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Wanderungen

Steinbruch- und Murgtalweg

Wanderungen · Schwarzwald
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Hubert Mutter 
  • Murgtal
    / Murgtal
    Foto: Hubert Mutter, Community
  • Der Strahlbuschwasserfall
    / Der Strahlbuschwasserfall
    Foto: Hubert Mutter, Community
  • Harnische aus Albtalgranit
    / Harnische aus Albtalgranit
    Foto: Hubert Mutter, Community
  • Lamprophyrgang 10 m südlich des nördlichen Straßentunnels in der Murgtalschlucht
    / Lamprophyrgang 10 m südlich des nördlichen Straßentunnels in der Murgtalschlucht
    Foto: Hubert Mutter, Community
Karte / Steinbruch- und Murgtalweg
450 600 750 900 1050 m km 1 2 3 4 5 6 7

Steinbruch- und Murgtalweg

Wanderung über den Steinbruch Wickartsmühle entlang des wildromantischen Murgtals zum Pfaffensteg wieder zum Parkplatz.

10,3 km
2:52 h
180 hm
242 hm

Höhenlage
764 m
631 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

festes Schuhwerk, Wanderbekleidung

Start

Parkplatz Zentralkläranlage (717 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.618709, 7.978383
UTM
32T 423232 5274428

