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Wanderungen

Von Loßburg zur Ruine Sterneck

Wanderungen · Schwarzwald
Verantwortlich für diesen Inhalt
Schwarzwaldverein e.V. Verifizierter Partner 
  • Kinzighaus mit Touristinformation Loßburg
    / Kinzighaus mit Touristinformation Loßburg
    Foto: Pro-cyCL - Christian Ludewig, www.pro-cycl.de
  • /
  • / Blick nach Osten vom Vogteiturm in Loßburg
    Foto: Jochen Denker, Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord e.V.
  • / Ruine Sterneck
    Foto: Gunter Schön, Schwarzwaldverein Loßburg e.V.
  • / Ruine Sterneck
  • / Burgruine Sterneck
    Foto: Agnete, CC BY-SA, wikimedia.org
  • / Vogteiturm Loßburg
    Foto: Pro-cyCL - Christian Ludewig, www.pro-cycl.de
  • / Vogteiturm und AugenBlick in Loßburg im Sonnenlicht
    Foto: Jochen Denker, Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord e.V.
  • / Rundum gute Aussicht in Loßburg
    Foto: Jochen Denker, Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord e.V.
  • / Ausblick vom Vogteiturm über Lossburg
    Foto: Isabel Blüher, Genussregion Freudenstadt - Loßburg
  • / Ausblick vom Vogteiturm Richtung Osten
    Foto: Isabel Blüher, Genussregion Freudenstadt - Loßburg
300 450 600 750 900 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 Öschle Burgruine Sterneck Geigenhart

Die Natur sehen, riechen, spüren und fühlen - im südichen Teil des Loßburger Ferienlandes.
mittel
16,1 km
4:15 h
250 hm
250 hm
Zur Ruine Sterneck, versteckt am Waldrand, am murmelnden Heimbach entlang, durch Wälder und über freie Flächen ist diese Wanderung zu jeder Jahreszeit ein Highlight. Im Frühjahr das zarte Grün und Frühlingsblumen, im Sommer volle Natur, im Herbst Beeren, Pilze, bunte Bäume und im Winter ist alles verzuckert mit Schnee.

Diese Rundwanderung beginnt bei der Tourist-Information Loßburg und führt zum Heimatmuseum. Es war bis 2003 Rathaus der Gemeinde Loßburg. Bei der Hinteren Siedlung bezieht sich der Flurname „Öschle“ auf das Saatfeld, die Dreifelderwirtschaft Ösch, Esch genannt. Die alte Dorfmark hatte als Bauland 3 Esche, die Sommeresch, für Gerste, Haber und Sommerroggen, die Winteresch für Korn=Dinkel und Roggen und die Brachesch, später für Kartoffeln, Rüben und Klee. Die Abwechslung des Anbaus war für alle gleichzeitig verpflichtend, um die Nährstoffe des Bodens nicht auszubeuten. 

In Sterneck steht die Ruine Sterneck. Um 1240/50 bauten die Brandecker, welche drei Sterne im Wappen trugen, die Burg Sterneck. Der Name Brandeck wurde beibehalten, die Burg wurde wohl nach den Wappen-Sternen benannt.

Das ehemalige Dorf Vogelsberg hatte zusammen mit seinem Gerichtsstuhl, den Stuhlhöfen, eine umfangreiche Markung. Im Jahre 1460 sind im Vogelsberg 21 und im Stuhl 4 Lehngüter genannt. Der Gedenkstein des Bauernführers Thomas Maier wurde vom Schwarzwaldverein Lossburg-Rodt gestiftet und fand seine Würdigung bei der Einweihung der umgestalteten Ortsmitte mit Brunnen im August 2002 im Inneren Vogelsberg, einem Weiler von 24-Höfe, Ortsteil von Loßburg. 

