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Schramberger Burgenpfad (Premiumweg)

· 17 Bewertungen · Wanderungen · Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord
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Schwarzwaldverein Radolfzell Verifizierter Partner 
  • Wegmarkierung: Genießerpfade
    Wegmarkierung: Genießerpfade
    Foto: CC BY-ND, Schwarzwaldverein e.V.
m 700 600 500 400 10 8 6 4 2 km Burgruine Hohenschramberg Falkensteiner Kapelle Drei-Burgen-Blick Burgruine Falkenstein
Viel Zeit sollten wir uns für diese Wanderung rund um die Uhrenstadt Schramberg nehmen. Auf dem Weg zu ihren bedeutendsten Burgen erfahren wir auch viel über die Vegetation und Geologie des Schlossberges.
mittel
Strecke 12 km
4:30 h
700 hm
700 hm
641 hm
420 hm

Die Schwarzwaldstadt Schramberg ist als eine Wiege der deutschen Uhrenindustrie bekannt. 1861 errichtete Erhard Junghans die erste moderne Uhrenfabrik im Schwarzwald und begründete damit Schrambergs Wohlstand. Einzigartig ist die astronomische Uhr am Rathaus. Neben der Schramberger Ortszeit zeigt sie vielfältige astronomische Daten an.

Drei ehemalige Burgen prägen das Ortsbild der Talstadt: Hohenschramberg, Falkenstein und Schilteck. Zu den beiden erst genannten führt der neue Premiumwanderweg mit dem Logo der Schwarzwälder Genießerpfade rund um Schrambergs Talstadt. Die ab 1457 erbaute Hohenschramberg war eine der größten Burgenanlagen im Schwarzwald. Falkenstein (um 1150 errichtet) gilt als die älteste Burg des Schwarzwaldes. Kulturell bedeutend ist auch die Falkensteiner Kapelle mit der so genannten „Falkensteiner Beweinung“.

Die Runde schließt sich im einstigen Park der Unternehmerfamilie Junghans, der zum „Park der Zeiten“ umgestaltet wurde.

Weitere Details im "Wanderservice Schwarzwald" des Schwarzwaldvereins:
www.wanderservice-schwarzwald.de/de\tour\19195871

Autorentipp

Am Ende der Wanderung sollten wir noch genügend Zeit haben, um diese im "Park der Zeiten" ausklingen zu lassen.
Profilbild von Walter Biselli
Autor
Walter Biselli
Aktualisierung: 18.12.2021
Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
641 m
Tiefster Punkt
420 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 10,41%Schotterweg 10,62%Naturweg 71,58%Pfad 7,37%
Asphalt
1,2 km
Schotterweg
1,3 km
Naturweg
8,6 km
Pfad
0,9 km
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Sicherheitshinweise

Bei feuchter Witterung oder nach Regenfällen können die Felsenwege rutschig sein. Trittsicherheit ist erforderlich.

Weitere Infos und Links

www.schramberg.de

Geologischer und vegetationskundlicher Pfad am Schlossberg:
www.naturfreunde-schramberg.de/index.php/inhalte-umwelt/86-geologie-schlossbergpfade.html

Audio Guide "Burg Hohenschramberg":
www.schramberg.de/de/Tourismus/Anschauen-Erleben/Audioguide-Tour-Hohenschramberg

 

Dies ist keine offizielle Tourenbeschreibung des Wegebetreibers, vielmehr der rein private Wandervorschlag des Autors. Für die Aktualität der Informationen kann daher keine Gewähr übernommen werden.

Start

Busbahnhof / Rathaus in Schramberg (424 m)
Koordinaten:
DD
48.225653, 8.384636
GMS
48°13'32.4"N 8°23'04.7"E
UTM
32U 454297 5341564
w3w 
///rechte.abbrechen.kennen
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Ziel

Busbahnhof / Rathaus in Schramberg

Wegbeschreibung

Vom Busbahnhof in Schramberg bzw. dem Parkplatz Berneckstraße gehen wir durch die Hauptstraße zum Rathaus mit der  astronomischen Uhr. Hier sollten wir uns Zeit nehmen, um die zahlreichen Zeit- und Datumsangaben zu verstehen.

Geradeaus geht es weiter zur spätklassizistischen St. Maria-Kirche mit ihrem charakteristischen frei stehenden Glockenturm. Der barocke Zwiebelturm stammt von der ehemaligen St. Nikolauskirche. Dazwischen weist der Schramberger Premiumweg nach links und über Treppenstufen aufwärts zur Ruine Hohenschramberg.

Überm Schlossbergtunnel wandern wir zum Aussichtshäusle mit Blick über die Talstadt. Im weiteren Aufstieg informieren Schautafeln auf dem Vegetationskundlichen Pfad über die Natur am Schlossberg. Vor der Burgruine Hohenschramberg erläutert eine Tafel die wechselvolle Geschichte. Daneben zeigt ein großer Lageplan die Gesamtanlage des Schlosses aus der Zeit um 1680. Er wurde vom lokalen Burgenpionier und Architekten Horst Heß angefertigt. Weitere ehrenamtlich tätige Schramberger Bürger haben sich um die Erhaltung der Burganlage verdient gemacht. Sie bietet von mehreren Stellen aus herrliche Aussichten auf die weite Umgebung.

