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Über den Wächter des Dreisamtals - Von Hinterzarten nach Kirchzarten

Wanderungen · Hochschwarzwald
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Schwarzwaldverein e.V. Verifizierter Partner 
  • Hinterwaldkopf 6
    / Hinterwaldkopf 6
    Foto: Matthias Schopp, Schwarzwaldverein e.V.
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    Foto: Matthias Schopp, Schwarzwaldverein e.V.
m 1600 1400 1200 1000 800 600 400 200 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Lochrütte Höfener Hütte Windeck Herchenwald Spähnplatz Rotecksattel Säbelthoma Weilersbach Fürsatz Kasteleck
Über den Wächter des Dreisamtals. Mit 1198 m zählt der Hinterwaldkopf zwar nicht zu den ganz großen Schwarzwaldgipfeln, er bildet jedoch mit seiner charakteristischen Kuppe und in seiner Position eine leicht auszumachende Landmarke
mittel
Strecke 20,2 km
6:30 h
680 hm
1.170 hm
1.242 hm
392 hm
Mit 1198 m zählt der Hinterwaldkopf zwar nicht zu den ganz großen Schwarzwaldgipfeln, er bildet jedoch mit seiner charakteristischen Kuppe und in seiner Position eine leicht auszumachende Landmarke. Der Beiname „Wächter des Dreisamtals“ unterstreicht seine Dominanz über dem Zartener Becken. Als Hausberg von Kirchzarten ist er besonders für die Bewohner aus den umliegenden Gemeinden ein beliebtes Wanderziel. Weniger Höhenmeter erfordert die Begehung der Ostseite von den Höfen in Alpersbach. Eine besonders lohnende Bergtour stellt die Überschreitung des ganzen Gebirgsstocks von Hinterzarten nach Kirchzarten dar, welche dank der Höllentalbahn problemlos durchführbar ist.
Profilbild von Matthias Schopp / Gunter Schön
Autor
Matthias Schopp / Gunter Schön
Aktualisierung: 10.11.2021
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.242 m
Tiefster Punkt
392 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Keine besonderen Maßnahmen erforderlich - Trittsicherheit erforderlich

Weitere Infos und Links

Tourismus Dreisamtal e.V. , Hauptstraße 24, 79199 Kirchzarten, Tel. +49 7661 / 90 79 80 E-Mail: tourist-info@dreisamtal.de  Web: https://www.dreisamtal.de/ 

Hochschwarzwald Tourismus GmbH Freiburger Straße 1,  79856 Hinterzarten, Tel. +49 (0) 7652 - 1206 0 E-Mail: info@hochschwarzwald.de Web:  https://www.hochschwarzwald.de/ 

Schwarzwaldvereine Hinterzarten Breitnau  http://www.schwarzwaldverein-ortsgruppe-hinterzarten-breitnau.de

Schwarzwaldverein Dreisamtal-Kirchzarten https://www.swv-dreisamtal.de/

Der Autor: 

Matthias Schopp: Der Lehrer für Geographie und Katholische Religion verfasst Wanderbücher im Bergverlag Rother und ist als Wanderführer und Schneeschuhguide mit Gästen im Schwarzwald unterwegs.

Start

Bahnhof Hinterzarten (884 m)
Koordinaten:
DD
47.905715, 8.105673
GMS
47°54'20.6"N 8°06'20.4"E
UTM
32T 433165 5306208
w3w 
///bienen.vorab.anbetracht

