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Wanderungen

Querweg Freiburg - Bodensee: Kappel - Schattenmühle

Wanderungen · Schwarzwald
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Schwarzwaldverein e.V. Verifizierter Partner 
  • Die Haslach zwängt sich durch die Engstelle am Rechenfelsen
    / Die Haslach zwängt sich durch die Engstelle am Rechenfelsen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Die Wutach bei der Rötenbachmündung
    / Die Wutach bei der Rötenbachmündung
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Flusskraftwerk Stallegg
    / Flusskraftwerk Stallegg
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Staumauer des Kraftwerks Stallegg
    / Staumauer des Kraftwerks Stallegg
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Stausee des Kraftwerks Stallegg
    / Stausee des Kraftwerks Stallegg
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Stallegger Tanne
    / Stallegger Tanne
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Stallegger Tanne
    / Stallegger Tanne
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Stallegger Brücke
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Porphyrfelsen des Räuberschlössles
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • /
    Foto: Klaus Nieke, Landkreis Waldshut
  • / Wasserfall in der Lotenbachklamm
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Wasserfall in der Lotenbachklamm
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
450 600 750 900 1050 m km 2 4 6 8 10 Höllachfelsen Rötenbachmündung Flusskraftwerk Stallegg Räuberschlössle Lotenbachklamm

Von Lenzkirch-Kappel aus wandern wir auf dem Querweg Freiburg – Bodensee durch die wildromantische Haslach- und Wutachschlucht zur Schattenmühle. Unterwegs erleben wir den Gang durch mehrere 100 Millionen Jahre Erdgeschichte des Schwarzwalds. 

leicht
10,8 km
3:15 h
197 hm
429 hm

Naturpfade, atemberaubende Tiefblicke und reißende Wildbäche machen die geologisch und botanisch interessante Wanderung zum einmaligen Erlebnis. Sie führt zunächst durch die Schlucht der Haslach zu den aussichtsreichen Höllach- und Rechenfelsen. Am Zusammenfluss der Haslach mit der Gutach vereinigen sich beide zur Wutach, der „wütenden Aach“. Die von ihr geprägte Wutachschlucht wurde bereits 1939 als eines der ältesten Naturschutzgebiete Baden-Württembergs ausgewiesen. Die Initiative dazu ging von Hermann Schurhammer aus. Er war Mitglied des Schwarzwaldvereins und gilt seither als „Vater des Schutzgebietes“. Zuvor wurde schon 1895 das enorme Gefälle des Wildflusses zur Stromerzeugung genutzt. Das Flusskraftwerk Stallegg, das älteste seiner Art in Baden, versorgte bis 1979 die Stadt Donaueschingen mit Strom. Noch älter ist die ca. 300 Jahre alte Stallegger Tanne. Für den Fernhandel bedeutend war schon früh die Furt bei Stalleg, wo heute die „Stallegger Brücke“ steht. Hier verlief ein Teil des alten Fernhandelsweges vom Neckar zum Hochrhein. Hoch über dem Fluss steht das „Räuberschlössle“, die ehemalige Burg Neu-Blumberg. Zum Abschluss der Etappe erwartet uns das Gasthaus Schattenmühle zur verdienten Einkehr.

Autorentipp

Am Ende der Etappe lohnt sich ein kurzer Rundweg durch die romantische Lotenbachklamm mit ihren Wasserfällen.

outdooractive.com User
Autor
Walter Biselli
Aktualisierung: 13.04.2019

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Kappel, 887 m
Tiefster Punkt
Schattenmühle, 654 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Gasthaus Schattenmühle

Sicherheitshinweise

Die Wanderwege in den Schluchten sind teilweise schmal und bei Nässe rutschig. Bitte weitere Hinweise zur Sicherheit auf www.wutachschlucht.de/Info-Service/Sicherheit-in-der-Schlucht und aktuelle Informationen zur Begehbarkeit auf www.wutachschlucht.de beachten!

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe mit gutem Profil, evtl. Teleskopstöcke; ausreichende Verpflegung und Getränke für unterwegs

Weitere Infos und Links

Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Tourist-Information Kappel
Erlenbachweg 4, 79853 Lenzkirch-Kappel
Tel: (07652) 1206-8430
lenzkirch@hochschwarzwald.de
www.hochschwarzwald.de

 

www.wutachschlucht.de

Aktuelle Wegeinformationen vom Wutachranger:
https://twitter.com/Wutachranger

 

Schwarzwaldverein e.V.
Schlossbergring 15, 79098 Freiburg
Tel.: (0761) 380 53-0 , Fax: (0761) 380 53-20
info@schwarzwaldverein.de
www.schwarzwaldverein.de
www.wanderservice-schwarzwald.de

Schwarzwaldverein Ortsgruppe Lenzkirch
www.schwarzwaldverein-lenzkirch.de

Schwarzwaldverein Ortsgruppe Bonndorf
www.swv-bonndorf.de

Start

Kappel(Lenzkirch) Kirche (886 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.872904, 8.234013
UTM
32T 442720 5302458

Ziel

Göschweiler Schattenmühle

Wegbeschreibung

Unsere Streckenwanderung beginnt in Lenzkirch/Kappel bei der „Kirche“ bzw. der gleichnamigen Bushaltestelle in der Neustädter Straße. Wir folgen der weiß-roten Raute ins Haslachtal zur Schattenmühle.

