Teilen
Merken
Drucken
GPX
KML
Tour hierher planen
Einbetten
Fitness
Wanderungen

Vom Notschrei zum Schauinsland

· 2 Bewertungen · Wanderungen · Schwarzwald
Verantwortlich für diesen Inhalt
Schwarzwaldverein Radolfzell Verifizierter Partner 
  • Obelisk am Notschrei
    / Obelisk am Notschrei
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Waldhotel am Notschrei
    / Waldhotel am Notschrei
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Naturschutzgebiet Langenbach-Trubelsbach
    / Naturschutzgebiet Langenbach-Trubelsbach
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Wollgras im Naturschutzgebiet Langenbach-Trubelsbach
    / Wollgras im Naturschutzgebiet Langenbach-Trubelsbach
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Blick ins Münstertal
    / Blick ins Münstertal
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Blick vom Stohren zum Gießhübel
    / Blick vom Stohren zum Gießhübel
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Gasthaus Giesshübel
    / Gasthaus Giesshübel
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Schauinslandbahn
    Foto: Anne Habermeier, Outdooractive Redaktion
  • / Eugen-Keidel-Turm auf dem Schauinsland
    Foto: Anne Habermeier, Outdooractive Redaktion
  • / Museumsbergwerk auf dem Schauinsland
    Foto: Anne Habermeier, Outdooractive Redaktion
  • / Skulpturenpfad auf dem Schauinsland
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Windbuche auf dem Schauinsland
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Engländerdenkmal auf dem Schauinsland
    Foto: Anne Habermeier, Outdooractive Redaktion
  • / Schnierdlihof auf dem Schauinsland
    Foto: Anne Habermeier, Outdooractive Redaktion
  • / Blick auf das Bergdorf Hofsgrund mit seiner Kapelle
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Haldenmeierhof
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / St.Josefs-Kapelle bei der Halde
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Hausberg Schauinsland
    Foto: Albiez - Team, Schwarzwaldverein e.V.
  • / Waldhotel am Notschreipass
    Foto: Albiez - Team, Schwarzwaldverein e.V.
  • / Hütte Dreieck
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Kohlwald-Hütte
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Ski- und Sommerhütte "Auf der Alm"
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
900 1050 1200 1350 1500 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 Notschrei Oberer Wald Gießhübel Schauinsland Halde

Wie nah Not und Wohlstand im Schwarzwald beieinander liegen können zeigt uns die aussichtsreiche Rundwanderung auf der Höhe des Schauinslands bei Freiburg im Breisgau.

mittel
16,4 km
5:00 h
475 hm
475 hm

Ausgangspunkt der Rundwanderung ist der Gebirgspass Notschrei im Südschwarzwald zwischen dem Dreisamtal und dem oberen Wiesental. Er verbindet über die Landesstraße 126 die Talorte Oberried und Todtnau. Den Namen trägt der Pass erst seit Errichtung der Passstraße im Jahr 1848, die auf einen „Notschrei“ der Gemeinden ermöglicht wurde. Bis dahin konnte der Weg konnte nur mit Saumpferden und zweirädrigen Handkarren bewältigt werden.

Der 1284 m hohe Schauinsland im Schwarzwald ist der Hausberg von Freiburg i. Br.. Im 13. Jahrhundert führte er zu dessen wirtschaftlicher Blüte durch den Abbau von Silbererzen. Die Freiburger nannten ihn daher auch „Erzkasten“. 1954 wurde der Bergbau eingestellt. Ein Museumsbergwerk vermittelt den Besuchern unter Tage Einblicke in die 800 Jahre währende Geschichte des Silberbergbaus.

Auf dem Gipfel des Schauinsland steht der 31 Meter hohe Eugen-Keidel-Turm. Von der dreieckigen Plattform in 21 Metern Höhe reicht die Sicht über Freiburg bis zu den Vogesen, vom Nordschwarzwald bis zu den Alpen.

