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Wanderungen Etappe

Schwarzwald-Nordrandweg 3: von Langensteinbach nach Durlach

· 1 Bewertung · Wanderungen · Schwarzwald
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  • auf dem Nordrandweg
    / auf dem Nordrandweg
    Foto: Frank Schölch, Schwarzwaldverein e.V.
  • Streuobstwiese
    / Streuobstwiese
    Foto: Frank Schölch, Schwarzwaldverein e.V.
  • / blüchende Streuobstwiese mit Aussicht
    Foto: Frank Schölch, Schwarzwaldverein e.V.
  • / Grenzstein Nr. 10
    Foto: Frank Schölch, Schwarzwaldverein e.V.
  • / Grenzstein Nr. 10
    Foto: Frank Schölch, Schwarzwaldverein e.V.
  • / Schwarzwaldblick
    Foto: Frank Schölch, Schwarzwaldverein e.V.
  • / Pappelallee
    Foto: Frank Schölch, Schwarzwaldverein e.V.
  • / Waldseilpark Karlsruhe
  • / Turmberg, Karlsruhe-Durlach
  • / Durlach und Karlsruhe Stadtansicht vom Turmberg
    Foto: Frank Schölch, Schwarzwaldverein e.V.
  • / Grenzstein Stupferich - Untermuschelbach
    Foto: Frank Schölch, Schwarzwaldverein e.V.
  • / Turmbergbahn, Karlsruhe-Durlach
  • /
m 400 300 200 100 16 14 12 10 8 6 4 2 km Stadtteil Durlach Thomashof/Forsthaus Oberer Steinig Dreimärker Turmberg
Auf der aussichtsreichen letzten Etappe des Nordrandweges wandern wir von Karlsbad- Langensteinbach nach Karlsruhe-Durlach, der ehemaligen badischen Residenzstadt der Markgrafen von Baden-Durlach. Die Route führt überwiegend durch schattige Wälder und dazwischen zu großartigen Aussichtspunkten mit jeweils unterschiedlichen Blickwinkeln.
leicht
16,4 km
4:30 h
170 hm
300 hm

Der 59,5 Kilometer lange Schwarzwald-Nordrandweg ist der nördlichste Querweg des Schwarzwaldvereins. Von Mühlacker aus führt er aussichtsreich in drei Etappen über Pforzheim und Langensteinbach nach Karlsruhe-Durlach. Einheitlich ist die Strecke mit einer weißen Raute mit stilisiertem N auf gelbem Grund markiert.

Vom Rathaus Langensteinbach verläuft die Route über den Rittnerthof und den Turmberg ins Zentrum von Durlach und weiter zum Bahnhof.

 

Sehens- und Wissenswertes entlang des Weges

Langensteinbach ist ein Ortsteil von Karlsbad. Hier ließ Markgraf Karl III. Wilhelm von Baden-Durlach 1719 unterhalb der Barbarakapelle ein Fürstenbad errichteten. Er war der Gründer von Karlsruhe und Namensgeber der erst 1971 entstandenen Gemeinde Karlsbad.

Nahe der St.-Barbara-Ruine steht noch ein Teil des Wohnturms der ehemaligen Burg Langenstein b ach (auch Römerturm genannt). Sehenswert im Ort ist die klassizistische evangelische Ludwigskirche, erbaut 1826-28 nach einem Entwurf von Friedrich Weinbrenner. Das Fachwerkhaus Conrath wurde 2006 von der Denkmalstiftung Baden-Württemberg zum Denkmal des Monats erklärt.

Die einzige größere Siedlung unterwegs umgeht der Nordrandweg im großen Bogen: Stupferich ist eines der so genannten "Bergdörfer" Karlsruhes, die allesamt viel älter sind als die Kernstadt. Der althochdeutsche Name des um das Jahr 1100 erstmals urkundlich erwähnten Dorfes deutet darauf hin, dass es als Einrichtung zur Pferdezucht angelegt war.

Der Turmberg ist der nördlichste Berg des Schwarzwalds, Hausberg und Wahrzeichen von Durlach. Auf ihm steht die Ruine Durlach, deren Bergfried aus dem 12. Jahrhundert erhalten ist und heute als Aussichtsturm dient. Von ihm aus bietet sich ein weiter Blick auf die Altstadt von Durlach und über die Durlacher Allee weiter nach Karlsruhe bis in die Rheinebene. Bei guter Sicht sind in der Ferne die Pfälzer Berge zu sehen und in nord-nordöstlicher Richtung der Königsstuhl bei Heidelberg in rund 48  km Entfernung. Im Nordosten fällt der Blick auf das Pfinztal zurück . Von Durlach aus fährt seit 1888 die Turmbergbahn auf den Turmberg hinauf.

