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Wanderungen

Von Görwihl in Teufels Küche und die Höllbach Schlucht

Wanderungen · Schwarzwald
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Schwarzwaldverein Radolfzell Verifizierter Partner 
  • Albsteg
    / Albsteg
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Aussichtspunkt Großer Felsen über dem Albtal
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Großer Felsen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Albstrudel Teufelsküche
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Albstrudel Teufelsküche
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Rastplatz an der Teufelsküche
    Foto: Katharina Strittmatter , Landkreis Waldshut
  • / Höllbach
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Höllbach-Wasserfall
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Gesicherter Weg zum Großen Wasserfall
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Großer Höllbach-Wasserfall
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Höllbachwasserfall
    Foto: Kappest, Albsteig Schwarzwald
m 800 700 600 500 12 10 8 6 4 2 km

Auf prämierten Wegen und vergessenen Pfaden wandern wir auf die Höhen über dem Albtal und zu rauschenden Wasserfällen entlang des Höllbachs.

mittel
12,8 km
4:30 h
584 hm
584 hm

Wer mit dem Pkw über Sankt Blasien die Anfahrt auf der kurvenreichen Albtalstraße (L 154) wagt, bekommt bereits vor der Wanderung ein Gefühl dafür wie wildromantisch eine Reise durch den Hotzenwald im tiefsten Schwarzwald sein kann. Aber Vorsicht! Diese Route ist auch bei Bikern beliebt die sich gerne in die Kurven legen und einem durchaus auch auf der eigenen Fahrspur entgegen rasen können. Und auf einem kurzen Wegabschnitt müssen sich die Wanderer die schmale Straße mit den motorisierten Ausflüglern teilen.

Unvermittelt gerät man dabei in "Teufels Küche". Der wild zerklüftete Felsengrund direkt neben der Straße ist aber kein Werk oder gar die Behausung des Teufels wie der Volksmund meinte. Vielmehr entstand die Engstelle im Flussbett der Alb durch den Albgletscher in der letzten Eiszeit. Seine Schmelzwässer haben sich tief in den Granit gegraben und so die Albschlucht modelliert. An Engstellen entstanden durch die Drehbewegungen des Wassers und mitgerissene Kieselsteine die markanten Strudellöcher.

Von Engelschwand herab stürzt sich der Höllbach ins Tal der Wasserfälle. Der größte hat eine Fallhöhe von 8,5 Metern. Mit vereinten Kräften formten der Höllbach und die Alb die tief eingeschnittene Schlucht, die sich nach Süden bis Albbruck am Hochrhein erstreckt.

Autorentipp

Die Teufelsküche ist auch ein romantischer kleiner Naturbadeplatz für Minimalisten, denen das Wasser nicht zu kalt ist.

outdooractive.com User
Autor
Walter Biselli
Aktualisierung: 02.05.2020

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
691 m
Tiefster Punkt
511 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Für diese Wanderung auf teils schmalen, wurzeligen und bei Nässe rutschigen Felsenwegen ist unbedingt Trittsicherheit erforderlich, für die Aussichtspunkte über steil abfallenden Felswänden Schwindelfreiheit. Das kurze Wegstück auf der im Sommer stark frequentierten Albtalstraße im Bereich der Teufelsküche ist mit äußerster Vorsicht zu begehen. Bei Nässe ist die Tour nicht zu empfehlen.

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe mit gutem Profil, lange Hosen (teils zugewachsene Pfade), Teleskopstöcke, ausreichende Verpflegung und Getränke für unterwegs.

Weitere Infos und Links

Landkreis Waldshut
Amt für Wirtschaftsförderung und Nahverkehr
Gartenstraße 7
79761 Waldshut-Tiengen

Tel.: +49 7751 862605

Mail: info@albsteig.de

https://albsteig.de

 

Schwarzwaldverein e.V.

www.schwarzwaldverein.de

www.wanderservice-schwarzwald.de

Ortsgruppe Görwihl: www.hotzenpower.de/SWV

Start

Marktplatz von Görwihl (673 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.641212, 8.078444
UTM
32T 430780 5276835

Ziel

Marktplatz von Görwihl

Wegbeschreibung

Vom Marktplatz Görwihl (675 m ü.NN.) führt uns der Hotzenwald-Querweg des Schwarzwaldvereins (Markierung: weiß-schwarze Raute auf gelbem Grund) zum Albsteg. Bei guter Fernsicht genießen wir auf dem allmählich abfallenden Sträßchen eine phantastische Fernsicht auf die Gipfel der Schweizer Alpen bevor der Weg immer steiler werdend zur Albschlucht abfällt (510 m). Auf der anderen Seite steigen wir hinauf in Richtung Teufelsküche (4,0 km). Bei der Albhalde müssen wir die Albtalstraße achtsam queren und dann der gelben Raute Richtung "Stieg" folgen. Vom höchsten Punkt der Wanderung (688 m ü.NN.) bieten sich zwei Wegvarianten von der Waldlichtung zur Teufelsküche an:

