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Wanderungen

Von Hausach auf den Brandenkopf

· 5 Bewertungen · Wanderungen · Schwarzwald
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Schwarzwaldverein Radolfzell Verifizierter Partner 
  • Westweg-Infoportal
    / Westweg-Infoportal
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Infotafel zur Flößerei auf der Kinzig
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Berggaststätte und Aussichtsturm Brandenkopf
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Bürgerwindrad
    Foto: Werner Hillmann, Manfred Brosamer
  • / Der Westweg ist ein viel begangener Wanderweg
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Brunnen am Wegrand
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Die Sage von der Bettelfrau
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Hohenlochenhütte
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Käppelehof mit Wendelinuskapelle
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Wetterkreuz auf dem Hirzwasen (anno 1848)
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Sockel des Wetterkreuzes auf dem Hirzwasen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Blick vom Spitzfelsen über Hausach zum Farrenkopf
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Blick vom Spitzfelsen auf Hausach mit der Burgruine Husen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
400 600 800 1000 1200 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 Hausach Bahnhof Einbach-Dorf Brandenkopf Bettelfrau Hohenlochenhütte Spitzfelsen

Hoch über dem Kinzigtal thront der „König der Heimatberge“, der Brandenkopf in fast 1.000 m ü. NHN. Den steilen Aufstieg über 700 Höhenmeter belohnt er mit einem phantastischen Rundblick über die Höhen des Schwarzwaldes.

schwer
22,6 km
7:30 h
1000 hm
1000 hm

Die Rundwanderung von Hausach über den Brandenkopf erfordert sehr gute Kondition. Eintausend Höhenmeter sind im Auf- und Abstieg jeweils zu bewältigen um einen der schönsten Aussichtsberge des Schwarzwaldes zu bezwingen. Auf seinem Gipfel steht der 33 m hohe Aussichtsturm des Schwarzwaldvereins. Am Fuß des Turms lädt das Wanderheim zur Einkehr ein.

Auf dem Rückweg nach Hausach folgen wir den Spuren des Pfarrers und Volksschriftstellers Heinrich Hansjakob, der schon vor 100 Jahren durch den Schwarzwald wanderte und seine Eindrücke von Land und Leuten in zahlreichen Büchern und Erzählungen beschrieb. Ebenso bekannt wie der Große Hansjakobweg ist der berühmte Westweg des Schwarzwaldvereins, der uns sicher nach Hausach zurück leitet.

Autorentipp

An klaren Tagen bietet der Aussichtsturm auf dem Brandenkopf einen Fernblick bis zu den Alpen, in die Vogesen und zur Schwäbischen Alb.

outdooractive.com User
Autor
Walter Biselli
Aktualisierung: 19.05.2019

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Brandenkopf, 945 m
Tiefster Punkt
232 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Gasthof Blume
Hohenlochenhütte
Hotel-Gasthaus "Zur Eiche"
Gasthaus Käppelehof
Wanderheim Brandenkopf

Sicherheitshinweise

Für den Aufstieg zum Brandenkopf ist eine gute Kondition erforderlich.

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe mit gutem Profil, Teleskopstöcke, ausreichend Getränke

Weitere Infos und Links

Dies ist keine offizielle Tourenbeschreibung des Wegebetreibers, vielmehr der rein private Wandervorschlag des Autors. Für die Aktualität der Informationen kann daher keine Gewähr übernommen werden.

 

 

Start

Bahnhof Hausach (239 m)
Koordinaten:
Geographisch
48.285056, 8.182551
UTM
32U 439358 5348306

Ziel

Bahnhof Hausach

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof Hausach (242 m ü. NHN) folgen wir der roten Raute des Westwegs in Richtung Stadtmitte und halten auf den Turm der weithin sichtbaren Stadtkirche St. Mauritius zu. An der Evang. Kirche vorbei erreichen wir das Westweg-Infoportal, verlassen den Fernwanderweg aber bereits beim nächsten Wegweiser „Wintergarten“ und folgen jetzt der gelben Raute zur „Fußgängerbrücke Kinzig“.

Wir passieren die Kinzig und wenig später die B33. „Überm Wintermaxenhof“ blicken wir auf Hausach und das Kinzigtal zurück. Vor uns liegt das Einbachtal mit seinem Zentrum „Einbach-Dorf“. Hinter der „Zimmerei“ beginnt links der steile Aufstieg auf dem Naturpfad, immer mit dem Ziel „Brandenkopf“. Von der Weggabelung „Oberer Brandenkopfweg“ führt ein Wurzelpfad zum Aussichtsturm auf dem Brandenkopf  in 945 m Höhe. Daneben lädt das Berggasthaus des Schwarzwaldvereins zur Einkehr ein.

Zurück beim Wegweiser „Oberer Brandenkopfweg“ folgen wir jetzt der Westwegvariante (rote Raute) und dem Großen Hansjakobweg (Schlapphut) , begleitet von hölzernen Infotafeln in Richtung „Hirzwasen“. Dort mündet die Hauptroute des Westwegs ein. Nach Süden verläuft der steinige und wurzelige Waldpfad auf dem Kamm zwischen dem Wolf- und Einbachtal allmählich abwärts zum „Ebenacker (605 m)“ und Hohenlochen.

