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Wanderungen

Panoramarunde um den Cholfirst

· 3 Bewertungen · Wanderungen · Schweiz
Verantwortlich für diesen Inhalt
Schwarzwaldverein Radolfzell Verifizierter Partner 
  • Blick von Neuhausen über Flurlingen zum Cholfirst
    / Blick von Neuhausen über Flurlingen zum Cholfirst
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Fachwerkhaus "Zur Käfigtrotte" in Flurlingen
    / Fachwerkhaus "Zur Käfigtrotte" in Flurlingen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Rückblick auf Neuhausen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Blick über Schaffhausen bis auf die Vulkankegel des Hegaus
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Blick auf den Munot
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Antennenturm (Sendeturm Cholfirst)
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / 360° Panorama vom Sendeturm Cholfirst
    Foto: Tschubby, CC BY-SA, via Wikimedia Commons
  • / Blick zum Säntis in 70 km Entfernung
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / 320 Jahre alte Stieleiche
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Blick über Langwiesen und den Hochrhein nach Stemmer; im Hintergrund: Hohenhewen und Hohenstoffeln
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Kyburgerstein
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Hangweg an der Plateaukante des Cholfirsts
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Aussichtsturm Hochwacht Wildensbuch
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Informationstafel zur Hochwacht
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Treppenaufgang zur Aussichtsplattform der Hochwacht
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Alpenpanorama von der Hochwacht Wildensbuch
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Blick auf Uhwiesen mit dem Hörnliturm
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Uhwieser Hörnliturm
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Alpenpanorama vom Uhwieser Hörnliturm
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Leberblümchen als Frühlingsbote - streng geschützt!
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
ft 2400 2200 2000 1800 1600 1400 1200 8 6 4 2 mi Antennenturm Hochwacht Wildensbuch Hörnliturm

Gleich drei Aussichtstürme stehen auf dem Hügel im Süden von Schaffhausen an der Nordgrenze zum Kanton Zürich. Bei Fönwetterlage sind einmalige Rundumsichten garantiert.

mittel
15,8 km
4:30 h
350 hm
350 hm

Während die heutigen Aussichtstürme überwiegend für touristische Zwecke errichtet werden,  waren in dem von zahlreichen Krisen geprägten 17. Jahrhundert eher strategische Gesichtspunkte maßgeblich. So ließ der Kanton Zürich ein Netz von 23 Hochwachten erbauen, die miteinander in guter Sichtverbindung standen. In kürzester Zeit konnten sie mittels Rauchsignalen Informationen schnell über größere Entfernungen übertragen. Bereits 1660 wird die Hochwacht Wildensbuch dokumentiert. Erst nach 1815 verloren die Züricher Hochwachten allmählich ihre Funktion. Am 1. Mai 2010 wurde der heutige Aussichtsturm eingeweiht. Seine Hauptstützen und 186 Treppenstufen wurden aus dem Holz heimischer Douglasien vom Cholfirst gefertigt. Die Aussichtsplattform in 33 Metern Höhe bietet einen umfassenden Panoramablick über den Hegau bis in die Schweizer Alpen.

Als Antennenturm wird der 96 Meter hohe Sendeturm Cholfirst bezeichnet, der 1973 von der PTT errichtet wurde. Erst in unmittelbarer Nähe des freistehenden Stahlfachwerkturms erkennt man die nachträglich errichtete Aussichtsplattform in 42 Metern Höhe, zu der sich eine stählerne Wendeltreppe hinauf windet. Außerhalb des Betriebszaunes der Anlage befindet sich der offene Zugang.

Als Dritter im Bunde steht der Uhwieser Hörnliturm weithin sichtbar oberhalb des ehemaligen Steinbruchs. Nach nur 50 Treppenstufen erreicht man in 10 Metern Höhe die Aussichtsplattform des kleinsten Aussichtsturmes im Kanton Zürich. Eine Panoramatafel bezeichnet die vom Hörnli aus sichtbaren Gipfel im Süden vom Säntis bis zum Hohgant in den Berner Alpen.

Autorentipp

Die waldreiche und dennoch aussichtsreiche Rundwanderung eignet sich ideal an heißen Sommertagen.

outdooractive.com User
Autor
Walter Biselli
Aktualisierung: 29.09.2019

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
570 m
Tiefster Punkt
384 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Die teils an der Hangkante entlang führende Waldpfade erfordern ein Mindestmaß an Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

Weitere Infos und Links

www.zuercher-wanderwege.ch

Start

Bahnhof Neuhausen / Parkplatz Chueletal oberhalb von Flurlingen (397 m)
Koordinaten:
DG
47.682969, 8.625226
GMS
47°40'58.7"N 8°37'30.8"E
UTM
32T 471872 5281132
w3w 
///zeichen.auto.ausübt

Ziel

am Ausgangspunkt

Wegbeschreibung

In der Unterführung des Bahnhofs Neuhausen finden wir bereits den gelben Wegweiser mit dem Etappenziel Antennenturm (50 min). Wenig später überqueren wir den Hochrhein auf dem Rheinsteg nach Flurlingen und gehen durch den schmucken Ort mit schönen Fachwerkhäusern aufwärts. Unter der Fahrstraße hindurch erreichen wir den Parkplatz Chueletal, wo sich die Wanderwege verzweigen. Wer von hier startet spart sich zwei Kilometer asphaltierte Wege und kann sich auf 14 wanderfreundliche Kilometer freuen.

