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Wanderungen

Von Engen zum Hegaublick

Wanderungen · Hegau
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Schwarzwaldverein Radolfzell Verifizierter Partner 
  • Hegaublick mit Hohenhewen und Hohenstoffeln
    / Hegaublick mit Hohenhewen und Hohenstoffeln
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Ruine Neuhewen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Blick von der Alten Postweg-Hütte auf die Vulkanberge des Hegaus und die Alpenkette
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Napoleonseck
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Blick zum Hohenhewen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Blick in den Hegau mit Alpenpanorama
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Hegauer Kegelberge
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Blick vom Hohenhewen auf Engen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
m 900 800 700 600 500 400 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Ruine Neuhewen Napoleonseck Hegaublick

Auf wenig befestigten Wegen bietet die Rundwanderung zahlreiche Panoramablicke auf das „Hegauer Kegelspiel“ – einstige Vulkankegelberge, welche heute die Landschaft im Hegau prägen

mittel
20 km
5:30 h
550 hm
550 hm

Der 844 Meter hohe Hohenhewen ist der Hausberg der kleinen Stadt Engen am Ausgangsort der Rundwanderung. Aus seiner ursprünglich keltischen Bezeichnung Hewen (Bergkuppe) soll sich der Name für die umgebende Landschaft ableiten: der "Hewengau" ist durch zahlreiche Phonolith- und Basaltberge geprägt. Wegen seiner neun Vulkankegel bezeichnete der Heimatdichter Ludwig Finckh den Hegau auch als „des Herrgotts Kegelspiel“.

Vom Hegaublick aus präsentiert sich das ganze Panorama der Kegelberge. Von Osten nach Westen sind dies die sichtbaren Gipfel von Hohenkrähen (642 m),  Mägdeberg (654 m), Hohentwiel (690 m), Hohenhewen (844m) und Hohenstoffeln als Doppelgipfel (832 m, 844 m). Bei Föhnwetterlage erheben sich zudem die Schweizer Alpen über dem Bodensee. Nördlich vom Hegaublick bildet der Neuhewen mit 867 m den höchsten und zugleich unscheinbarsten der Hegauvulkanberge.

Unterwegs bieten sich wechselnde Gipfelperspektiven so dass allein schon ihre Zuordnung zum Erlebnis wird.

Autorentipp

Zum Ausklang der Wanderung laden in der malerischen Altstadt von Engen zahlreiche Lokale zur Einkehr ein.

outdooractive.com User
Autor
Walter Biselli
Aktualisierung: 09.02.2020

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Neuhewen, 844 m
Tiefster Punkt
Engen , 515 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Restaurant Hegaublick
Restaurant Hegaustern

Sicherheitshinweise

Die Wanderroute folgt gut zu gehenden Wegen

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe mit gutem Profil; ausreichende Verpflegung und Getränke für unterwegs; Wanderkarte

Weitere Infos und Links

Tourist-Information Engen
Marktplatz 4
78234 Engen
Tel. 0 7733 / 502-249

www.engen.de

Start

Bahnhof Engen (518 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.855687, 8.772288
UTM
32T 482966 5300285

Ziel

Bahnhof Engen

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof Engen aus starten wir nach SW mit dem Blick auf den Hausberg der Stadt. Zunächst geht es durch die Unterführung, an der Ampel über die Hegaustraße, zum Wegweiser „Fuchsloch“. Ab jetzt folgen wir dem Querweg Freiburg – Bodensee (Markierung: weiß-rote Raute auf gelbem Grund) Richtung „Napoleonseck“. Der Weg „Zum Franzosenwäldle“ verlässt wenig später die Stadt und führt zum kleinen Wald hinauf. An seinem Ende bieten sich zwei Wegvarianten:

  • der markierte Wanderweg führt weiter geradeaus und über den Standort Scheienbohl nach Stetten-Zimmerholz (1,5 km Umweg)
  • unmarkiert zweigt der Weg rechts ab und erreicht im Zickzack mit weniger befestigtem Weganteil den Ort

Beim Wegweiser "Zimmerholz / Bei der Kirche" treffen beide Varianten auf den Schwarzwald-Jura-Bodensee Weg (Markierung: grüne Raute auf gelbem Grund). Nach links gehen wir auf ihm bis "Oberhalb der Mühle". Rechts ab leitet der prämierte Stettener Panoramaweg hinauf zum Hegaublick und Restaurant Hegaustern.

Die Kreisstraße querend, gehen wir am Fuß des Neuhewen auf schönen Waldwegen hinauf zum höchsten der Hegauberge mit der Burgruine Neuhewen. Schon seit Jahren verfällt das ehemalige Stettener Schlösschen der Herren von Fürstenberg. Das Gelände um die Überreste der Burg aus dem 13. Jahrhundert ist durch hohe Zäune und NATO-Stacheldraht abgesperrt.

Nach dem Wiederaustritt aus dem Wald bietet der Stettener Panoramaweg zahlreiche Aussichtspunkte und Rastmöglichkeiten bevor wir den Premiumweg an der Weggabelung "Breile" verlassen. Am Zimmerholzer Wildbach entlang führt uns die gelbe Raute zum "Brand" und weiter südwärts bis zum Standort "Haslerhof" am Alten Postweg. Aussichtsreich führt uns jetzt wieder der Querweg Freiburg – Bodensee nach links bis Engen zurück.

Beim Napoleonseck weist eine Tafel darauf hin, dass hier der Gefechtstand Französischer Truppen in der Schlacht von Engen war. Vom 1. - 3. Mai 1800 kämpften die Revolutionssoldaten gegen die Österreichischen Koalitionsheere. Napoleon selbst war vermutlich nie im Hegau. Bereits mit dem Blick auf Engen steht das Franzosenkreuz. Ein Gedenkstein erinnert hier an die Gefallenen der Schlacht.

Durch das Fanzosenwäldle nehmen wir den bereits bekannten Weg zurück bis zum Bahnhof Engen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Hinfahrt zum Bahnhof Engen

Fahrplanauskunft:

Nahverkehr Baden-Württemberg: www.efa-bw.de

Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de

Anfahrt

A81 Stuttgart - Singen Ausfahrt Engen  B491 Aacherstrasse bis Engen Bahnhofstrasse

Parken

Engen Bahnhof UTM  32 T 483066 5300362

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte des Schwarzwaldvereins: W259 Blumberg, Maßstab 1:25 000, ISBN 978-3-86398-485-4, Ausgabe 2018. Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg.


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
20 km
Dauer
5:30h
Aufstieg
550 hm
Abstieg
550 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights kulturell / historisch

Statistik

: h
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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