Durch den Burggraben und den Schloßwald steigen wir hinab zur Gabelung Nippenburg -  so hieß früher die Burg. Jetzt begleitet uns der Geologische Pfad mit Informationstafeln zur 300 Millionen Jahre alten erdgeschichtlichen Vergangenheit des Schwarzwalds. Beim Wegweiser Felsenmeer angekommen, führt der markierte Rundweg nach links und bei der nächsten Weggabelung rechts hinab zu den Lauterbacher Wasserfällen, am Lauterbach entlang zum Sammelweiher. Unser nächstes Ziel ist die Ruine Falkenstein. Dazu queren wir die Landstraße, gehen den breiten Forstweg rechts hoch, um nach 200 Metern links auf einen schmalen Waldpfad abzubiegen. Auf dem Weg zur ehemaligen Hochkanzel öffnet sich der Blick zur Burg Hohenschramberg. Unterhalb der Geigeshalde blicken wir in das Ramsteiner Loch zur Oberen Burg Falkenstein. Ein Serpentinenweg führt abwärts zur gut erhaltenen Ruine. Ihre Besteigung lohnt sich allein schon wegen der schönen Aussicht.

TIPP: Nach dem Abstieg von der Ruine führt rechts von der Materialseilbahn ein Felsenpfad zur Ruine Unter-Falkenstein hinab und wieder zurück zum markierten Weg.

Der Premiumweg weist am Fuß der Ruine ins Bernecktal zur Schiltach hinab, ohne diese zu überqueren. Links entlang stoßen wir auf den Zugangsweg zur Unteren Burg Falkenstein.

Vor der Straßenbrücke lohnt ein Abstecher geradeaus zum Freizeitgelände "Berneckstrand", einer Ruheoase mit Liegewiesen und Toiletten direkt an der Schiltach. Dann passieren wir den Fluss nach rechts zur Falkensteiner Kapelle. Durch den Wald führt der weitere Weg hoch zum Tischnecker Berg und wieder leicht abwärts, den Oberen Kirnbach querend in den Schramberger Ortsteil Schlangenbühl. Vom höchsetn Punkt der Tour (640 m) genießen wir den Blick über die Stadt zur Burg Hohenschramberg. Nach 200 Metern biegt der Premiumweg rechts zum Schwabenhof ab und quert die Landstraße zum gegenüberliegenden bewaldeten Sommerberg. Östlich der Siedlung Bühle machen wir einen kurzen Abstecher zur Junghansbank und dem „Dreiburgenblick“ auf die Schiltacher Wahrzeichen. Auf dem Geheimratswegle geht es weiter über die Charlottenhöhe und von dort in Serpentinen abwärts zum Park der Zeiten in der Talstadt.

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

 Hinfahrt zum Busbahnhof Schramberg

  • mit Bus 55 vom Bahnhof St. Georgen im Schwarzwald. - an Wochenenden nur Anruf-Sammeltaxi!
  • mit Bus 7478 zwischen den Bahnhöfen Schiltach und Rottweil

Fahrplanauskunft:

SüdbadenBus Gesellschaft (SBG): www.suedbadenbus.de

Nahverkehr Baden-Württemberg: www.efa-bw.de

Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de

Anfahrt

Auf A81 Ausfahrt 34 (Rottweil) nehmen - B462 nach Schramberg - geradeaus auf Schloßstraße - Schlossbergtunnel bis

Berneckstraße, 78713 Schramberg-Talstadt

Parken

Parkplatz Berneckparkplatz in der Berneckstraße (gebührenfrei).

Alle Parkpklätze in Schramberg: www.schramberg.de/de/Unsere-Stadt/Aktuelles+Service/Unterwegs-in-Schramberg/Parken

Koordinaten

DD
48.225653, 8.384636
GMS
48°13'32.4"N 8°23'04.7"E
UTM
32U 454297 5341564
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte des Schwarzwaldvereins und des Schwäbischen Albvereins im Maßstab 1:25.000 (Neue Serie):

W249 Villingen-Schwenningen (Baar, Rottweil, Schramberg) ISBN 978-3-86398-475-5

erhältlich im Buchhandel, der Touristinfo sowie der Hauptgeschäftsstelle des Schwarzwaldvereins in Freiburg www.schwarzwaldverein.de  E-Mail: verkauf@schwarzwaldverein.de (Sonderpreis für Mitglieder!)

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe mit gutem Profil, evtl. Teleskopstöcke; ausreichend Getränke und Proviant für unterwegs

Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,5
(17)
Gerhard Link
22.02.2022 · Community
Uns hat diese Wanderung sehr gut gefallen. Es ist eine konditionell durchaus anspruchsvolle Wanderung. Der Schramberger Burgenpfad führt ausgehend vom Schramberger Zentrum durch reizvolle Wälder und wilder Natur. Entlang der Strecke gibt es mit zwei Burgruinen - die Hohenschramberger Burg sowie die Falkensteiner Burgruine. An der Falkensteiner Kapelle vorbei geht es dann relativ steil den Berg hinauf - ca. 180 Höhenmeter auf knapp einem Kilometer. Ist man oben angekommen, hat man das schwierigsten Stück hinter sich und läuft wieder zurück nach Schramberg zum Ausgangspunkt.
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Gemacht am 20.02.2022
Video: Gerhard Link, Gerhard Link
Kristin Christ 
20.02.2022 · Community
Toller abwechslungsreicher Rundweg. Der Weg erfordert schon etwas Ausdauer aber jeder Aufstieg lohnt sich und man wird mit tollen Aussichten belohnt. Hoher Pfadanteil und viel unterschiedliche Natur. Ich würde den Weg auf jeden Fall nochmal gehen.
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Gemacht am 19.02.2022
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Fotos von anderen

+ 24

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
12 km
Dauer
4:30 h
Aufstieg
700 hm
Abstieg
700 hm
Höchster Punkt
641 hm
Tiefster Punkt
420 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

  • Inhalte
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Funktionen
Karten und Wege
  • 27 Wegpunkte
  • 27 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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