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Wanderungen

Querweg Freiburg - Bodensee: Blumberg - Riedöschingen

Wanderungen · Schwarzwald
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Schwarzwaldverein e.V. Verifizierter Partner 
  • Gänseliesel-Brunnen in Blumberg
    / Gänseliesel-Brunnen in Blumberg
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Buchberg
    / Buchberg
    Foto: Klaus Nieke, Landkreis Waldshut
  • Blick auf Sauschwänzlebahn
    / Blick auf Sauschwänzlebahn
    Foto: Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb
  • /
    Foto: Jennifer Gasser, Schwäbische Zeitung
  • Muba2010FritzPflüger
    / Muba2010FritzPflüger
    Foto: Jennifer Gasser, Schwäbische Zeitung
  • Vier-Bahnen-Blick
    / Vier-Bahnen-Blick
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Vier-Bahnen-Blick: Biesenbach-Viadukt mit Bahnhof und Talübergang Epfenhofen
    / Vier-Bahnen-Blick: Biesenbach-Viadukt mit Bahnhof und Talübergang Epfenhofen
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
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    Foto: Jennifer Gasser, Schwäbische Zeitung
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    Foto: Jennifer Gasser, Schwäbische Zeitung
  • / Blauer Stein
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Riedöschingen, St. Martin
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
450 600 750 900 1050 m km 2 4 6 8 10 12 Buchberg Vierbahnenblick Blauer Stein

Die Wanderung auf dem Querweg Freiburg – Bodensee zwischen Blumberg und dem Ortsteil Riedöschingen bietet großartige Ausblicke auf den Randen und die Museumsbahn "Sauschwänzlebahn". 

mittel
12,3 km
3:30 h
300 hm
300 hm

Von Blumberg führt der Querweg zunächst auf den aussichtsreichen Hausberg Buchberg. Zusammen mit dem Eichberg bildet er die sog. Blumberger Pforte. Durch sie floss noch vor rund 20.000 Jahren die Urdonau als Feldbergdonau bis die Wutach abrupt nach Süden zum Hochrhein hin abgelenkt wurde. 

Im Süden von Blumberg wurde 1890 zwischen dem Randen und dem Klettgau die Wutachtalbahn als strategische Bahn eröffnet. Sie sollte in einem möglichen weiteren Krieg gegen das 1870/1871 besiegte Frankreich dienen und die neutrale Schweiz umgehen. Nur durch eine vielfach geschlängelte Streckenführung war es den Erbauern möglich, die Höhendifferenz von 231 m auf einer Distanz von nur 9,3 km zu überwinden. Das Ergebnis war die Sauschwänzlebahn mit einer Streckenlänge von 25 km. 

Der Querweg Freiburg-Bodensee bringt uns schließlich über den Randen zum Blauen Stein, eine Felsgruppe aus bis zu 10 m hohen Basaltsäulen. 

Hier geht es auf dem Querweg weiter.

Autorentipp

Die Fahrt mit der Museumsbahn "Sauschwänzlebahn" ist einmalig: www.sauschwaenzlebahn.de

outdooractive.com User
Autor
Walter Biselli
Aktualisierung: 13.04.2019

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Buchbergstutz , 880 m
Tiefster Punkt
694 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Hegauer Hof
Längehaus

Sicherheitshinweise

Die Route verläuft auf unkritischen Wegen.

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe mit gutem Profil, evtl. Teleskopstöcke; ausreichende Verpflegung und Getränke für unterwegs

Weitere Infos und Links

Touristinformation Blumberg
Hauptstraße 52, 78176 Blumberg
Tel.: (077 02) 51-200, Fax: (077 02) 51-222
touristinfo@stadt-blumberg.de
www.stadt-blumberg.de/de/Tourismus

 

Schwarzwaldverein e.V.
Schlossbergring 15, 79098 Freiburg
Tel.: (0761) 380 53-0 , Fax: (0761) 380 53-20
info@schwarzwaldverein.de
www.schwarzwaldverein.de

Schwarzwaldverein Ortsgruppe Blumberg
www.schwarzwaldverein-blumberg.de

Start

Blumberg, Gänseliesel-Brunnen an der Kreuzung Hauptstraße/Friedhofstraße (694 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.839249, 8.528545
UTM
32T 464722 5298541