Ziel

Parkplatz Zentralkläranlage

Wegbeschreibung

 Steinbruch- und Murgtalweg

Die Beschreibung zum geologischen Wanderweg beginnt bei dem kleinen Parkplatz an der Zentralkläranlage oberhalb der Steinbrüche im unteren Seelbachtal beim Ortsteil Wickartsmühle.Zu Fuß gehen wir von Rickenbach aus über einen fast ebenen, geteerten Ortsverbindungsweg, der uns durch das schön gelegene Seelbachtal (Wanderweg 7) dorthin führt. In diesem Bereich stehen viele Gneisvariationen an. Im Bachbett, ca. 100 m südlich der Rickenbacher Mühle, liegt ein mehrere m3 großer, vollständig herausgewitteter Block aus Albtalgranit.Ein weiterer Weg führt uns vom Alemannenhof Hotel „Engel" aus über den Fohrenbühl zur Wickartsmühle. Dieser Weg ist etwas beschwerlicher, denn er hat beim Aufstieg zum Fohrenbühl einen sehr starken Anstieg (Wanderweg 8). Aber die Mühe lohnt sich, denn bei guter Fernsicht wird diese durch einen schönen Ausblick ins Rheintal und zu den Schweizer Alpen belohnt.Mit dem Auto erreichen wir diese Stelle von Rickenbach aus über Willaringen - Wickartsmühle. Dort wurde bei der ehemaligen Sägemühle ein Parkplatz angelegt, wo auch unsere Übersichtstafel steht.Hier können wir das Fahrzeug ungefährdet von den Arbeiten im nahe gelegenen Steinbruch abstellen.Wir gehen talabwärts. Dort, wo heute das Erholungsheim der Arbeiterwohlfahrt steht, ist bereits 1399 eine Getreidemühle erwähnt, die 1960 abgebrannt ist.Wir gehen über die große Brücke an die Südseite des Parkplatzes vor dem Einfahrtstor der Kläranlage. Dort wurde eine kleine Fläche hergerichtet, auf welcher Blöcke der auf dem Wanderweg vorkommenden Gesteinsarten lagern. Die einzelnen Gesteinsarten sind mit Nummern versehen. Diese Nummern sind in der Beschreibung maßgebend.Der Stein mit der Nr. 1 ist ein Aplitgranit.Die Aplitgranite sind rosa bis fleischrote Ganggesteine aus Einzelmineralien mit höchstens 2 mm Durchdesser aufgebaut. Nur wenige zeigen Bereiche mit größeren Einzelkörnern. In ihrer Mineralienzusammensetzung unterscheiden sie sich vom Albtalgranit durch einen höheren Quarz- und einen geringeren Biotitgehalt. Die Mächtigkeit der Gänge liegt zwischen 0,4 bis 3,00 m.Stein Nr. 2 ist der typische Albtalgranit.Er fällt auf den ersten Blick durch seine bis zu 10 cm großen, rötlichen Kalifeldspatkristalle auf. Diese sind regellos eingestreut und verleihen dem Gestein ein lebendiges Aussehen. Die fettglänzenden grauen Quarze erreichen dagegen nur 4 mm. Die bis 5 mm großen schwarzbraunen Biotite bestehen oftmals aus vielen einzelnen, zu dicken Paketen gestapelten Blättchen mit sechsseitigem Umriss, die man mit einer Nadel oder dem Taschenmesser leicht einzeln aus dem Stapel herauslösen kann. Es sind übrigens die Biotite, die zu dem im Volksmund bezeichneten „Katzengold" verwittern.Stein Nr. 3 ist ein Lamprophyr.Bei diesen dunklen Ganggesteinen handelt es sich nach WIMMNAUER (1973) um Material aus dem oberen Erdmantel, das durch tiefgreifende Bruchtektonik an die Oberfläche oder zumindest in die oberflächennahen Bereiche gelangen konnte.Für diese Annahme spricht auch der Geländebefund, denn alle Lamprophyre stehen im Gegensatz zu den Apliten steil und in Richtung der Hauptkluftrichtung. Die Problematik ihrer Herkunft beruht hauptsächlich auf der Eingliederung (Resorbtion) von Fremdmaterial; wie es auch bei den Apliten zu beobachten ist. Die in der Regel leichter verwitternden Gesteine treten gegenüber dem Nebengestein zurück und sind dann leicht aufzufinden. Ihre Mächtigkeit beträgt höchstens wenige Meter, meist liegt sie jedoch im Dezimeterbereich. Die Färbung reicht von grünschwarz bis braunschwarz. Nur in wenigen Fällen lassen sich einzelne Minerale erkennen. Eine geringe Anzahl von Gängen sind durch Olivinpseudomorphosen hell gesprenkelt, andere wiederum enthalten millimetergroße Biotite.Cordieritgneis heißt der Stein Nr. 4,und der Stein Nr. 5 ist ein quarzitischer Gneis.Auf dem Vorwald wiegen hochmetamorphe Gesteine vor, dieaufgrund ihres sedimentären Ausgangsmaterials (Edukt) alsParagneise bezeichnet werden. Es überwiegen Cordieritgneise, benannt nach ihrem Leitmineral, die aus präkambrischen (ca. 700 Millionen Jahre), im Meeresbereich abgelagerten Tonen hervorgegangen sind. Untergeordnet treten daneben noch quarzitische