Östlich vom Aussichtsturm liegt im Wald versteckt das Kiepenheuer-Institut für Sonnenphysik. Unterhalb des Sonnenobservatoriums ist ein kleiner geologischer Garten mit den Gesteinen des Schauinsland-Gebietes angelegt. „Gerettet“ heißt die Holzskulptur daneben. Sie erzählt die Geschichte eines Mannes, der im Schneesturm die Orientierung verlor und beinahe erfroren wäre – hätte ihn sein Hund nicht gerettet. Das Engländerdenkmal erinnert an das Schicksal einer englischen Schulklasse, die im April 1936 mit ihrem Lehrer unterhalb des Gipfels in einen Schneesturm geriet und die Orientierung verlor. Fünf Kinder erfroren dabei.

Autorentipp

Das Museumsbergwerk "Grube Schauinsland" vermittelt den Besuchern unter Tage Einblicke in die 800 Jahre währende Geschichte des Silberbergbaus.

outdooractive.com User
Autor
Walter Biselli
Aktualisierung: 05.07.2019

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Schauinslandgipfel, 1276 m
Tiefster Punkt
Sägebach, 1007 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Waldhotel am Notschreipass
Gasthaus Giesshübel
Hotel Die Halde
Ski- und Sommerhütte "Auf der Alm"

Sicherheitshinweise

Es gibt keine sicherheitsrelevanten Wegabschnitte.

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe

Weitere Infos und Links

Schauinslandbahn: www.schauinslandbahn.de

Museums-Bergwerk Schauinsland: www.schauinsland.de

Leibniz-Institut für Sonnenphysik: https://de.wikipedia.org/wiki/Kiepenheuer-Institut_für_Sonnenphysik

Naturpark Südschwarzwald www.naturpark-suedschwarzwald.de

Schwarzwaldverein: www.schwarzwaldverein.de, www.wanderservice-schwarzwald.de

Start

Passhöhe Notschrei (1120 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.876550, 7.909527
UTM
32T 418462 5303155

Ziel

Passhöhe Notschrei

Wegbeschreibung

Unsere Rundwanderung beginnt an der Passhöhe Notschrei beim Obelisken, der an den Bau der Passstraße erinnert. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite finden wir den Wegweiser „Notschrei (1.121,0 m)“ des Schwarzwaldvereins und folgen zunächst dem Westweg (rote Raute) Richtung „Belchen“ zum Standort „Beim Notschrei 0,1 km“ und dort weiter zum „Trubelsmattkopf“. Das kleine Naturschutzgebiet Langenbach-Trubelsbach präsentiert ein vielfältiges Mosaik aus verschiedenartigen Mooren, Borstgrasrasen und anderen Biotopen, die eine spezifische Tier- und Pflanzenwelt beherbergen.

Am Wegweiser „Trubelsmattkopf (1.210,0 m)“ biegen wir nach rechts ab und folgen ab hier der blauen Raute Richtung „Schauinsland“ bis „Kaltenbrunnen“. Danach ist die gelbe Raute Richtung „Gießhübel 3,5 km“ unsere Wegmarkierung. Aussichtsreich, mit Blick ins Münstertal und zum Gießhübel, wandern wir auf dem Höhenweg über „Willnau“ zum Gasthaus Zähringer Hof. Danach gilt es, den Abzweig nach rechts nicht zu. verpassen. Oberhalb der Fahrstraße führt der Pfad am Hang des Stohren parallel weiter, kreuzt dann eine Kreisstraße und den Sägebach (1.007 m) und führt schließlich an der Straße entlang zum „Gießhübel (1.055,0 m)“. Im Schwarzwälder Stil präsentiert sich das über 100-jährige Gasthaus Giesshübel wieder neu, mit schöner Aussicht ins Münstertal und zum Belchen.

Vom „Gießhübel“ folgen wir der Raute immer in Richtung „Schauinsland“ (3,0 km) und nehmen beim Standort „Farnacker“ den schmalen Pfad, der zwischen bunten Blumenwiesen aufwärts in den Wald führt zum „Burggraf“. Am Wachtfelsen vorbei erreichen wir den Waldrand und den Trubel der Tagestouristen zu Freiburgs beliebtestem Ausflugsziel. Beim Abzweig „Sailendobelkar“ an der L124 sind die ersten Parkplätze. Schräg gegenüber geht es über die „Sailenmatte“ und wieder mit der blauen Raute zu einer offenen Holzhütte mit Informationstafeln zum Schauinsland und das Bergdorf Hofsgrund. Hier beginnt auch der Skulpturenpfad, der uns über „Rohtlache“ weiter zum „Parkplatz Bergstation“ mit einer fünffachen Weggabelung begleitet.

