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Wanderungen

Von Neustadt zum Hochfirst und durch drei Schluchten nach Rötenbach

Wanderungen · Südschwarzwald
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Schwarzwaldverein Radolfzell Verifizierter Partner 
  • Schwarzwald-Wanderer in Neustadt
    / Schwarzwald-Wanderer in Neustadt
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Hindernisse auf dem Mittelweg nach den Stürmen Anfang 2018
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Hochfirstturm
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Hochfirst, Treffpunkt der Fernwanderer auf dem Mittelweg und Querweg Freiburg - Bodensee
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Hochfirst, Blick auf Titisee und Feldberg
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Blick auf den 14 km entfernten Feldberg
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Blick auf den 28 km entfernten Belchen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Franzosenkreuz
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Gasthaus Blume
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Antoniuskapelle
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Bitte beachten!
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Höllachfelsen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Die Haslach zwängt sich durch die Engstelle am Rechenfelsen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Abenteuer Schluchtensteig
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Die Wutach bei der Rötenbachmündung
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Wasserfall in der Rötenbachschlucht
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Wasserfall in der Rötenbachschlucht
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Rötenbachschlucht
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Rötenbachschlucht
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Provisorische Sicherung des Wanderwegs in der Rötenbachschlucht
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Blick auf Rötenbach
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Der Stumpf einer 300 jährigen Tanne beim Rathaus weist in die Rötenbachschlucht
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein e.V.
m 1400 1300 1200 1100 1000 900 800 700 600 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Hochfirst Rötenbachmündung Franzosenkreuz Rötenbachschlucht

Naturpfade, atemberaubende Weit- und Tiefblicke sowie reißende Wildbäche machen die geologisch und botanisch interessante Wanderung zum einmaligen Erlebnis.

mittel
19,9 km
6:00 h
500 hm
500 hm

Ausgangspunkt ist der Bahnhof Neustadt im Schwarzwald am Fuß des 1190 m hohen Hochfirst. Dazwischen liegt ein stetiger Aufstieg von 400 Hm auf dem Mittelweg des Schwarzwaldvereins. Er wird durch eine herrliche Rundumsicht vom Hochfirstturm belohnt: über den Titisee zum Feldberg, den Südschwarzwald sowie bei klarer Sicht über Hegau, Schwäbische Alb bis zu den Alpen.

Danach folgt ein langer Abstieg mit 500 Hm auf dem Querweg Freiburg - Bodensee über Kappel in die wilde Schlucht der Haslach. An ihrem Zusammenfluss mit der Gutach vereinigen sich beide zur Wutach, der „wütenden Aach“. Die von ihr geprägte Wutachschlucht wurde bereits 1939 als eines der ältesten Naturschutzgebiete Baden-Württembergs ausgewiesen. Wir wandern ein kurzes Stück entlang der Wutach und steigen dann in die romantische Rötenbachschlucht ein. An deren Ende liegt Friedenweiler-Rötenbach mit Einkehrmöglichkeiten und Bahnstation.

Autorentipp

Der Hochfirstturm über Neustadt bietet einen grandiosen Panoramablick über die Gipfel der Schwarzwaldberge.

outdooractive.com User
Autor
Walter Biselli
Aktualisierung: 02.11.2019

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1196 m
Tiefster Punkt
714 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Gasthaus Blume

Sicherheitshinweise

Diese anspruchsvolle Tour erfordert absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Die Wanderwege in den Schluchten sind teilweise schmal und bei Nässe rutschig. Bitte weitere Hinweise zur Sicherheit und aktuelle Informationen zur Begehbarkeit auf www.wutachschlucht.de beachten!

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe mit gutem Profil, evtl. Teleskopstöcke; ausreichende Getränke und Verpflegung für unterwegs.

Weitere Infos und Links

Dies ist keine offizielle Tourenbeschreibung des Wegebetreibers, vielmehr der rein private Wandervorschlag des Autors. Für die Aktualität der Informationen kann daher keine Gewähr übernommen werden.

Start

Bahnhof Neustadt im Schwarzwald (803 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.910618, 8.210639
UTM
32T 441015 5306667

Ziel

Bahnhof Rötenbach

Wegbeschreibung

Am Bahnhof Neustadt (800 m) folgen wir dem Bahnsteig zum Bahnübergang und überqueren die Gleise beim gleichnamigen Wegweiser am Mittelweg des Schwarzwaldvereins. Nach dem Standort „Färbe“ verlassen wir den asphaltierten Weg an der „Mühlrain-/Saiger Straße“ und gehen links ab auf einen schmalen Waldweg. Er führt über das „Saiger Kreuz/Turmweg“ stetig hinauf zum „Hochfirst (1190 m)“.