Gneise auf, deren Edukte quarzreiche Sande sind, wie sie heute noch in küstennahen Bereichen zur Ablagerung gelangen. Zwischen diesen beiden Varietäten treten alle denkbaren Übergänge auf. Die Cordierite sind in natürlichen Aufschlüssen weitgehend umgewandelt. Dagegen findet man im Steinbruch der Wickartsmühle auf den Halden mühelos frisches Material mit Einzelkörnern bis zu einem Zentimeter Durchmesser. Hier glänzen die Cordierite bläulich, in verwittertem Zustand wechselt ihre Farbe zu Grüngrau bis Braungrau. In natürlichen Aufschlüssen (z.B. Murgtal) verwittern die Cordieritgneise zu unregelmäßigen, plattigen Bruchstücken mit welligen Oberflächen, die manchmal an grobe Glimmerschiefer erinnern. Die typische Verwitterungsform und das Aufbrechen entlang der dunklen Glimmerlagen ist auch auf die enorme Volumenzunahme der Cordierite bei der Umwandlung in Tonminerale zurückzuführen. Dabei werden Kalium und Wasser aufgenommen. Die plattige Absonderung der Gneise lässt sich gut am imposanten Strahlbruschfelsen beobachten.Im Gegensatz zur ausgeprägten Lagigkeit der Cordieritgneise lassen die quarzitischen Gneise einen Lagenbau kaum erkennen. Ihr Anteil an dunklen Mineralien (Biotit, Cordierit) liegt in der Regel unter 5%, bei den Cordieritgneisen dagegen bis zu 40%. Diese Gneisvariante ist sehr hart und tritt bei mächtigeren Vorkommen, wie etwa am Westufer im nördlichen Bereich der Murgtalschlucht, als markante Klippe hervor. Eine Besonderheit in der für den Laien auf den ersten Blick erscheinenden Gneisabfolge bildet eine hellgebänderte Serie, die im Hauptsteinbruch der Wickartsmühle von einer Störung abgeschnitten wird und sich im Murgtal über etwa 1 km Länge verfolgen lässt. Sie setzt sich aus einer Wechsellagerung von Kalksilikatfels, Pyroxengneis, Silikatmarmor und den oben beschriebenen Gneisvarietäten zusammen. Als Ausgangsgesteine müssen Mergel und Kalkgesteine mit tonigen bis sandigen Beimengungen angenommen werden.Wir gehen nun hinüber zum Hauptsteinbruch. Das hier gewonnene Material wird seit Jahrzehnten für den Straßenunterbau verwendet. Neuerdings ist eine moderne Klassieranlage in Betrieb, welche die Verwendung des gebrochenen Materiales auch fur hochwertiges Mischgut sicherstellt. Aus Sicherheitsgründen und wegen der bestehenden Steinschlaggefahr gehen wir nicht zu nahe an die Felswand.Der zentrale Wandbereich wird von mehreren Störungen durchzogen, die von links oben nach rechts unten verlaufen. Diese Störungszonen schneidet die eingangs beschriebene Gneisserie ab, die wir im Bereich der oberen Sohle erkennen können. Direkt unter der Serie wird ein schmaler, flach nach rechts oben ansteigender Aplitgang ebenfalls von der Störung abgeschnitten. Der rechte Bereich des Bruches wird von massigem dunkelgrauem Cordieritgneis aufgebaut.Mitten in der Wand, direkt am Weg über der 1. Abbauberme, sehen wir eine interessante Erscheinung: Unter dem Aplitgranit wird der darunterliegende Cordieritgneis von einem Gang aus Albtalgranit durchbrochen. Die Mächtigkeit beträgt ca. 1 m und verläuft steil von links unten nach rechts oben.Durch kleinere Störungen wird dieser mehrmals abgeschert. Der Gang ist ein Indiz dafür, dass der Hauptkörper des Granitplutons in nur geringer Tiefe steckt.Das flach von rechts oben nach links unten einfallende hellrote Band des Aplitgranites wird im mittleren Wandbereich von Störungen zweimal um ca. 10 m abgeschert. Die Störungen verlaufen diagonal von links oben nach rechts unten. (Siehe Skizze gegenüberliegende Seite).Um die Vielfalt der Gesteine kennenzulernen, brauchen wir nur an eine der Halden heranzutreten.Das Material ist frisch und daher auch leichter zu trennen.Es überwiegen bei weitem die grobkörnigen grünschwarzen Cordieritgneise. Hier finden wir bis zu 1 cm große bläuliche Cordieriticristalle. Daneben kommen rötliche Aplitgranite vor und nur wenige schwarze Lamprophyre. Einige weißliche bis hellgraue Brocken stammen aus der gebänderten Gneisserie. Für den Betrachter ist es anfangs schwierig, vor Ort die einzelnen Arten zu unterscheiden. Doch hier einige Tips: Es überwiegen bei diesen hellen grünlichgrauen Gesteinen bei weitem die Pyroxengneise. Ein großer Teil ist durch das namengebende Mineral den Pyroxen, grün gesprenkelt.

