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Wanderungen

Über den schönsten Aussichtsgipfel des Dreisamtals nach Hinterzarten

Wanderungen · Schwarzwald
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Schwarzwaldverein e.V. Verifizierter Partner 
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    Foto: Heinrich Esders, Schwarzwaldverein e.V.
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    Foto: Heinrich Esders, Schwarzwaldverein e.V.
  • Blick auf den Hinterwaldkopf
    / Blick auf den Hinterwaldkopf
    Foto: By Kopoltra (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) or GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], via Wikimedia Commons, de.wikipedia.org
  • Blick vom Hinterwaldkopf ins Dreisamtal
    / Blick vom Hinterwaldkopf ins Dreisamtal
    Foto: By Florian Jesse (Own work) [CC0], via Wikimedia Commons, de.wikipedia.org
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Karte / Über den schönsten Aussichtsgipfel des Dreisamtals nach Hinterzarten
600 900 1200 1500 m km 2 4 6 8 10 12 14 16

Über den Stationenweg zur Giersbergkapelle und weiter zur Höfener- und Hinterwaldkopf Hütte mit ihren Sommerweide und schönen Aussichten in das Dreisamtal und auf umliegende Gipfel. Dann abwärts über den Eingang ins Löffeltal nach Hinterzarten.
schwer
17,4 km
5:52 h
923 hm
440 hm

Die Wanderung führt uns zunächst in das Naherholungsgebiet Kirchzartens, den Erholungswald Giersberg..
Den interessanten Zuweg zum ersten Etappenziel, der Giersbergkapelle bildet der Stationenweg. Seit dem 17.Jahrhundert werden hier Marienprozessionen durchgeführt. Seit 1897 entlang der 2 ½ m Hohen Bundsandstein-Stehlen als Kreuzweg. Der Bau der Kapelle geht zurück auf eine Marienerscheinung eines Hirtenbuben um 1700. Zunächst wurde etwa 100m westlich von der jetzigen Kapelle 1709 eine Holzkapellle errichtet. 1737 erfolgte der Bau der Kapelle am jetzigen Standort. Der Innenraum der Kapelle ist im Wesentlichen vom bekannten Künstler Mattias Faller aus St. Märgen gestaltet worden.
Von hier hat man einen herrlichen Blick nach Westen über Freiburg bis zu den Vogesen, und auf die dem Glottertal vorgelagerten Höhen; Im Nordosten sieht man die Pilgerkapelle „Maria Lindenberg“ bei St Peter.

Weitere zentrale Punkte und Ziele unserer Wanderung sind die Höfener- und die Hinterwaldkopf- Hütte mit ihren Sommerweiden und herrlichen Aussichten. Die Höfener Hütte gehört zur Weidegenossenschaft Buchenbach.
Zur Pflege der Kulturlandschaft gehören bei der Höfener Hütte vor allem die ca.50 Rinder, die den ganzen Sommer über draußen auf den saftigen Schwarzwaldwiesen in rund 980 Meter über dem Meer zubringen. Sie sorgen dafür, dass die 75 Hektar Weidefläche als landschaftsprägendes Element nicht zuwachsen.
Vor dem kurzen Abstecher zur Hinterwaldkopf Hütte geht es auf den Hinterwalkopfgipfel mit 1198 Meter höchsten Punkt unserer Wanderung. Hier empfängt uns eine Gedenkstätte für die Kriegsgefallenen der Turnerschaft"Freiburger " – und dank der baumlosen Gipfelkuppe ein grandioser Rundumblick auf den Feldberg, Toter Mann, Schauinsland, Kandel, Kaiserstuhl und die Vogesen. Uns zu Füßen liegt das Dreisamtal und Freiburg die Münsterturmspitze ragt am Schlossberg hervor. Rund um uns herum ist einfach ganz viel Schwarzwald.

Die Hinterwaldkopf-Hütte ist eine Almgaststätte auf 1120 Metern Höhe. Um die Hütte herum liegen offene und sonnige Bergwiesen auf denen die Rinder der Weilersbacher Weidegemeinschft in den Sommermonaten stehen.. Im Dezember 1994 brannte die alte Hinterwaldkopf Hütte bis auf die Grundmauern nieder. Die Weilersbacher Weidegemeinschaft scheute aber weder Kosten noch Mühen, die Hinterwaldkopf Hütte neu zu errichten. In alten Karten wird die Hütte häufig als Weilersbacher Viehhütte bezeichnet