  • der mit der gelben Raute markierte Wanderweg verläuft weiter am Waldrand entlang über die Siedlung "Stieg" und dort links durch den Wald abwärts ins Albtal
  • nur erfahrene Pfadfinder sollten den nicht markierten und anfangs nur schwer erkennbaren Pfad zum Großen Felsen einschlagen. Er führt am Ende der Lichtung links am Waldrand entlang und in der Ecke nach rechts auf den nun deutlich sichtbaren Waldweg wieder nach links. Einen Weg querend erreichen wir einen breiten Schotterweg dem wir nach rechts folgen. Nach 200 Metern ist am Ende der Rechtskurve der links abzweigende Pfad leicht zu übersehen, da er anfangs verwachsen ist. Er leitet uns zum Großen Felsen, einer Ansammlung bemooster Granitblöcke über dem Steilabfall des Albtals. Vom ungesicherten Aussichtspunkt blicken wir im Südwesten zum Ausgangsort Görwihl.

Beide Pfade vereinigen sich schließlich und leiten zur Albtalstraße hinab. Ab jetzt ist höchste Aufmerksamkeit auf den motorisierten Verkehr angesagt. An der Straße entlang lohnt sich ein kurzer Abstecher von 100 Metern nach links zu den Strudellöchern der Teufelsküche. Der steile Abstieg von der Parkbucht zu den Felsen erfordert Trittsicherheit und ist nur bei trockener Witterung zu empfehlen. Bis zum Albsteg Wilfingen müssen wir wieder 400 Meter entlang der Albtalstraße gehen.

Entspannter geht es nun weiter auf dem neuen Qualitätswanderweg Albsteig Schwarzwald. Mit ihm passieren wir die Alb über den Wilfingersteg zum Wegweiser Lochmatt. Nach 100 Metern auf dem breiten Weg ist die unscheinbare kleine Raute auf dem nach links abzweigenden Pfad leicht zu übersehen. Sie weist zu einem kleiner Rastplatz auf einer Felsenkanzel über der Teufelsküche. Beeindruckend sind von hier oben die Tiefblicke in die von der Alb geformten Strudellöcher, die wir kurz zuvor aus der Nähe betrachtet haben.

Beim Rappenfelsen stossen wir auf ein Fahrsträßchen, dem wir 100 Meter nach rechts folgen um dann den Ibach kurz vor seiner Mündung in die Alb zu queren. Auf breiten geschotterten Wegen erreichen wir den Höllbach bei der Weggabelung "Hornstollen". Noch vor dem Kleinen Wasserfall lassen wir uns auf einer Sitzbank mit Tisch am Weg nieder und genießen das Rauschen des Höllbachs. Am Großen Wasserfall vorbei schlängelt sich der Weg am Höllbach entlang bis zu seiner Mündung in die Alb.

Von der Gabelung "Beim Albsteg" kehren wir auf dem schon bekannten Hinweg zum Ausgangspunkt der Rundwanderung am Marktplatz Görwihl zurück.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Montag bis Freitag: mit Bus Linie 7324 von Haltestelle "Albbruck ehem. Papierfabrik" bis "Görwihl Markplatz"

Samstag, Sonn- und Feiertag: mit dem Zug nach Laufenburg und weiter mit Linien-Taxi 7330 (max. 8 Plätze) bis "Görwihl Markplatz"

Anfahrt

Von Stuttgart über die A81 zur Ausfahrt Geisingen (38), weiter auf der L185, B314, A98 und B34 Richtung Waldshut, weiter Richtung Bad Säckingen bis zur Ausfahrt Albbruck, über Schachen und Tiefenstein nach Görwihl.

Über die A5 Karlsruhe - Basel zur Ausfahrt Freiburg Mitte (62), weiter auf der B31 Richtung Titisee-Neustadt bis zur Auffahrt B317/B500 Richtung Richtung Waldshut-Tiengen bis zur Ausfahrt Richtung Görwihl über Oberalpfen und Tiefenstein.

Parken

Parkplätze rund um den Marktplatz Görwihl oder kleine Parkbucht direkt bei der Teufelsküche

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte des Schwarzwaldvereins W266 Waldshut-Tiengen, Maßstab 1:25 000, ISBN 978-3-86398-492-2, Ausgabe 2019. Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
12,8 km
Dauer
4:30h
Aufstieg
584 hm
Abstieg
584 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich kulturell / historisch geologische Highlights Geheimtipp

Statistik

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