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Hiking trail

Von Bad Säckingen zur Ruine Wieladingen

Hiking trail • Black Forest
  • Renaturierung des Schöpfebachtals
    / Renaturierung des Schöpfebachtals
    Photo: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Der renaturierte Gewerbebach
    / Der renaturierte Gewerbebach
    Photo: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Gewerbebach
    / Gewerbebach
    Photo: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Scheffelfelsen
    / Scheffelfelsen
    Photo: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Bergsee
    / Bergsee
    Photo: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Röthekopfhütte
    / Röthekopfhütte
    Photo: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Bergsee bei Bad Säckingen vom Röthekopf aus
    / Bergsee bei Bad Säckingen vom Röthekopf aus
    Photo: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Schöpfebachtal
    / Schöpfebachtal
    Photo: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Jungholzer Felsen
    / Jungholzer Felsen
    Photo: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Burgruine Wieladingen
    / Burgruine Wieladingen
    Photo: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • /
  • Hans-Thoma-Blick Laufenburg
    / Hans-Thoma-Blick Laufenburg
    Photo: Gabriele Meisel, Ferienwelt Südschwarzwald
  • Kriegerfelsen
    / Kriegerfelsen
    Photo: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Blick vom Kriegerfelsen auf die Schweizer Rheinseite
    / Blick vom Kriegerfelsen auf die Schweizer Rheinseite
    Photo: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
Map / Von Bad Säckingen zur Ruine Wieladingen
300 450 600 750 900 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 Bergsee Jungholzer Felsen Burgruine Wieladingen Thimos Zechenwihl

Von der Trompeterstadt Bad Säckingen wandern wir durch das idyllische Schöpfebachtal und auf dem Hochrhein-Höhenweg weiter zur imposanten Ruine Wieladingen hoch über dem Murgtal. Ziel ist das malerische Städtchen Laufenburg.

 

moderate
17.1 km
6:00 h
530 m
475 m
Bad Säckingen am Hochrhein liegt an der Grenze zur Schweiz. Nach der Reichsgründung von 1871 intensivierten sich die Wirtschaftsbeziehungen zum Nachbarland. Schweizer Textilfirmen produzierten hier für den zunehmenden deutschen Absatzmarkt. Um die für die Industrie benötigte Energie zu gewinnen und Wasser in die Stadt zu transportieren, wurde ein ausgeklügeltes Kanalsystem entworfen. Bereits im Mittelalter wurden im Hotzenwald künstliche Wasserläufe (Wuhre) zur Wiesenbewässerung angelegt, aber auch um Hammerwerke oder Mühlen zu betreiben. In 790 m ü. NN. entspringt das Heidenwuhr, mit 14 km eines der längsten im Hotzenwald. Es mündet bei Egg in den naturnahen Schöpfebach und speist über einen unterirdischen Kanal den Bergsee (382 m ü. NN.), der als Wasserspeicher diente. Der teils renaturierte Gewerbebach fließt durch das Stadtgebiet und belieferte die Gewerbebetriebe im Tal. In 300 m ü. NN. mündet er in den Hochrhein.

Die Naturidylle des Bergsees inspirierte den Dichter Joseph Victor von Scheffel um das Jahr 1850 zu seinem Roman „Der Trompeter von Säckingen“. Über dem romantischen Schöpfebachtal liegt der Jungholzer Felsen.

Aussichtsreich führt der Hochrhein-Höhenweg zur Burgruine Wieladingen auf einem Felssporn über dem Hotzenwälder Murgtal.

Am Weg nach Laufenburg steht das Zechenwihler Hotzenhaus, ein denkmalgeschütztes typisches Bauernhaus des Hotzenwaldes.

Den krönenden Abschluss der Wanderung bildet der Hans-Thoma-Blick auf das mittelalterlich geprägte Schweizer Städtchen Laufenburg.

Author's recommendation

Am Ende der Tour lohnt sich eine Exkursion in das malerische Schweizer Städtchen Laufenburg am Hochrhein.

outdooractive.com User
Author
Walter Biselli
Updated: 2016-11-06

Difficulty
moderate
Technique
Stamina
Experience
Landscape
Altitude
749 m
291 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Rest Stop

Gärtnerklause
Lerchenstüble
Gasthaus Am Bückle

Safety information

Für den Abstieg auf dem Felsenweg ins Hauensteiner Murgtal ist Trittsicherheit erforderlich

Equipment

Feste Wanderschuhe mit gutem Profil, evtl. Teleskopstöcke; ausreichende Verpflegung und Getränke für unterwegs

Tips, hints and links

http://www.bad-saeckingen-tourismus.de/

http://www.burgruine-wieladingen.de/

Start

Bahnhof Bad Säckingen (291 m)
Coordinates:
Geographic
47.555649 N 7.947960 E
UTM
32T 420851 5267450

Destination

Bahnhof Laufenburg (Baden)

Turn-by-turn directions

Vom Bahnhof Bad Säckingen (293 m ü. NN) aus gehen wir durch die Bergseestraße nach Norden. Die blaue Raute des Schwarzwaldvereins weist gleich nach links in den Sennhof-Weg, wo wir den Gewerbebach zum ersten Mal überqueren. Unter der B34 hindurch geht es weiter zum Standort „Badmatte“ und nach rechts wieder zurück zur Bergseestraße. An der Aqualon Therme vorbei gehen wir durch die schattige Lindenallee zum „Kurzentrum“, dort rechts ab in Richtung „Wildgehege“ zum Wegweiser ins „Schöpfebachtal“. Mit der gelben Raute und dem Öko-Weg (blaues Ö) als neue Wegmarkierung erreichen wir entlang des Gewerbebachs den Barfußpfad und kurz darauf den „Parkplatz Wildgehege“. Durch das eingezäunte Freigehege können wir Wildschweine beobachten. Davon, dass diese auch einmal einen Familienausflug außerhalb unternehmen, zeugen bereits die Geländespuren auf dem Hinweg. Am „Wildgehege“ gehen wir geradeaus weiter in Richtung „Bergsee“ zur Kreuzung „Bergseekurve“.