Ziel

Bahnhof Kirchzarten

Wegbeschreibung

Unsere Wanderung beginnt am Bahnhof von Hinterzarten, der mit 885 m den höchstgelegenen Haltepunkt der Höllentalbahn darstellt. Hinter dem Kurhaus befindet sich das Portal vom Genießerpfad Säbelthomaweg, dessen Schilder den ersten Teil unserer Tour markieren. Mit einigen Richtungswechseln führt er flach durch das Naherholungsgebiet und steigt dann rechtshaltend zum Aussichtspunkt Vincenz Zahn Felsen an, der an einen ehemaligen Dorfpfarrer erinnert. Anschließend geht es durch den Wald hinauf zur Lichtung am Säbelthoma und im Bereich der Skipisten, zuletzt steil zur Aussicht auf dem Windeck, 1200 m. Während sich der Säbelthomaweg bald weiter in Richtung Häuslebauer verabschiedet folgen wir nach dem Funkmast dem mit der gelben Raute markierten Windeckkopfweg, der eine Rechtskurve beginnt und sich zur Wegespinne Fürsatz senkt. Der Abschnitt zur Lochrütte erfolgt auf breiter Trasse ohne nennenswerte Höhenunterschiede, ehe der Anstieg zum Spähnplatz wieder mit einigen Höhenmetern aufwartet. Mit 1230 m befindet sich vor der Schutzhütte auch der höchste Punkt unserer heutigen Wanderung. Am Spähnplatz wechseln wir von der gelben auf die blaue Raute und gelangen auf der Westseite vom Wieswaldkopf zum breiten Bankgalliweg hinab. Dieser überschreitet linkshaltend nach einer langen Gerade eine Geländekuppe und senkt sich rasch zum Hinterwaldkopfsattel, von wo nur noch wenige Meter zur gastlichen Hinterwaldkopfhütte zu absolvieren sind. Von der Hütte oder auch direkt aus dem Sattel beginnt der letzte nennenswerte Anstieg, der großteils über die offenen Matten zum Gipfel des Hinterwaldkopfs, 1198 m, führt. Vis-à-vis dominiert der Feldberg mit seiner abweisenden Nordostseite. Im Norden grüßen die Kirchdörfer Sankt Peter, Sankt Märgen und Breitnau herüber. Das Dreisamtal weitet sich zu unseren Füßen, dorthin führt unser Abstiegsweg. Ein butterweicher Wiesenpfad zum Rotecksattel bildet dazu den Auftakt, dann übernimmt ein steinig-wurzeliger Pfad, der an der Höfener Hütte mündet. Von hier kann man direkt nach Kirchzarten abkürzen, was etwa eine Stunde Zeitersparnis einbringt, jedoch landschaftlich weniger attraktiv ist. Wir verabschieden uns daher von der blauen Raute, erklimmen linker Hand den Sattel zwischen Roteck und Häusleberg und nutzen eine weitere herrliche Wiesenpassage in Richtung Köpfle, 882 m. Kurz vor dem unscheinbaren Gupf taucht der Weg wieder in den Wald ein. Die gelbe Raute leitet in nordwestlicher Richtung den gesamten Geländerücken hinab, passiert einen Sender am Kasteleck und erreicht am Birkenmaierhof den Talgrund von Weilersbach. Hier nach links und hinüber zum Landgasthof Schützen, einer letzten Einkehrmöglichkeit direkt am Weg. Der Zastlerbach gibt die Marschrichtung nach Birkenreute vor, danach queren wir den Giersberg und schlendern mit der blauen Raute ins Lerchenfeld und weiter zum Bahnhof von Kirchzarten, 392 m, wo eine lange und eindrückliche Bergwanderung endet.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

ÖPNV: Breisgau-S-Bahn (Höllentalbahn) nach Kirchzarten und weiter nach Hinterzarten. Reiseauskunft: www.bahn.de ; www.bwegt.de 

Anfahrt

Es empfiehlt sich bei Anreise mit dem PKW in Kirchzarten zu parken und zunächst mit dem Zug zum Ausgangspunkt zu fahren.

Parken

Hinterzarten, zahlreiche kostenpflichtige Parkplätze im Ort.

Zielpunkt: Kirchzarten, kostenlose Parkplätze am Bahnhof.

Koordinaten

DD
47.905715, 8.105673
GMS
47°54'20.6"N 8°06'20.4"E
UTM
32T 433165 5306208
w3w 
///bienen.vorab.anbetracht
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Schwarzwald Süd Wanderführer,   Matthias Schopp ,Rother Bergverlag , ISBN-10 ‏ : ‎ 3763345760 ,  ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3763345762

Kartenempfehlungen des Autors

Karte des Schwarzwaldvereins, W247 Freiburg im Breisgau, ZweiTälerland, Glottertal, Kandel M 1:25 000 ISBN 987-3-86398-473-1  und Karte des  Schwarzwaldvereins W258 Titisee-Neustadt, Feldberg, Schluchsee, St.Blasien M 1:25 000 ISBN 978-3-86398-484-7  

oder Karte des Schwarzwaldvereins "Grüne Serie" Hochschwarzwald, Feldberg Schluchsee,. M 1:35 000 ISBN 978-3-89021-811-3

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, wander- und wettergerechte Kleidung, Wanderstöcke empfohlen

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
20,2 km
Dauer
6:30 h
Aufstieg
680 hm
Abstieg
1.170 hm
Höchster Punkt
1.242 hm
Tiefster Punkt
392 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Von A nach B aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

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