Hier steht der 1890 in Stahlfachwerkbauweise errichtete und 25 Meter hohe Hochfirstturm. Die Konstruktion mit ummantelter doppelter Wendeltreppe steht als bauliche Besonderheit seit 1989 unter Denkmalsschutz. Sie bewirkt, dass auf- und absteigende Besucher sich nicht begegnen. Nach 123 Stufen haben wir die Aussichtsplattform erreicht. Unterhalb liegt im Südwesten der Ortsteil Titisee mit dem Titisee, dem größten natürlichen See des Schwarzwalds. Darüber erkennt man den ca. 14 km entfernten Feldberg. Mit 1493 m ü. NN ist er der höchste Berg Deutschlands außerhalb der Alpen. Die Rundsicht erstreckt sich auf den Südschwarzwald sowie bei klarer Sicht über Hegau, Schwäbische Alb bis zu den Alpen. Eine Orientierungstafel hilft bei der herrlichen Rundsicht auf den Südschwarzwald. Unterhalb des Aussichtsturms bietet das vom Schwarzwaldverein bewirtschaftete Berggasthaus eine erste Einkehrmöglichkeit.

Gemeinsam mit dem Mittelweg von Neustadt folgen wir dem Querweg vom Hochfirst wieder gleichmäßig hinab zur „Batzenwaldhütte“ und weiter zum „Hierabrunnen“. Dort trennen sich die beiden Fernwanderwege wieder. Durch den „Beerwald“ errreichen wir die Kappeler Höhe „Beim Franzosenkreuz“. Unterhalb des Standorts erinnert das Franzosenkreuz am Waldrand an die Gefallenen eines Gefechts zwischen französischen und österreichischen Truppen am 4. April 1799.

Der Weg führt weiter abwärts nach Kappel zum „Gasthaus Blume“ und dann links durch den Erlenbachweg an der Tourist-Information vorbei in die Neustädter Straße zur Pfarrkirche St. Gallus. Nach rechts biegen wir in die Brändestraße ab und folgen dieser beim Wegweiser „Kappel Brände“ weiter abwärts, dann nach rechts in die Grünwalderstraße und gleich wieder links. Auf dem Weg zur Antoniuskapelle kommen wir an fünf Bronze-Skulpturen des „Stationenwegs zum Sonnengesang des heiligen Franziskus“ vorbei. Am Waldrand entlang und durch diesen hindurch erreichen wir die Lichtung „Bei der Rauhalde“, wo wir wiederum dem Waldrand nach links zur „Rauhalde“ folgen.

Am ehemaligen Bahnhof Kappel-Grünwald vorbei wandern wir auf dem breiten Haslachhaldenweg weiter bis uns die Markierung nach rechts zum Aussichtspunkt Höllachfelsen hoch über der Haslachschlucht weist. Von diesem imposanten Felsen steigen wir auf steinigen Serpentinenwegen hinunter in die Haslachschlucht und zu einem weiteren Aussichtspunkt über dem Rechenfelsen.

Bei der „Haslachmündung“ überqueren wir schließlich auf einer Stahlbrücke die Gutach, die hier mit der Haslach zusammenfließt. Auf der gegenüberliegenden Seite wandern wir am Ufer der Wutach entlang bis zur Rötenbachmündung. Hier befindet sich ein kleiner Rastplatz.

Als letzte der drei Schluchten erkunden wir die wildromantische Rötenbachschlucht. Über elf Brücken müssen wir gehen und kommen dabei an mehreren Wasserfällen vorbei. Inmitten der Schlucht liegt die verwunschene Rötenbachschluchthütte mit kleinem Rastplatz. Mit dem Blick auf einen geologischen Aufschluss verlassen wir die Rötenbachschlucht und biegen an der Gabelung "Beimühle" vor Rötenbach nach rechts zum Wanderparkplatz Hardt ab. Im Ort kommen wir gegenüber dem Rathaus an einem historischen Wegweiser vorbei, der aus dem Stamm einer 300 jährigen Tanne geformt wurde. Ein letztes Mal passieren wir den Rötenbach. Am Gasthaus "Zum Bierhaus" vorbei führt uns der Weg zum Bahnhof Rötenbach.

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Hinfahrt zum Bahnhof Neustadt im Schwarzwald.

Rückfahrt ab Bahnhof Rötenbach(Baden)

(Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de)

 

Anfahrt

Anfahrt nach Saiger Straße 1, 79822 Titisee-Neustadt

Parken

P+R Parkplatz Bahnhof Neustadt

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarten des Schwarzwaldvereins:

  • W258 Titisee-Neustadt, Maßstab 1:25 000, ISBN 978-3-86398-484-7, Ausgabe 2018.
  • W259 Blumberg, Maßstab 1:25 000, ISBN 978-3-86398-485-4, Ausgabe 2018.

Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
19,9 km
Dauer
6:00h
Aufstieg
500 hm
Abstieg
500 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights familienfreundlich botanische Highlights

Statistik

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