Am Ziel des Nordrandweges liegt Karlsruhe mit dessen Stadtteil Durlach. Sehenswert sind hier das vom Markgraf von Baden errichtete Schloss Karlsburg mit Pfinzgaumuseum und Karpatenmuseum. Am südlichen Ende des Schlossgartens befindet sich das von Friedrich Weinbrenner erbaute Brunnenhaus Durlach. Alte Bürgerhäuser prägen den mittelalterlichen Ortskern. Am Marktplatz steht die evangelische Stadtkirche aus dem 12. Jahrhundert, daneben das Rathaus und der Liebesbrunnen.

 

Autorentipp

Eine gute Aussicht über Langsteinbach hat man vor Beginn der eigentlichen Etappe von der Ruine der St. Barbara Kapelle - sie war früher ein bekannter Wallfahrtsort. Dazu startet man bereits am S-Bahn-Haltepunkt St. Barbara und wandert mit der gelben Raute am Bibelheim Bethanien vorbei zum Standort „St. Barbara-Kapelle“ mit dem Aussichtsturm. In der Nähe der Ruine befinden sich die Reste der ehemaligen Burg Langensteinbach (auch Römerturm genannt). Über „Kurfürstenbad“ und „Langensteinbach/Ittersbacher Str.“ gelangt man anschließend zum Startpunkt der Etappe am „Rathaus“.

Profilbild von W. Biselli
Autor
W. Biselli
Aktualisierung: 03.08.2020
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Wasserhochbehälter Stupferich, 279 m
Tiefster Punkt
Durlach, 116 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Tourist-Info Karlsruhe
Stadt Karlsruhe, Festplatz 9, 76137 Karlsruhe
Tel.: 0721 / 37200, Fax: 0721 / 37202116
tourismus@kmkg.de, www.karlsruhe.de

 

Schwarzwaldverein

Tour im Wanderservice des Schwarzwaldvereins: 
www.wanderservice-schwarzwald.de/de/tour/3768771

 

Ortsgruppe Karlsruhe
www.schwarzwaldverein-karlsruhe.de

Start

Bahnhof Langensteinbach (246 m)
Koordinaten:
DG
48.914206, 8.506514
GMS
48°54'51.1"N 8°30'23.5"E
UTM
32U 463843 5418035
w3w 
///druck.widmet.obstler

Ziel

Bahnhof Karlsruhe-Durlach

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof Langensteinbach aus gehen wir zunächst ohne Markierung durch die Gotenstraße bis zur Hauptstraße, biegen dort rechts ab und erreichen dann im Linksbogen den Wegweiserstandort beim „Rathaus“(250 m), dem Verwaltungssitz von Karlsbad. Mit der Markierung des Nordrandweges wandern wir weiter. durch die Hirtenstraße, vorbei an schönen Fachwerkhäusern, zum „Gasthaus Anker“ und überqueren dann die Pforzheimer Straße. Nach links könnte man jetzt einen Abstecher zu Ludwigskirche und dem Fachwerkhaus Conrath unternehmen. Bei der nächsten Abzweigung gehen wir nach links durch die Wilferdinger Straße, an der Kirche St. Barbara vorbei zum Standort „Parkplatz Rappenbusch“ und dort links in den Wald hinein.

Der Rappenbuschweg führt im Wald nach Norden, am Standort „Rappenbusch“ vorbei bis zu einer Hütte, an der wir links abbiegen, um am Waldende das Bocksbachtal (226 m) zu erreichen. Wir queren den Bach auf dem Damm des Regenrückhaltebeckens und kurz darauf die Landesstraße 563. Links am Waldrand entlang steigt der Steinigweg wieder bis auf 275 m Höhe an. Ebenso nehmen wir den stetig zunehmenden Verkehrslärm der nahen Autobahn 8 wahr, auf deren Anschlussstelle Karlsbad wir geradewegs zusteuern. Kurz zuvor kommen wir Wegweiser „Oberer Steinig“ am Stupfericher Grillplatz vorbei. Von hier aus genießen wir den ersten Blick auf die Berge des Nordschwarzwaldes. Dann geht es geradeaus in den Wald. In Sichtweite des Autobahnkreuzes biegen wir rechts ab, überqueren die E 52 und folgen ihr ab dem Wegweiser „Im Steinig“ 300 m lang, bevor wir wieder links in den dichten Wald eintreten. Am Gewann „Gansäcker“ vorbei umgehen wir den Ort Stupferich und erreichen beim Wasserbehälter (279 m) den höchsten Punkt der Tour.