Links vom Scheffelfelsen können wir bei trockener Witterung den Naturweg geradeaus aufwärts wählen oder der blauen Raute weiter Richtung Egg folgen. Beide vereinigen sich an der Ableitung des Schöpfebachs in den Bergsee. Dort biegen wir am Standort „Günnenbacher Weg“ rechts auf den schmalen Pfad entlang einer Wuhre ein. Die blaue Raute weist auf den Röthekopf, zu dem nach ca. 200 m und vor dem Holzsteg ein Serpentinenweg links hinauf führt. Der Abstecher (75 Hm) lohnt vor allem bei trockenen Wegen und guter Sicht – ansonsten kann man dem Schöpfebach bis zum Kreuzungspunkt beider Wege am folgenden Standort „Schöpfebachtal“ folgen.

Im Aufstieg zum Röthekopf erreichen wir auf dem steinigen Pfad ein Kreuz mit Aussicht auf den Bergsee und die Gaststätte. Weiter hinauf weist ein Schild „Röthekopf“ zur Röthekopfhütte (475 m). Von ihr genießen wir die herrliche Aussicht über den Bergsee auf Bad Säckingen und dahinter auf die Fricktaler Höhen und den Schweizer Jura. Nach dem kurzen Abstecher nehmen wir den leicht abfallenden Pfad ins „Schöpfebachtal“, dort weiter dem wildromantischen Schöpfebach entlang ansteigend bis zu einem breiten Forstweg mit Rastbank und Brunnen. Davor biegt der Wanderweg links ab, um gleich wieder nach rechts den Forstweg zu verlassen. Wenig später wird der Pfad wiederum von einem breiten Forstweg unterbrochen, dem wir 100 m nach rechts folgen, dann dem Bachlauf nach links hoch.

„Beim Jungholzer Felsen“ lohnt sich eine kurze Unterbrechung zur 200 m entfernten Felsgruppe aus Albtal-Granit. Wie beim nahen Solfelsen entstand sie durch die beginnende Wollsackverwitterung. Das Hinweisschild in der Rechtskurve ist leicht zu übersehen!

Nach dem „Schöpfebachsteg“ kreuzt bei der „Egger Säge“ der Hochrhein-Höhenweg. Seine Markierung(weiß-blaue Raute auf gelbem Grund) gilt für uns bis zur „Ruine Wieladingen“.

Nach 6,7 km gesamter Wegstrecke haben wir uns auf dem Grillplatz Egg eine größere Rast verdient. Anschließend wandern wir durch den Schwarzenbach-Wald abwärts zum Lehnhof und zur Ruine Wieladingen. Seit 500 Jahren ist die Burg bereits eine Ruine, die seit 1984 durch einen Förderverein erhalten wird. Dieser machte auch den ca. 28 m hohen Bergfried als Aussichtsturm zugänglich. Von dort reicht der Blick in die 90 Meter tiefere Murgschlucht. Eine 7 km lange direkte Sichtverbindung bestand über den Rhein hinweg zur ehemaligen Nachbarburg Kaisten (Schweiz).

Neben dem Felsenweg stürzt das Lehbächle zur Hauensteiner Murg hinab. Sie überschreiten wir auf der Murgtalbrücke und folgen weiter dem Höhenweg bis zur Abzweigung „Pflanzgarten/Schloßweg“. Dann gilt bis Laufenburg (6 km) wieder die gelbe Raute.

In Zechenwihl angekommen, kommen wir in der Hotzenwaldstr. 87 zum Zechenwihler Hotzenhaus. Über den Niederhof in das Schulerholz, queren wir den Parkplatz beim Waldfriedhof und biegen dann rechts nach „Rhina“ ab. Am traditionsreichen Gasthaus Lerchenstüble vorbei biegen wir links ab in den Wolfsgrubenweg. Geradeaus genießen wir den Hans-Thoma Blick auf Laufenburg und erreichen schließlich den Bahnhaltepunkt Laufenburg.

Public transport

This tour is conveniently accessible by public transport.

Hinfahrt zum Bahnhof Bad Säckingen. Rückfahrt ab Bahnhof Laufenburg (Baden).

(Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de)

Getting there

Ziel für Navi: Bahnhofplatz, 79713 Bad Säckingen

Parking

Ausreichende Parkplätze auf dem Bahnhofsplatz
Arrival by train, car, foot or bike

Author’s map recommendations

Wanderkarte des Schwarzwaldvereins 1:35 000 (grüne Reihe): WHW Hotzenwald, ISBN 978-3-89021-593-8. Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg

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Difficulty
moderate
Distance
17.1 km
Duration
6:00 h
Ascent
530 m
Descent
475 m
Public transport friendly Tour route Nice views With refreshment stops Cultural/historical value Geological highlights

Statistics

: hrs.
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