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Panorama-Tour am Thurner

· 1 Bewertung · Wanderungen · Schwarzwald
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Schwarzwaldverein e.V. Verifizierter Partner 
  • Ausruhen unterwegs nicht vergessen
    Ausruhen unterwegs nicht vergessen
    Foto: Klaus Gülker, Schwarzwaldverein e.V.
m 1150 1100 1050 1000 950 900 12 10 8 6 4 2 km
Eine Runde mit berückenden Aussichten in (fast) alle Richtungen, sehr abwechslungsreich und nicht besonders anstrengend. Auch historisch interessant!
leicht
Strecke 12,5 km
2:45 h
276 hm
277 hm
1.135 hm
942 hm
Am Thurnerwirtshaus ist man auf der Höhe, nämlich rund 1025 Meter. Von hier aus geht's auf 12,5 Kilometern auf und ab durch Wald und über Wiesen - mit einigen Abkürzungsmöglichkeiten, aber es wäre fast schade, sie zu nutzen...

Autorentipp

Das Thurnerwirtshaus ist einen Besuch wert.

Nicht weit entfernt vom Wanderweg liegt das "Nazishäusle", steht auch so in der Wanderkarte. Woher der Name? Von Ignatius, uf Alemannisch: de Nazi! Die Bushaltestelle wurde vor einigen Jahren umbenannt in "Ignazhäusle"...

Profilbild von Klaus Gülker
Autor
Klaus Gülker 
Aktualisierung: 25.05.2022
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.135 m
Tiefster Punkt
942 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Sehr gut begehbar

Weitere Infos und Links

Das Thurnerwirtshaus hat sich toll entwickelt. Es lohnt sich, hier einzukehren.

https://www.thurner-wirtshaus.de/

Das Wirtshaus ist verbunden mit TimeOut, der Kinder- und Jugendhilfe. Spannendes Projekt:

https://timeout.eu/

Start

Loipenhaus Thurner (1.033 m)
Koordinaten:
DD
47.970324, 8.122790
GMS
47°58'13.2"N 8°07'22.0"E
UTM
32T 434526 5313374
w3w 
///anspruch.neonblau.bratwurst

Ziel

Loipenhaus Thurner

Wegbeschreibung

Gleich hinter dem Thurner-Loipenhaus geht’s rechts auf einem grünen Weg (im Winter weiße Loipe) in die Botanik. Nach einigen hundert Metern erreicht der Weg den Wald.

Der Panoramaweg ist übrigens auf der ganzen Strecke gut ausgeschildert mit entsprechenden Wegweisern, keine Rauten oder so, sondern immer wieder der Pfeil. Bald schönste Aussicht auf das Panorama St. Peter - Kandel - St. Märgen. Der Weg senkt sich zur Straße und zum Michelehäusle, dort - anders als auf der Karte eingezeichnet, diese Variante kannte das System offenbar nicht - kurz links ansteigen und um das Anwesen herum runter zur Bundesstraße (Bushaltestelle) und auf der anderen Seite die kleine Straße rund 50 Meter nehmen, bis rechts der Weg abwärts abbiegt. Alles gut beschildert.

Am Weg rechts dann der Pool des Michelehäusles, pardon: der Löschteich. Idyllisch! Der Weg geht nun bergab durch den Wald. Dort beim ersten Abzweig links halten.

Bald darauf verlasst ihr den Wald und kommt an den nächsten 1a-Aussichtspunkt: Unten das Tal und die Spirzenstraße, in der Ferne Freiburg, am Horizont die Vogesen. Schöne Bank zum Rasten!

Nach dem Fidelishof führt der Weg durch den Wald bergauf, kreuzt die Straße, weiter auf dem Waldweg links aufwärts, dann ist ein Sträßchen erreicht, auf dem es rechts leicht ansteigend bis zum Waldbauern geht. Den leichtunaufgeräumten Hof durchquert man, gleich danach folgt eine schöne einseitige Allee ;-) mit urigen Bäumen. Erste Möglichkeit zur Abkürzung: Am Ende dieser Wiesenpassage links gehen. Schöner ist es aber , in zwei Bögen mit erneut fantastischer Aussicht nach Westen bis zum Abzweig mit dem Wanderzeichen Ramshalde zu wandern.

Nun geht es links stramm bergauf, am Alpenvereins-Haus vorbei und hinter dem oberen Haus rechts durch den Wald und später auf einem breiten Weg durch die Wiesen (Blick zum Feldberg!) zum Ankenbühl und dann zur Fahrenberger Höhe. Kann sein, dass die dort ansässige Designerbank noch renoviert wird, aber auch ohne das gute Stück sollte man hier rasten und eine von Mensch und Natur designte Aussicht genießen.

Jetzt ist man auf dem Westweg, rote Raute, Richtung Thurner. Aber Achtung, im Wald macht der Panoramaweg noch einen lohnenden Schlenker nach links auf eine Wiese, und was gibt es da? Na klar, ein Panorama.