 

Autorentipp

Am Wegesrand finden wir in den Spätsommer- und Herbstmonaten Heidelbeeren, Brombeeren und Walderdbeeren.
outdooractive.com User
Autor
Schwarzwaldverein Loßburg-Rodt / Walter Biselli
Aktualisierung: 26.11.2016

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Härlen , 674 m
Tiefster Punkt
Wälde/Flößerweiher , 536 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Naturpark-Wirt Landgasthof Hotel Hirsch
Landgasthof Hotel Hirsch

Sicherheitshinweise

Wege sind immer begehbar, außer in den Wintermonaten. Bei Schneefall werden die Wege stellenweise nicht geräumt

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe

Weitere Infos und Links

Loßburg-Information
im Kinzig Haus
Hauptstraße 46, 72290 Loßburg
Tel.: 07446-9504-60, Fax: 07446-9504-614
lossburg-information@lossburg.de, www.lossburg.de
www.heimatmuseum-lossburg.de

 

Schwarzwaldverein
www.schwarzwaldverein.de

www.wanderservice-schwarzwald.de

Schwarzwaldverein, Ortsgruppe Lossburg-Rodt
www.schwarzwaldverein-bezirk-kniebis.de/html/lossburg.html

Start

Loßburg-Info, Hauptstraße 46, 72290 Loßburg (671 m)
Koordinaten:
Geographisch
48.413816, 8.449991
UTM
32U 459301 5362442

Ziel

Loßburg-Info

Wegbeschreibung

Diese Rundwanderung beginnt bei der „Loßburg-Information“. Die blauen Raute führt nach links über den Wegweiserstandort „Tourist-Information Loßburg (673 m)“ zum „Heimatmuseum“. Es war bis 2003 Rathaus der Gemeinde Loßburg.  Ab hier folgen wir der gelben Raute zum Standort „Hintere Siedlung“ und weiter zum „Öschle“. Am Öschle gehen wir auf einem schönen nicht asphaltierten Weg, einem Teil des Obstbaumlehrpfades entlang zur Landstraße nach Betzweiler, gehen dort links an der Straße entlang, durch den Wald und folgen einem herrlichen Weg zur Nachtberghütte, geradeaus zum „Spielplatz Oberbrändi“, Teilort der Gemeinde Loßburg. Wir biegen an der Kreuzung, rechts ab, gehen an dem Spielplatz vorbei, durch Sterneck zur „Bushaltstelle-Sterneck“ . Gegenüber dem Standort gehen wir den Burgweg hinunter und sehen nach ein paar Häusern einen historischen Schweinestall, für 4-6 Schweine, von 1860 als der König von Württemberg das Schwäbisch-Hallische Schwein einführte. Um 1894 wurde er als Erb und Leibding versetzt und an anderer Stelle wieder aufgebaut, 2002 vor dem Verfall gerettet und restauriert. Ein paar Meter weiter auf der rechten Seite steht die Ruine Sterneck mit einer Hinweistafel zur Geschichte. Von der Ruine sind noch zwei Keller vorhanden, der alte Burgkeller und der Schlosskeller aus dem Jahre 1718. Wir gehen zurück zur Straße biegen links ab, gehen an der Bushaltestelle den Weg herunter, am Klärwerk vorbei zum Standort „Wälde/Flößerweiher“. Rechts die Straße überquerend, erreichen wir bergauf „Wälde/Steinhaus“. Dort geht es geradeaus weiter auf geteertem Weg, der in einen Wiesenweg übergeht. Am Rossbach, später am Obelsbächle entlang, erreichen wir die Stuhlhöfe. Ursprünglich war der Hof ein Lehnsgut des Klosters Alpirsbach. Er war von 1550 bis 1912 im Besitz der Familie Trick. 1990 ließ die Gemeinde 24-Höfe den Hof abbrechen.  Wir wandern weiter zum „Inneren Vogelsberg“. Hier ist eine Möglichkeit, sich von dem Anstieg zu erholen. Bänke und ein Brunnen laden ein. Rechts haltend, ein Stück an der Straße entlang, biegen wir links ab, überqueren die L 408 und gehen links am Waldrand entlang zum „Geigenhart“. Rechts bergauf führt ein breiter Waldweg zum Standort „Härlen“, höchster Punkt der Wanderung. Nach 2 km sind wir im Härlen angekommen. Der Gewann Härlen muss einst zum abgegangenen Ort Gerstland gehört haben. In den Hexenprozeß-Protokollen wird der Name 1626 als Hexentanzplatz erwähnt. Obwohl das Gelände auf einer Anhöhe liegt, ist der Untergrund auch im Sommer meist feucht. Dort sind auch Lehmvorkommen, welche früher für die Ziegelei genutzt wurde. Der Weg, an dem dieser Standpunkt liegt, ist der andere Teil des Obstbaumlehrpfads. Wir folgen ihm nach links und gehen der gelben Raute nach zur „Hinteren Siedlung“, „Am Schlagwald“, „Heimatmuseum“ vorbei wieder zur Loßburg-Info, wo sich der Kreis wieder geschlossen hat. 