Abwärts gehend, kommen wir wieder in den Wald und halten uns dann am Waldrand links bis zur Kleinsteinbacher Straße, die wir überqueren müssen. Vom bisher tiefsten Punkt der Wanderung (196 m)   wandern wir jetzt entlang der Gemarkungsgrenze auf dem Stupfericher Grenzweg zur Wegkreuzung „Dreimärker“ und weiter am Waldrand zum Standort „Thomashof/Forsthaus“ (265 m). Unterwegs begegnen wir alten Grenzsteinen mit dem badischen Wappen.

Beim Thomashof überblicken wir nach Süden die Anhöhen des Nordschwarzwaldes vom Mahlberg (612 m) über die Schwanner Warte (475 m) bis nach Pforzheim.

Vor dem Thomashof biegt der Nordrandweg rechts in den Rittnertwald ein zur „Sonnenberg Richtstatt“ und dort links ab zum „Rittnerthof“ am Waldrand. Nach Norden blicken wir ins Pfinztal, das zugleich Grenze zum Kraichgau ist. Wir befinden uns hier noch im Sandstein, auf der gegenüberliegenden Seite der Pfinz beginnt der Muschelkalk.

Über offenes Gelände erreichen wir auf Feldwegen die Weggabelung am „Schützenhaus“. Auf dem Weg zum Turmberg liegt rechts der Waldseilpark Karlsruhe.

Schließlich erreichen wir die „Turmberg Bergstation“ (245 m). Vom Aussichtsturm können wir in 277 m Höhe die Stadt Karlsruhe überblicken.

Vom Karlsruher Hausberg geht es nun über 100 Höhenmeter steil abwärts nach Durlach: über die 528 Stufen des Hexenstäffele zu Fuß oder mit der Standseilbahn. In jedem Fall gehen wir von der Talstation der Turmbergbahn leicht abwärts auf der Bergbahnstraße zur „Endhaltestelle“ der Straßenbahn in Durlach. Dort queren wir die B 3 und folgen den Straßenbahnschienen entlang der Grötzinger- und Pfinztalstraße ins Zentrum. Linkerhand steht das Schloss Karlsburg mit dem Pfinzgaumuseum.

Von der Stadtmitte zum Bahnhof Karlsruhe-Durlach beträgt der Fußweg ca. 1 km. Dazu gehen wir am Ende der Pfinztalstraße durch die Wilmar-Schwabe-Straße.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Anreise mit der Bahn zum S-Bahn-Haltepunkt Karlsbad-Langensteinbach oder St. Barbara, Karlsbad-Langensteinbach (Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de).

Rückfahrt ab dem Bahnhof Karlsruhe-Durlach.

 

Anfahrt

Autobahn A 8, Anschlussstelle 42 Karlsbad, L 609 Richtung Busenbach, K 3561 nach Waldbronn, L 562 nach Karlsbad-Langensteinbach

Parken

Parkplatz St. Barbara-Park (UTM 32U 463114 5417292)

Koordinaten

DG
48.914206, 8.506514
GMS
48°54'51.1"N 8°30'23.5"E
UTM
32U 463843 5418035
w3w 
///druck.widmet.obstler
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte des Schwarzwaldvereins 1:35 000 (grüne Reihe): Albtal, ISBN 978-3-89021-778-9. Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg

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Bewertungen

3,0
(1)
Peter Hallmann 
20.03.2016 · Community
Von den drei Etappen des Nordrandweges ist dieses die landschaftlich am wenigsten reizvolle. Insbesondere die Beschilderung lässt abschnittsweise zu wünschen übrig. Dennoch als Tagestour bedingt zu empfehlen.
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
16,4 km
Dauer
4:30h
Aufstieg
170 hm
Abstieg
300 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour Etappentour aussichtsreich kulturell / historisch

Statistik

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