 Die zuverlässige Beschilderung führt wieder zurück auf den Westweg, und jetzt ist es nicht mehr weit, erst durch Wald, dann am Waldrand entlang, bis zum Abzweig des Sträßchens links, das zum Loipnhaus führt. 

Machen wir aber nicht, sondern folgen den Panoramaweg-Schildern noch weiter am Waldrand entlang bis zu einem netten Aussichtspunkt (samt Hütte), jetzt geht der Blick ins Jostal und weiter Richtung Osten,  je nach Wetter bis zur Schwäbischen Alb. Wo der Panoramaweg wieder in den Wald abzweigt, verlässt man ihn und nimmt rechts leicht abwärts jetzt ein Teilstück des Westwegs (rote Raute), der auch bald in den Wald führt und am Wegweiser „Süßes Häusle“ schon wieder nahe der B500 die Gelegenheit bietet, hier entlang der Wiese zurück zum Parkplatz Thurner zu laufen. Es ist aber sehr lohnend, noch auf dem Westweg zu bleiben, die B500 zu überqueren und gleich danach geradeaus in den Wald zu gehen. Nach ein paar Metern steht man vor den Resten der Schanze am Hohlen Graben, gebaut vor Hunderten von Jahren, Wälle erinnern an kriegerische Zeiten.

Bei nächster Gelegenheit links abbiegen auf einen Weg, der zu einer sehr netten Sitzgruppe mit 1a-Aussicht führt. An die Geschichte erinnert eine winzige Kanone, die sie hier aufgestellt haben. Dort dann links aufwärts zurück zur B500, die überquert ihr und wandert zwischen Wald und Wiese zurück zum Thurner. Und das Ziel ist erreicht!

Roadbook

Start

Loipenhaus Thurner

6,5 km
Schotterweg

Geradeaus

Westweg

Ziel
12,5 km km

Loipenhaus Thurner



Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Gut mit dem Bus Hinterzarten-Thurner-St.Märgen-St. Peter-Kirchzarten (und umgekehrt) zu erreichen. Macht auch Spaß, mit dem Bus auf Panoramatour zu gehen.

Anfahrt

B500 von Hinterzarten, Spirzenstraße von Buchenbach, L128 von St. Märgen

Parken

Viele Parkplätze am Loipenhaus, noch mehr in der Nähe der Bundesstraße

Koordinaten

DD
47.970324, 8.122790
GMS
47°58'13.2"N 8°07'22.0"E
UTM
32T 434526 5313374
w3w 
///anspruch.neonblau.bratwurst
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Wer ganz tief einsteigen will: das aktuelle Heimatbuch St. Märgen: 900 Jahre lebendige Geschichte. Auf 476 Seiten.

Kartenempfehlungen des Autors

In den Schwarzwaldvereins-Karten ist der Panoramaweg erstaunlicherweise nicht eingezeichnet. Trotzdem ist die Karte Hochschwarzwald 1:35:000 immer eine gute Begleiterin. Neu auch die Karte Titisee-Neustadt. 1:25.000, da ist der Thurner gerade noch drauf.

Ausrüstung

Was zu trinken sollte man dabei haben, ein nettes Vesper auch, schon wegen der Bänke, die ja nicht umsonst an den Aussichtsstellen aufgebaut wurden.

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Bewertungen

5,0
(1)
Wolfgang Frenzel
14.01.2022 · Community
EIne wirklich tolle Rundtour - hervorragend ausgeschildert. Panoramatour beschreibt das Erlebnis sehr gut. Woanders wurde auch schon berichtet, dass hier ein besonderer Reiz darin liegt, dass man im ersten Teil der Wanderung schöne Aussichten nach Westen auf Rheinebene und Vogesen haben kann und im zweiten Teil der Blick nach Osten in Richtung Titisee-Neustadt geht. WIr haben die Tour am ersten Tag nach einem Wintereinbruch gemacht bei ca. 5 bis 10cm Neuschnee. Dabei möchte ich darauf hinweisen, dass weite Teile der Tour - mindestens jedoch die ersten Kilometer - als Loipe gespurt werden, sofern dafür ausreichend Schnee vorhanden ist. Ein Schild des Schwarzwaldvereins am Startpunkt verbietet aus diesem Grund Wanderungen auf der ausgewiesenen Tour im Winter. WIr hatten Glück. Die Loipen konnten aufgrund der noch nicht ausreichend vorhandenen Schneehöhe erst einige Tage danach gespurt werden. Die Wanderung war so möglich - und hat bei knapp unter Null Grad und der noch moderaten Schneehöhe auch ohne Schneeschuhe viel Spaß gemacht.
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Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
12,5 km
Dauer
2:45 h
Aufstieg
276 hm
Abstieg
277 hm
Höchster Punkt
1.135 hm
Tiefster Punkt
942 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich familienfreundlich hundefreundlich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

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Karten und Wege
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