An seinem Fuß steht die (an Wochenenden während des Sommerhalbjahres) vom Schwarzwaldverein Wolfach bewirtschaftete Hohenlochenhütte. 40 Meter unterhalb befindet sich eine Trinkwasserquelle. Ein kurzer Abstecher zum Gipfel (Holzschild „Aussicht“) bietet eine schöne Aussicht ins Wolftal.

Nach einem längeren steilen Abstieg zum Kinzigtal blicken wir über dem Osterbach auf den idyllisch gelegenen Gasthof Käppelehof mit der bekanntesten Wendelinuskapelle des Mittleren Schwarzwaldes. Am „Osterbachsattel (505 m)“ können wir zum Käppelehof absteigen um dort einzukehren. Weiter gehen wir über den Benzenbildstock und „Weißes Kreuz“ zur „Dohlenbacherhöhe (500 m)“, wo der Hansjakobweg nach Wolfach abzweigt. Mit dem „Blick auf das Schlössle“ steigt unser Weg geradeaus zunächst leicht und wiederum steil hinauf zum Spitzfelsen (577 m) mit Schutzhütte und schöner Aussicht über Hausach und zum Farrenkopf.

Der letzte steile Abstieg bringt uns in Spitzkehren zurück zur Kinzig (240 m), die wir auf einem Fußgängersteg überschreiten. Am Gasthof Blume vorbei erreichen wir wieder den Ausgangspunkt, den Bahnhof Hausach.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Der Bahnhof Hausach liegt an der Strecke der Schwarzwaldbahn (Karlsruhe - Offenburg – Konstanz) und der Ortenau S-Bahn (Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de)

Anfahrt

Hausach liegt an der B 33 zwischen Offenburg und Villingen-Schwenningen. Ausfahrt Hausen. Die Parkplätze beim Bahnhof sind von Westen nach 1,8 km über die Hauptstraße und Eisenbahnstraße zu erreichen, von Osten direkt über die Eisenbahnstraße.

Parken

Kostenlose Parkplätze beim Bahnhof Hausach, Eisenbahnstraße 7, 77756 Hausach und am Kinzigdamm (UTM 32U 438192 5348274)

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte des Schwarzwaldvereins 1:35 000 (grüne Reihe): Mittleres Kinzigtal, ISBN 978-3-89021-739-0. Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg


Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,2
(5)
Stefan Orlowski 
20.05.2018 · Community
Genial. Der Anstieg direkt zum Gipfel ist richtig gut, die Einkehr dort eine tolle Option (Di Ruhetag-Stand Mai 2018). Die Laufrichtung (erst steil hoch, dann eher “flach“ runter) ist sehr gut gewählt.
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Peter Bonnor
01.04.2018 · Community
WICHTIG: wir haben die Tour nur vom Hausach bis Brandenkopf gemacht (am folgenden Tag dann via den Naturlehrpfad nach Zell a.H.). Ich mache aber einen Beitrag um ein paar Tipps/Erfahrungen zu teilen: a. Von den letzten 2-3 Kilometer abgesehen fanden wir die Strecke nach oben langweilig, auf nicht interessanten Waldwegen und mit sehr wenig Blick ins Tal. Aber die Strecke auf der rechten Seite des Tals sieht viel interessanter und abwechslungsreicher aus. Hinzukommt, dass Hausach... wohl einer der hässlichsten Orten Schwarzwalds ist, muss wirklich nicht sein. Wenn die Orte für euch was bedeutet, dann überlegt euch lieber in Wolfach anzufangen, und dann nach Brandenkopf den weg runter zum Zell a.H. zu nehmen (Naturlehrpfad, einfach wunderschön, kleine Pfade im Wald und mehrere offene Strecken mit weitem Blick.) b. Die Hütte da oben am Brandenkopf wird jetzt für die letzte Saison vom jetzigen Koch und seiner Frau bewirtschaftet, geht hin! Tolle Gastfreundschaft und exzellentes Essen (da herrscht keine Pommeskultur!). Was der Verein danach mit dem Ort macht weiss niemand. PB
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Gemacht am 30.03.2018
Blick vom Turm, morgens.
Foto: Peter Bonnor, Community
Blick vom Balkon des Zimmers, abends.
Foto: Peter Bonnor, Community
Stefan Hengst 
05.08.2017 · Community
Sehr schöne Tour! Durchaus ambitioniert, was die Anstiege (mindestens am Beginn) angeht. Die Wege sind insgesamt einfach toll: Sehr viele schmale "Wanderpfade" (auf wie ab), aber auch die etwas breiteren Forstwege (viele gibt es auf der Tour davon eh nicht) sind sehr schön zu gehen! Das Wanderheim auf dem Brandenkopf hat leckeres deftiges Essen und das Personal ist ausgesucht freundlich und zu Späßen aufgelegt. Auf dem Aussichtsturm am Brandenkopf waren wir nicht, so dass ich zur dortigen Rundumsicht nichts sagen kann, aber auf dem "Spitzfelsen" ist die Aussicht ins Tal auch sehr schön ;-) Diese Tour lohnt sich auf jeden Fall!
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Gemacht am 05.08.2017
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
22,6 km
Dauer
7:30 h
Aufstieg
1000 hm
Abstieg
1000 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

: h
 km
 Hm
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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