Die bis zu 2 mm großen Flecken sind mit bloßem Auge zu erkennen. Hat man nun ein handgroßes Stück dieses Pyroxengneises in Händen, wird man vielleicht eine feine Lage mit bis zu 4 mm großen braunen Flecken finden. Bei diesem Material handelt es sich um Granat, und das betreffende Gestein ist ein Kalksilikatfels. In wenigen Proben kann man auf den Spaltflächen bis zu 3 mm lange, oft radialstrahlig angeordnete Wollastonitnadeln erkennen. Diese sind weißlich-grau und machen neben dem Granat einen wesentlichen Bestandteil der Kalksilikatfelsen aus.Von den Steinbrüchen führt uns der Weg den Seelbach entlang zum wildromantischen Murgtal, welches als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen ist. Linkerhand steigen Cordierit-Biotitgneise auf, die bis zum Strahlbruschwasserfall immer schroffer werden. Hier gehen wir auf den durch ein Geländer gesicherten Felsvorsprung. Von hier haben wir freie Sicht auf den Wasserfall mit einer Höhe von 12 m und die senkrechte Wand des gegenüberliegenden Strahl-bruschfelsens. Die aus Cordieritgneis bestehende, von bunten Flechten bewachsene Klippe zeigt eindrucksvoll den Lagenbau des Gneises. Der Strahlbruschwasserfall

