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Wanderungen

Waldpfad Groppertal (Premiumweg)

· 13 Bewertungen · Wanderungen · Südschwarzwald
Verantwortlich für diesen Inhalt
Schwarzwaldverein Radolfzell Verifizierter Partner 
  • Perfekt markiert : der Waldpfad Groppertal
    / Perfekt markiert : der Waldpfad Groppertal
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Armbad-Brunnen
    / Armbad-Brunnen
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Steinerne Sau
    Foto: Werner Walczak, Community
  • / Uhustein
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Uhustein (Panoramafoto)
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Mundloch eines ehem. Bergwerkstollens im Uhufels
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / 👍🍀
    Foto: Walter Schwanz, Community
  • / Steinbruch im Groppertal
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • /
    Foto: Sabine Bader, Gemeinde Unterkirnach
  • / Obergropperhof
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Wildgehege Salvest
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Junger Damhirsch
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Ruine Kirneck
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Römerweg
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Ganterdenkmal
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
m 1000 900 800 700 10 8 6 4 2 km Wildgehege Salvest Gasthaus Breitbrunnen Römerweg Uhustein

Die leichte Rundwanderung um das liebliche Tal der oberen Brigach führt zu den schönsten Stellen im Villinger Stadtwald.

leicht
11,4 km
3:00 h
200 hm
200 hm

Die Rundtour im WanderParadies Schwarzwald startet im Westen von Villingen-Schwenningen. Auf schattigen und idyllischen Waldwegen treffen wir im Villinger Germanswald beim Uhustein auf Spuren des Bergbaus im Groppertal - so heißt hier das Brigachtal unterhalb der Gropperhöfe. Vermutlich wurden zwischen 1803 und 1815 einzelne Stollen in den Granit getrieben um Brauneisenstein abzubauen. Im Tal ist von der Straße her noch das Mundloch eines ehemaligen Bergwerksstollens zugänglich. Eine Aussichtsplattform auf dem bis 20 m hohen Felsen ist ringsum mit einem Geländer gesichert. Geologisch interessant ist auch der Groppertal-Steinbruch, den man als Fenster der Erdgeschichte ansehen kann. In ihm lässt sich der Aufbau des Schwarzwald-Gebirges studieren.

Vom ehem. Gasthof Forelle im Brigachtal führt der Genießerpfad zum Gasthaus Breitbrunnen auf der gegenüberliegenden Hochfläche. Für Familienausflüge ist das Wildgehege Salvest mit Waldrast- und spielplatz besonders attraktiv.

Autorentipp

Die leichte Wanderung verläuft zumeist auf schattigen Wegen und eignet sich daher besonders an heißen Sommertagen.

outdooractive.com User
Autor
Walter Biselli
Aktualisierung: 22.05.2020

Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
842 m
Tiefster Punkt
724 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Gasthaus Breitbrunnen

Sicherheitshinweise

Die Wanderwege können nach starken Regenfällen rutschig sein. Im Winter sind sie bei Schnee nur bedingt begehbar.

Weitere Infos und Links

Gasthaus Breitbrunnen, Tel. 07721 9981694, www.gasthaus-breitbrunnen.de

 

Dies ist keine offizielle Tourenbeschreibung des Wegebetreibers, vielmehr der rein private Wandervorschlag des Autors. Für die Aktualität der Informationen kann daher keine Gewähr übernommen werden.

 

Zur Beschreibung im Wanderservice des Schwarzwaldvereins:
www.wanderservice-schwarzwald.de/de/tour/10743734

 

 

Start

Wanderparkplatz Tannenhöhe (750 m)
Koordinaten:
Geographisch
48.070032, 8.428446
UTM
32U 457422 5324242

Ziel

Wanderparkplatz Tannenhöhe

Wegbeschreibung

Wer mit dem Linienbus angereist ist, geht wenige Meter die Obere Waldstraße am Waldrand entlang weiter zum Wegweiserstandort „Tannenhöhe. Gegenüber befindet sich der Wanderparkplatz.

Zusammen mit dem Ostweg verläuft ab hier der neue Premiumwanderweg als schmaler Waldpfad. „Am Armbad“ teilt sich der Rundweg. Wir gehen geradeaus weiter Richtung „Forelle (4,0 km)“.zum Armbad-Brunnen (kein Trinkwasser). Als erstes Fotomotiv für den gemeinsamen Familienausflug bietet sich wenig später die Steinerne Sau an. Ihre Herkunft ist ungeklärt.

Nach einem zweiten hölzernen Brunnen fallen links Granitblöcke mit typischer Wollsackverwitterung auf. Sie gehören zum „Uhustein“, von dem wir – durch ein Geländer gesichert – ins Groppertal hinab blicken. Wagemutige können rechts davon zwischen den Gräben ins Tal hinab kraxeln, um den Felsen in seiner gesamten Formation zu sehen und die wenigen noch erhaltenen Stolleneingänge zu erkunden. Haken in den Wänden lassen erkennen, dass der Uhustein auch für Kletterübungen verwendet wurde.