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit der Ortenau-S-Bahn OSB aus dem Kinzigtal zum Bf. Loßburg-Rodt.

Mit der S41 aus dem Murgtal, umsteigen in Freudenstadt in OSB nach Loßburg-Rodt Bf.

Aus Richtung Singen oder Rottweil mit dem RE, umsteigen in Eutingen in S41 oder RE von Stuttgart nach Freudenstadt, umsteigen in OSB nach Loßburg-Rodt Bf.

(Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de)

 

Vom S-Bahnhof Loßburg-Rodt bis zum Ausgangspunkt Loßburg-Info sind es 0,6 km.

Der ZOB Loßburg-Rodt befindet sich gegenüber der Loßburg-Info.

Anfahrt

Von Pforzheim: B294 über Freudenstadt, Loßburg

Von Freiburg: B294 über Waldkirch, Haslach, Alpirsbach, Loßburg

Von Baden-Baden: B500, Freudenstadt, B294, Loßburg

Von Karlsruhe: durchs Murgtal, Freudenstadt, B294, Loßburg

Von Stuttgart: A81, AS Rottenburg, Horb oder Empfingen nach Freudenstadt, B294, Loßburg

Parken

Großer Parkplatz an der Alpirsbacher Straße (B294) bei der Anfahrt aus Richtung Freiburg (UTM 32U E 459295 N 5361824)

Parkplatz bei der Loßburg-Info (UTM 32U E 459325 N 5362473)

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Auf Schusters Rappen durch´s Herz des Naturparks Alpirsbach, Bad Rippoldsau, Baiersbronn, Freudenstadt, Kniebis und Loßburg, 1:30.000; Herausgeber : Digitale Kartografie Frank Ruppenthal GmbH, Rintheimer Str. 73, 76133 Karlsruhe, www.digitale-kartografie.de, digitale-kartografie.@t-online.de


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Joachim Seifert
06.04.2017 · Community
Die Tour ist schön zum laufen. Wir hatten einen Hund dabei, der auch seinen Spaß hatte, Allerdings ist der Waldweg ( in der Beschreibung , links am Waldrand entlang zum Geigenhart) schon etwas länger nicht vom Schwarzwaldverein gepflegt worden. Mann muss umgestürzte Bäume überwinden und es wachsen mitten im Weg Tannen ( durch die Größe der Tannen ist zu ersehen,wie lange schon nichts mehr gemacht worden ist).Neuer Baumbewuchs ist ja OK, aber der Weg geht ziemlich kurvig nach unten und bald nicht mehr als Wanderweg zu erkennen. Sonst ist es wirklich eine schöne Angenehme Tour mit schönen Ausblicken.
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Gemacht am 04.04.2017

Fotos von anderen


Schwierigkeit
mittel
Strecke
16,1 km
Dauer
4:15 h
Aufstieg
250 hm
Abstieg
250 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich kulturell / historisch

Statistik

: h
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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