Genau 10 m weiter auf diesem Weg finden wir links in der Felswand auf einer Störungsfläche die charakteristischen schwarzen Rutschstreifen, genannt Harnische (4). An ihnen kann die Bewegungsrichtung der Schollen zueinander bestimmt werden. Die linke westliche Scholle wurde relativ zur rechten stärker herausgehoben. Harnische auf AlbtalgranitWir wandern weiter in die von Murg und Seelbach geschaffene, gewaltige Schlucht über die alte Murgbrücke (1993 restauriert) und wenden uns dann nach links in nördlicher Richtung. Die Murgtalstraße wurde unter der Bauleitung von Robert Gerwig in den Jahren 1867 - 69 erbaut. Der Bau der Murgtalstraße mit ihren 4 Felstunnels war vor einem Jahrhundert eine beachtliche Leistung, denn vorher führte keine durchgehende Fahrstraße durch die Felsenschlucht, die auch als „Elendstal" (Elendslöchle) bezeichnet wurde. Diese Straße wurde von 1878 bis 1913 auch als Postkutschenweg benutzt. Ab 1913 verkehrte die Kraftpost über Hänner.

Wir kommen nun an den ersten Tunnel, der durch den Cordieritgneis getrieben wurde. Im Tunnel ist das Gestein frisch und man erhält Einblick in den lagigen Gesteinsverband. Die hier anstehenden Gesteine werden auch als „Gneise vom Typ Murgtal" bezeichnet. Teilweise ist das Tunnel aus Sicherheitsgründen mit Beton ausgespritzt. Lamprophyrgang 10 m südlich des nördlichen Straßentunnels in der Murgschlucht10 m vor dem zweiten Tunnel steht beiderseits des Weges ein dunkler Lamprophyrgang an. Auf der Flußseite ist er leichter auffindbar, da diese Material stärker verwittert ist und daher etwa 30 cm gegenüber den umgebenden Cordieritgneisen zurückspringt.Auch im nördlichen Straßentunnel ist das Gestein von etwa Nordwest - nach Südost verlaufenden Klüften durchzogen. Kaum 50 m weiter steht rechts in einem schmalen, steil herabfallenden Bachbett nochmals ein Lamprophyr an.Wir wandern weiter, lassen die Gesteinskunde etwas ruhen und genießen einfach diesen herrlichen Flecken Erde. Nach etwa 700 m, in der dritten leichten Rechtskurve, erhebt sich wieder den hellen Pyroxengneis, den wir schon im Steinbruch kennengelernt haben. Auf dem Westufer der Murg gibt es noch weitere Vorkommen. Es ist möglich vom Steinbruch bis hierher - über 1,5 km - die Serie anhand von Lesesteinen und kleinen Klippen zu verfolgen.Auf dem halben Weg zum Pfaffensteg steht links direkt am Weg eine steile isolierte Klippe aus Cordieritgneis. Sie erinnert an eine riesige, sich auf den Hinterbeinen aufrichtende Raubkatze.Am Pfaffensteg treten wir aus der Murgschlucht hinaus in die weite Talaue südlich Hottingen.Die Erdgeschichte steht nicht still. Hier entstehen heute mit Flußsanden und Torfablagerungen die jüngsten geologischen Bildungen. Welch ein Gegensatz! Hatten wir doch zuvor mit den Gneisen der Murgschlucht eines der ältesten Gesteine in Deutschland überhaupt betrachtet.Hier endet die geologische Beschreibung.Am gegenüberliegenden Ufer der Murg steht die „Pfaffen-stegkapelle" (s. Beschreibung in der Pfarrkirche Rickenbach, Seitenschiff rechts hinten). Hier hat früher ebenfalls eine Getreidemühle gestanden, die durch ein Hochwasser zerstört worden sein soll. Der Mühlekanal ist auch heute noch im Gelände zu sehen, die Wasserrechte sind im Grundbuch noch eingetragen.Wer mit dem Auto gekommen ist, geht nun am besten denselben Weg wieder zurück. Oder er folgt der blauen Raute, vorbei an der Pfaffenstegkapelle, zum Nagelfriedlehof. Dessen Name erinnert noch heute an das früher hier ausgeübte Gewerbe der Nagelschmiede. Um 1890 gab es auf dem Hotzenwald noch ca. 60 Nagelschmieden, die aber alle eingegangen sind.Nach ca. 500 m erreichen wir wieder unseren Parkplatz bei der Wickartsmühle.Wer aber von Rickenbach aus zu Fuß gestartet ist, hat hier die Möglichkeit, entweder über Hottingen nach Rickenbach den Fahrweg weiterzugehen, oder aber den Wanderweg Nr. 7 über den Pfaffensteg - Hasenbrunnen nach Rickenbach zu benutzen. zwischen Weg und Murg ein kleiner Felsen. Hier finden wir wieder den hellen Pyroxengneis, den wir schon im Steinbruch kennengelernt haben. Auf dem Westufer der Murg gibt es noch weitere Vorkommen. Es ist möglich vom Steinbruch bis hierher - über 1,5 km - die Serie anhand von Lesesteinen und kleinen Klippen zu verfolgen.Auf dem halben Weg zum Pfaffensteg steht links direkt am Weg eine steile isolierte Klippe aus Cordieritgneis. Sie erinnert an eine riesige, sich auf den Hinterbeinen aufrichtende Raubkatze.Am Pfaffensteg treten wir aus der Murgschlucht hinaus in die weite Talaue südlich Hottingen.Die Erdgeschichte steht nicht still. Hier entstehen heute mit Flußsanden und Torfablagerungen die jüngsten geologischen Bildungen. Welch ein Gegensatz! Hatten wir doch zuvor mit den Gneisen der Murgschlucht eines der ältesten Gesteine in Deutschland überhaupt betrachtet.Hier endet die geologische Beschreibung.Am gegenüberliegenden Ufer der Murg steht die „Pfaffen-stegkapelle" (s. Beschreibung in der Pfarrkirche Rickenbach, Seitenschiff rechts hinten). Hier hat früher ebenfalls eine Getreidemühle gestanden, die durch ein Hochwasser zerstört worden sein soll. Der Mühlekanal ist auch heute noch im Gelände zu sehen, die Wasserrechte sind im Grundbuch noch eingetragen.Wer mit dem Auto gekommen ist, geht nun am besten den¬selben Weg wieder zurück. Oder er folgt der blauen Raute, vorbei an der Pfaffenstegkapelle, zum Nagelfriedlehof. Des¬sen Name erinnert noch heute an das früher hier ausgeübte Gewerbe der Nagelschmiede. Um 1890 gab es auf dem Hotzenwald noch ca. 60 Nagelschmieden, die aber alle eingegangen sind.Nach ca. 500 m erreichen wir wieder unseren Parkplatz bei der Wickartsmühle.Wer aber von Rickenbach aus zu Fuß gestartet ist, hat hier die Möglichkeit, entweder über Hottingen nach Rickenbach den Fahrweg weiterzugehen, oder aber den Wanderweg Nr. 7 über den Pfaffensteg - Hasenbrunnen nach Rickenbach zu benutzen.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Strecke
10,3 km
Dauer
2:52 h
Aufstieg
180 hm
Abstieg
242 hm
Rundtour aussichtsreich familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

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