Auf dem Hinweg biegen wir nach links zum Schützenhaus ab und genießen den Rückblick auf Neuhausen. Im weiteren Aufstieg führt der Eggässliweg zum ersten Aussichtspunkt mit Grillstelle. Hoch über Schaffhausen bietet sich ein weiter Blick auf die Vulkankegel des Hegaus. Markant sind der Hohenhewen und der zweihöckrige Hohenstoffeln.

Der einsame Waldweg leitet weiter zum Antennenturm auf dem Cholfirst (570 m), dem höchsten Punkt der Tour. Eine stählerne Wendeltreppe führt 191 Stufen hinauf zu einer Aussichtsplattform. Bei guter Sicht genießen wir einen phantastischen Rundumblick: im Norden auf Schaffhausen mit dem Munot, dahinter die Hegauberge; nach Osten die Rheinschleife bei Langwiesen. Bei Fönlage präsentieren sich die Gipfel der Schweizer Gipfel vom Säntis bis zu den Berner Alpen. Panoramatafeln und Sitzgelegenheiten fehlen leider. Am Fuß des Turms lädt wieder ein Grillplatz zur Rast ein.

In Richtung Kyburgerstein finden wir am Wegrand den abgesägten Ausschnitt aus dem Stamm einer 320 Jahre alten Stieleiche. 1970 wurde sie im Gemeindewald Marthalen gefällt. Kleine Schildchen kennzeichnen die Jahresringe mit markanten Ereignissen in ihrer Wachstumszeit, darunter das Ende des Dreißigjährigen Krieges 1648. Dann müsste der Baum allerdings noch älter sein. Fünf Minuten später verspricht der Wegweiser zum Aussichtspunkt Burghügel zu viel, bietet dafür aber wieder eine Rastmöglichkeit. Aussichtsreicher verläuft der sich anschließende Waldpfad zum Kyburgerstein. Als er 1756 errichtet wurde, markierte der auch als Hohmarchstein bekannte Grenzstein noch die Grenze zwischen der Stadt Diessenhofen und der Züricher Landvogtei Kyburg. Heute kennzeichnet er den westlichsten Punkt des Kantons Thurgau, an der Grenze zum Kanton Zürich.

In Richtung Paradis gehen wir entlang der Hangkante weiter und biegen schließlich rechts ab nach Wildensbuch; an der nächsten Weggabelung geht es geradeaus nach Trüllikon und weiter mit dem Schaffhauserland Bikeweg (Wanderumweg ignorieren!) über den Parkplatz „Turm Waldhütte“ zur ausgeschilderten Hochwacht. Eine Informationstafel am Fuß des Aussichtsturmes gibt Hintergrundinformationen zum System der Hochwachten.

Nach der phantastischen Aussicht von der Plattform verlassen wir die markierten Wanderwege und gehen rechts oberhalb von Wildensbuch am Waldrand entlang bis wir wieder auf die gelben Schildchen stoßen, die in den Wald hinein führen. Nach 1,5 km zeigt ein Wegweiser das Ziel „Uhwiesen“ an, zu dem wir links abbiegen. Im Ort orientieren wir uns am Bänkliweg und dem Ziel Neuhausen und erreichen so den schon von weitem sichtbaren Hörnliturm.

Am kleinen Naturschutzgebiet Chirchhölzli am Waldrand entlang führt uns das letzte Wegstück mit Blick auf den Hochrhein und Neuhausen zum Parkplatz Chueletal zurück. Der Rückweg zum Bahnhof Neuhausen erfolgt auf dem schon bekannten Hinweg.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Hinfahrt zum Bahnhof Neuhausen(CH)

Fahrplanauskunft:

Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de

Schweizerische Bundesbahnen SBB: www.sbb.ch 

Anfahrt

Über A81: bis Kreuz Hegau – weiter auf A81 Richtung Schaffhausen/Singen; B34 bis Zollamt Bietingen - E41 bis E54 in Schaffhausen, Schweiz (mautpflichtig!)  - auf A4 Ausfahrt 5-Schaffhausen-S nehmen - E54 Richtung Schaffhausen-S/Neuhausen a.Rhf./Kreuzlingen – Gründenstrasse - Lahmerstrasse durch Flurlingen bis zum Parkplatz Chueletal.

Ziel für Navi: Lahmerstrasse 24, 8247 Flurlingen, Schweiz

Parken

Parkplatz Chueletal (UTM 32T 472595 5281162)

Koordinaten

DG
47.682969, 8.625226
GMS
47°40'58.7"N 8°37'30.8"E
UTM
32T 471872 5281132
w3w 
///zeichen.auto.ausübt
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte des Schwarzwaldvereins 1:35 000 (grüne Serie): WHE Hegau (2017), ISBN 978-3-86398-419-9. Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg.

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe mit gutem Profil, evtl. Teleskopstöcke; ausreichende Verpflegung und Getränke für unterwegs.


Fragen & Antworten

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Bewertungen

3,7
(3)
Petra Weber 
24.04.2020 · Community
Eher Waldspaziergang als Wanderung. Ganz nett, aber als Panoramarunde etwas enttäuschend.
mehr zeigen
Gemacht am 24.04.2020
Foto: Petra Weber, Community
Foto: Petra Weber, Community
Foto: Petra Weber, Community
Johannes B
08.02.2020 · Community
Gemacht am 08.02.2020
Thorsten Smija
29.09.2019 · Community
Einfache Wanderung mit tollen Ausblicken Richtung Alpen, Schwarzwald und Hegau.
mehr zeigen
Gemacht am 29.09.2019

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
15,8 km
Dauer
4:30h
Aufstieg
350 hm
Abstieg
350 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Geheimtipp

Statistik

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