An der Bushaltestelle biegen wir rechts in die Brändestraße ab und folgen dieser beim Wegweiser „Kappel Brände“ weiter abwärts, dann nach rechts in die Grünwalderstraße und gleich wieder links. Auf dem Weg zur Antoniuskapelle kommen wir an fünf Bronze-Skulpturen des „Stationenwegs zum Sonnengesang des heiligen Franziskus“ vorbei. Am Waldrand entlang und durch diesen hindurch erreichen wir die Lichtung „Bei der Rauhalde“, wo wir wiederum dem Waldrand nach links zur „Rauhalde“ folgen.

Am ehemaligen Bahnhof Kappel-Grünwald vorbei wandern wir auf dem breiten Haslachhaldenweg weiter bis uns die Markierung nach rechts zum Aussichtspunkt Höllachfelsen hoch über der Haslachschlucht weist. Von diesem imposanten Felsen steigen wir auf steinigen Serpentinenwegen hinunter in die Haslachschlucht und wieder hinauf zu einem weiteren Aussichtspunkt über dem Rechenfelsen.

Bei der „Haslachmündung“ überqueren wir schließlich auf einer Stahlbrücke die Gutach, die hier mit der Haslach zusammenfließt. Der nun „wütenden Aach“ folgen wir auf ihrer linken Seite zur „Wutachhalde“. Wenig später sind wir an der „Rötenbachmündung“. Hier mündet der Rötenbach aus einer malerischen Nebenschlucht in die Wutach. Auch diesen überqueren wir über eine Brücke.

Ob der Rötenbachmündung“ sehen wir bereits den kleinen Stausee des Kraftwerks Stallegg.

Wenig später steht links die ca. 300 Jahre alte Stallegger Tanne. Sie ist laut einer Informationstafel 52 m hoch und hat einen Umfang von 4,5 m.

An der „Stallegger Brücke“ bleiben wir auf der linken Seite der Wutach und steigen einen Pfad hinauf, der uns hoch über dem Fluss zum „Räuberschlössle“ auf einem Porphyrfelsen bringt. Nach ihrer Zerstörung im Bauernkrieg wurde sie von üblem Gesindel als Unterschlupf genutzt, wie ein Schild vor Ort erläutert. Nur noch wenige Mauerreste sind erhalten. Dafür lohnt der Tiefblick hinab in die Wutachschlucht. 

Danach führt der Querweg im rechten Winkel von der Wutachschlucht weg – der einstige ufernahe Wanderweg musste aus Sicherheitsgründen verlegt werden. 70 Meter oberhalb der Wutach verläuft die markierte Umleitung zu einem kleinen Rastplatz und führt schließlich wieder über die Glöcklerhalde zu dieser hinab. Beim Standort „Glöcklerhaldenweg“ steigen wir die wenigen Meter zur „Schattenmühle“ steil hinab und haben das Etappenziel erreicht.

Das Gasthaus Schattenmühle bietet Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten für die Wanderer.

Vom benachbarten Wanderparkplatz aus bestehen Busverbindungen zum Bahnhof Löffingen.

 

Hier geht es auf dem Querweg weiter.

Öffentliche Verkehrsmittel

Hinfahrt zur Haltestelle Kappel(Lenzkirch) Kirche

Rückfahrt ab Haltestelle Göschweiler Schattenmühle

Fahrplanauskunft:

Nahverkehr Baden-Württemberg: www.efa-bw.de
Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de

Anfahrt

B315 Titisee - Lenzkirch - Bondorf, in Lenzkirch Abzweig L156 nach Kappel bis Kirche an der Neustädter Strasse

Parken

Kappel Kirche Neustädter Strasse / Erlenbachweg UTM  32 T 442622 5302542
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte des Schwarzwaldvereins W259 Blumberg, Maßstab 1:25 000, ISBN 978-3-86398-485-4, Ausgabe 2018. Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg


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Schwierigkeit
leicht
Strecke
10,8 km
Dauer
3:15 h
Aufstieg
197 hm
Abstieg
429 hm
Streckentour Etappentour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

: h
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Höchster Punkt
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