Beim folgenden Brunnen muss man die „Wassertretstelle“ mitunter wörtlich nehmen. Selbst der Wanderweg kann hier feucht sein! Am Wegweiser „Meleck“ trennen wir uns vom Ostweg, der hier rechts abzweigt. Wenig später überqueren wir einen kleinen Bach auf dem eigens für den Genießerpfad angelegten Steg, der direkt zum ehem. Gasthof Forelle führt. Vor dem Steinbruch geht es anschließend links ab über die Gleise der Schwarzwaldbahn und wieder links weiter in Richtung der nächsten Wirtschaft „Breitbrunnen (1,4 km)“. Nach der Rechtskurve lassen wir den Asphalt beim Gründle hinter uns und steigen links auf einem schmalen Pfad zum Langmooswald hinauf. In diesem weist die Wegmarkierung nach rechts. Auf einer großen Lichtung sehen wir bereits das Gasthaus Breitbrunnen.

Nach der Einkehr auf halber Wegstrecke weist der Genießerpfad zum „Gropperhof (1,4 km)“ und taucht gleich wieder in den Wald ein. Unterwegs haben wir am Waldrand schöne Ausblicke auf die Gropperhöfe über dem Groppertal. Darüber sind die Gipfel der Südwestalb zu erkennen: Dreifaltigkeitsberg, Klippeneck und Lemberg. Noch vor dem Aussiedlerhof knickt der Pfad nach rechts auf den breiten Salvestweg ab, der direkt zum Wildgehege Salvest führt. In der großen Lichtung am Waldrand lädt ein Grillplatz zur Rast ein. Daneben bietet der Waldspielplatz mit der hölzernen Bahn wiederum Motive für Gruppenfotos. Nur 200 m entfernt ist die Ruine Kirnegg.

Gemeinsam mit dem „Schwarzwald – Jura – Bodensee“-Weg wandern wir auf dem sog. „Römerweg“ weiter zum Ganter-Denkmal. Unterwegs erfahren wir, dass nicht die Römer den Karrenweg angelegt haben. Er ist vielmehr ein mittelalterlicher Verbindungsweg zwischen Villingen und St. Georgen. Das Ganterdenkmal erinnert an Oberförster Hubert Ganter. Er sorgte schon vor 125 Jahren dafür, dass Wanderer auf neu angelegten Wegen die Schönheiten des Villinger Stadtwaldes genießen konnten. Oberhalb des Weges stand auf dem Felssporn „Kapf“ eine hallstattzeitliche Wehranlage.

Im Brigachtal kündet der asphaltierte Weg das nahe Ende der Rundwanderung an. Bei der Einmündung der Kirnach in die Brigach überqueren wir diese zum ehemaligen Kirnacher Bahnhöfle hin. Bis zum Ausgangspunkt Tannenhöhe sind es nur noch 0,8 km.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Hinfahrt zum Bahnhof VS-Villingen und weiter mit Bus 6 zur Haltestelle Villingen Tannenhöhe, Villingen-Schwenningen (Achtung: am Wochenende evtl. Rufbus, mind. 30 Min. voranmelden unter Telefon 07721/828282).

Rückfahrtmöglichkeit mit Bus 61 ab Haltestelle Kirnach Groppertal Abzw., Villingen-Schwenningen (evtl. Rufbus!)

Fahrplanauskunft:

Verkehrsverbund Schwarzwald-Baar: www.v-s-b.de

Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de

Anfahrt

Auf B33 nach Villingen; Ausfahrt Richtung Villingen-Außenring ; über Berliner Str. , Lahrer Str., Am Krebsgraben zu Obere Waldstraße 59, 78048 VS-Villingen

Parken

Wanderparkplatz Tannenhöhe, Obere Waldstraße 59, 78048 VS-Villingen (UTM 457370 5324265)

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte des Schwarzwaldvereins 1:35 000 (grüne Reihe): WSB Schwarzwald-Baar. ISBN 978-3-86398-417-5 (2018).
Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe, ausreichende Getränke und Verpflegung für unterwegs. Es gibt eine  Einkehrmöglichkeit: das Gasthaus Breitbrunnen hat wieder geöffnet!


Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,4
(13)
Wolfgang Maurer
21.05.2020 · Community
Sehr schöne Tour. Hat uns gut gefallen und war für den Einstieg Anstrengung genug. Leider ab und zu eine etwas irreführende Beschreibung. Am Abzweig Meleck falsch beschrieben denn der Abzweig geht erst etwa 300 m nach dem Schild links in den Wald und ist mit einer gelben Raute gekennzeichnet. Wenn man sich an manch anderer Stelle an die Schilder des Geniesserpfades hält, kommt man gut durch. Viel Spaß bei der Runde.
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Gemacht am 21.05.2020
Maik L.
19.05.2020 · Community
Nette Runde, hinten raus etwas zäh. Die 3Std. braucht man.
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Gemacht am 17.05.2020
Foto: Maik L., Community
Foto: Maik L., Community
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Foto: Maik L., Community
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jens nix
04.10.2018 · Community
Das Gasthaus Forelle existiert meines Wissens nicht mehr bzw. wird nicht mehr bewirtet. Der Abzweig Meleck ist tatsächlich extrem schlecht erkennbar. Es gibt dort ein Schild, es ist aber halt eher ein Trampelpfad, den man leicht übersieht. Ich bin heute auch drauf reingefallen.
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Gemacht am 04.10.2018
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Fotos von anderen

+ 14

Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
11,4 km
Dauer
3:00h
Aufstieg
200 hm
Abstieg
200 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

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