Ziel

Haltepunkt Blumberg-Riedöschingen

Wegbeschreibung

Unsere Streckenwanderung beginnt in der Hauptstraße von Blumberg beim Gänseliesel-Brunnen. Mit der   Markierung „weiß-rote Raute auf gelbem Grund“ orientieren wir uns ab dem Wegweiser „Gänseliesel“ immer in Richtung Engen. Durch die Friedhofstraße steigen wir zunächst zur „Evangelischen Kirche“ hinauf und biegen vor dem Friedhof nach rechts ab, links in den Pommernweg, diesen querend und gleich wieder rechts hinauf. Wir folgen der Wegmarkierung weiter auf dem Rubreuteweg, um ihn nach 100 m links abbiegend zu verlassen. Im Aufstieg zum Buchberg eröffnen sich herrliche Rückblicke auf die Orte der vorangegangene Etappe: vor uns liegen Achdorf, Aselfingen und Überachen. In Serpentinen steigen wir die letzten Meter zum Buchbergstutz (880 m) hinauf. Hier oben öffnet sich ein prächtiger Panoramablick auf den Schwarzwald und an klaren Tagen bis zu Alpen. Die Buchberghütte lädt mit Bänken und einer Grillstelle zur Rast ein. Von der Hütte gehen wir den breiten Weg am Hang des Buchbergs entlang und steigen in der Kehre geradeaus auf dem schmalen Pfad zur „Ottilienhöhe (800 m)“ hinab und weiter zum Standort „Wannen (735 m)“. Unterwegs beeindrucken die gewundene Streckenführung und die zahlreichen Viadukte der Wutachtalbahn. Auf der Wannen befinden wir uns direkt über dem Buchbergtunnel der Bahn. Nach rechts folgen wir dem Eisenbahnlehrpfad und überschreiten mit der Landstraße zugleich die Wasserscheide zwischen Rhein und Donau. Hier tritt die Wutachtalbahn wieder aus dem Buchbergtunnel aus und wir kommen wenig später am Waldrand zu einem der bei Eisenbahnfreunden beliebtesten Aussichtspunkte Deutschlands, dem sog. "Vierbahnenblick". Vor uns liegt das 252 m lange und 24 m hohe Biesenbach-Viadukt. Dahinter ist der Bahnhof Epfenhofen zu erkennen. Weitere zwei Mal ist die Bahntrasse bei Fützen sichtbar. Dann treten wir in den Wald hinein, wo der Eisenbahnlehrpfad beim "Steinbruch Heilinbuck" abzweigt. Wir bleiben auf dem Querweg, der nun in Sicht- und Hörweite der B27 kommt. Vor dem Ort Randen öffnet sich der Wald wieder zum einem Blick nach Süden. Links aufwärts folgen wir der "Jurastraße", passieren dabei ein Gehöft, biegen dann links ab und wieder rechts zur " Ortsmitte ". Hier queren wir die B27 zum Gasthof „Hoher Randen“. Zunächst geht es auf der asphaltierten "Blauer-Stein"-Straße weiter, bis diese nach 200 m rechts in einen Forstweg mündet, der über den Standort "Am Blauen Stein" zum Naturdenkmal "Blauer Stein" führt. Danach biegen wir links ab und folgen dem Waldrand rechts. Beim Abstieg nach Riedöschingen bieten sich noch einmal weite Ausblicke auf die umgebende Landschaft. In der Ferne erkennt man im Norden den Sendeturm auf der Länge. Links davon ist der Fürstenberg. Über offenes Gelände kommen wir zu einem Fahrweg, folgen diesem kurz nach rechts, um ihn dann links zu verlassen. Immer geradeaus steigen wir so nach Riedöschingen ab. In der Ortsmitte zweigt der Querweg beim "St. Martinsbrunnen" nach Südosten zum Alten Postweg hin ab. Um den Fernwanderweg hier zu verlassen, biegen wir links ab in Richtung „Bahnhof Riedöschingen“. Auf dem Weg dorthin liegt die Bushaltestelle Kindergarten. Dass die Riedöschinger kompromissbereit sind, haben sie sogar im Namen ihres Ortsbaches dokumentiert, den wir kurz darauf überschreiten: der Kompromißbach wurde nach jahrelangen Grenzstreitigkeiten zwischen den Häusern Fürstenberg und Nellenburg im Jahre 1535 als Grenze festgelegt. Wir folgen der Fahrstraße aus dem Ort hinaus und erreichen nach dem Wegweiserstandort "Ziegelhalde" den Haltepunkt Riedöschingen des 3er-Ringzuges. 

Öffentliche Verkehrsmittel

Hinfahrt zur Bushaltestelle Blumberg Hauptstraße

Rückfahrt ab der Bushaltestelle Riedöschingen Kindergarten bzw. Bahnhof Blumberg-Riedöschingen

Fahrplanauskunft: Nahverkehr Baden-Württemberg: www.efa-bw.de Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de

Anfahrt

B27 Blumberg -  K 5747  Hauptstrasse bis Herrengarten

Parken

Parkplatz Stadthalle Blumberg, Am Herrengarten (UTM 32U 464527 5298622)
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarten des Schwarzwaldvereins:

  • W259 Blumberg, Maßstab 1:25 000, ISBN 978-3-86398-485-4, Ausgabe 2018
  • WHE Hegau, Maßstab 1:35 000 (grüne Serie), ISBN 978-3-86398-419-9, Ausgabe 2017

Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg.


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
12,3 km
Dauer
3:30 h
Aufstieg
300 hm
Abstieg
300 hm
Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

: h
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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