Über den Dr. Ganterweg, benannt nach einem Forstrat der die Forstwege für die Holzernte um den Rinken und ins Zastlertal erschlossen hat, erreichen wir den Eingang zum Löffeltal.  Die Namensgebung erschließt sich durch die hier ansässigen Löffelschmieden im 19. Jahrhundert.. 1818 wird die Ergänzung einer Ölmühle durch eine Schmiede erwähnt. Der Betrieb der Schmieden erfolgte durch Wasserkraft, Jährlich wurden bis zu 100 Zentner Eisen verarbeitet und bis zu 10.000 Löffel hergestellt. Sie wurden in den Zinnhäusle in Handarbeit verzinnt. 1921 wurde die Produktion eingestellt. Von hier erreichen wir nach nur noch wenigen 100m unseren Endpunkt der Wanderung, den Bahnhof Hinterzarten.  Er ist der höchstgelegener Bahnhof der Höllentalbahn (893 ü NN) aus dem 19.Jahrhundert. Erbaut mit der Höllentalbahn 1884 – 1887.

Autorentipp

Besichtigung der Giersbergkapelle; täglich geöffnet
outdooractive.com User
Autor
Heinrich Esders
Aktualisierung: 20.07.2016

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1197 m
Tiefster Punkt
392 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Es sind auf der Wanderstrecke keine Gefahrenpunkte vorhanden

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, Wetter- und Regenkleidung

Weitere Infos und Links

Tourist -Info e.V. Hauptstrasse 24, 7991 Kirchzarten; Tel 49+ 07661 90 79 80; FAX 49+ 07661 90 79 89;

e-mail: sabine.paschold@dreisamtal.de

Öffnungszeiten Okt. - Mai : Mo - Fr. 09:30 - 13:00; Jun. - SEpt. : 09:30 - 17:00; Sa. : 10:00 - 12:00

Schwarzwaldverein Dreisamtal - Kirchzarten e.V. info@swv-dreisamtal.de

Start

Bahnhof Kirchzarten (392 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.967784, 7.960339
UTM
32T 422398 5313242

Ziel

Bahnhof Hinterzarten

Wegbeschreibung

Vom Wegweiserstandort am "Bahnhof Kirchzarten" wenden wir uns mit der blauen Raute,die uns bis zum Hinterwalkopfsattel als Wandezeichen begleiten wird, nach links zum Standort "Alte Post". Dort halb links über Brodbecker- und Lindenaustrasse über Standort "Schauinslandstrasse" zum "Spielplatz am Giersberg". Hier mit dem Stationenweg  bergauf zur "Giersbergkapelle" und zum "Parkplatz  Giersberg". Weiter bergwärts über "Sonneck" und "Holzeck".

An der Wegespinne "Holzeck" links mit der blauen Raute in den Wald, am Hang entlang bis "Höfener Hütte" und zum "Rotecksattel".

Mit dem Wiesenweg hinauf zum "Hinterwaldkopf-Gifel" zum höchste Punkt der Wanderung.

Vom Gipfel abwärts zum "Hinterwaldkopfsattel" und (möglicher)Abstecher zur Hinterwaldkopf-Hütte. 

Zurück zum Sattel und, jetzt mit der gelben Raute, den "Dr.Ganter Weg" über "Weißtannenhütte" und "Weberhansenkreuz" nach "Bisten". Über den "Eingang Löffeltal" gelangen wir zum Endpunkt der Wanderung, den "Bahnhof Hinterzarten".

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar


Von Freiburg und Neustadt / Titisee mit der Höllentalbahn bis Bhf.  Kirchzarten
von St.Peter mit VAG Linie 7216 bis Bhf. Kirchzarten
von Todtnau /Notschrei mit VAG Linie 7215 bis Bhf Kirchzarten

Reiseauskunft Bahn: www.bahn.de

Auskunft VAG – Bus: www.vag-freiburg.de

 

Anfahrt

Aus Richtung Freiburg und Titisee / Neustadt mit der B31 bis Ausfahrt Kirchzarten.Weiter Richtung Kernort Bahnhof
Aus Richtung Todtnau / Notschrei mit der L 126 über Oberried bis Ausfahrt Kirchzarten Kurgebiet /Campinplatz. Über Schwarzwaldstrasse und Bahnhofstrasse bis Bahnhof

Parken

P+R-Parkplatz am Bahnhof; kostenfrei

UTM Koordinaten P+R Kirchzarten : 32 T 422314 5313233

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Wandern Südschwarzwald DUMONTaktive

Kartenempfehlungen des Autors

Karte des Schwarzwaldvereins "Grüne Serie" Hochschwarzwald M 1: 35 000 ISBN 978-3-89021-811-3 auch im Shop des Schwarzwaldvereins erhältlich http://www.swvstore.de/


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Schwierigkeit
schwer
Strecke
17,4 km
Dauer
5:52 h
Aufstieg
923 hm
Abstieg
440 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch Bergbahnauf-/-abstieg Gipfel-Tour Heilklima

Statistik

: h
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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