Wer zur „Bergstation Schauinsland (0,2 km)“ will folgt weiter der blauen Raute. Der kürzere Aufstieg zum Schauinslandgipfel über die „Naturwiesen“ verläuft über Treppenstufen mit der gelben Raute. Beide Wege treffen sich dort wieder. An der Weggabelung „Schauinslandturm (1.280,0 m)“ nehmen wir die sog. „steile Abkürzung“ und stehen gleich am Fuß des Eugen-Keidel-Turms. Nach 85 Stufen ist die Plattform des kleinen Aussichtsturms schon erreicht. Bei klarer Sicht sind Straßburg in NNW und die Schweizer Alpen im Süden zu erkennen.

Weiter geht es mit der gelben Raute zur Weggabelung „Sonnenobservatorium“. 

mit dem kleinen geologischen Garten. An der fünffachen Weggabelung nehmen wir den mittleren Pfad abwärts zum „Engländerdenkmal“. Nach der Besichtigung wandern wir am sonnigen Südhang des Schauinslands, dem Gegendrum entlang weiter. Wo ein hölzerner Wegweiser nach rechts zum Besucherbergwerk führt gehen wir geradeaus Richtung Schniederlihof. Das Bergbauernhaus aus dem 16. Jh.. liegt unterhalb am Hang und ist heute Museum. Es zeigt originalgetreu das einst raue Leben auf den Schwarzwaldhöfen. Im Talgrund liegt der Dobelsee.

Beim Wegweiserstandort „Gegendrum“ steigen wir den Wiesenweg rechts aufwärts in Richtung „Halde (2,5 km)“ und folgen dann weiter dem Hangweg. Unterwegs schauen wir über bunte Wiesen auf das Bergdorf Hofsgrund mit seiner Kapelle hinab. Mit Blick auf den „Flammhof“ gehen wir immer im Rechtsbogen abwärts aus dem Gehöft hinaus. Vor der Landstraße führt bei „Wassergumpen“ ein schmaler Weg an dieser entlang nach links - jetzt mit der blauen Raute markiert - „überm Pochelift“ zum Haldenmeierhof. Dort zweigt ein asphaltierter Weg zum Hotel „Die Halde“ ab. Von der „Halde“ sind noch 2,5 km bis zum Notschrei zurückzulegen. Eine letzte Rast können wir im „Kohlwald“ bei einer Hütte machen oder gleich darauf in der Ski- und Sommerhütte „Auf der Alm“ am Haldenköpfle.

Am Ausgangspunkt der Rundwanderung laden das Waldhotel am Notschreipass und zeitweise das Bauern-Café im Loipenzentrum zur Einkehr ein.

Öffentliche Verkehrsmittel

Hinfahrt zur Haltestelle Notschrei, Oberried

Fahrplanauskunft:

Nahverkehr Baden-Württemberg: www.efa-bw.de
Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de

Anfahrt

Über L 126 zwischen Oberried und Todtnau

Parken

Passhöhe Notschrei (UTM 418405 5303180)
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte des Schwarzwaldvereins W257 Schönau im Schwarzwald, Maßstab 1:25 000, ISBN 978-3-86398-483-0, Ausgabe 2018. Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg


Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

4,5
(2)
outdooractive.com User
Silke Dittler
23.08.2016 · Community
Alles in Allem eine ganz nette Tour. Besonders die erste Hälfte ist recht reizvoll. Auf dem Schauinsland war zuviel los, aber dafür kann ja die Tour nichts :) Vom Schauinsland zurück zum Notschrei war die Strecke etwas langweiliger, teilweise parallel zur vielbefahrenen Straße. Daher nur 4 Sterne. Ich würde die Tour dennoch nochmals machen.
mehr zeigen
Gemacht am 20.08.2016

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
16,4 km
Dauer
5:00 h
Aufstieg
475 hm
Abstieg
475 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

: h
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
Höhenprofil anzeigen Höhenprofil verbergen
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.