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Ostweg Etappe 6: Alpirsbach - Schramberg

· 2 Bewertungen · Wanderungen · Schwarzwald
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  • Alpirsbach mit Kloster
    Alpirsbach mit Kloster
    Foto: Peter Grotz, Schwarzwaldverein e.V.
m 800 700 600 500 400 300 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Aichhalden/Im Dörfle Aichhalden/Alter Neuhaus Waldeslust Alpirsbach/Löwen Post Müllerswald
Vom Kinzigtal über Schwarzwaldhöhen überqueren wir alte Handelswege und laufen entlang der alten Landesgrenze zwischen Baden und Württemberg von Alpirsbach nach Schramberg, einer Hochburg der Uhrenindustrie im Schwarzwald.
mittel
Strecke 20,1 km
5:45 h
454 hm
459 hm
741 hm
411 hm
Alpirsbach hat einen sehenswerten Ortskern entlang der Kinzig mit schönen Fachwerkhäusern und engen Gassen, mit Namen wie Flößergasse, Gerbergasse, Säggasse, die an Handwerke erinnern, die für den Ort wichtig waren. 

 

Wir starten am Rathaus von Alpirsbach und folgen der schwarz-roten Raute zunächst nach Rötenbach und von dort steil hinauf zum Fräulinsberg, wo wir einen ersten Aussichtspunkt über das Kinzigtal erreichen. Weiter geht es vorbei an kleinen Weilern mit stattlichen Höfen, am Naturfreundehaus auf der Holzebene, bis wir bei Brandsteig auf die Überreste einer römischen Kontrollstation stoßen. Die Station befand sich an der Straße, die die römischen Lager im heutigen Straßburg und Rottweil verbanden. Solche Stationen dienten der Abwicklung des Verkehrs und der Versorgung der Reisenden. Immerhin waren von Schiltach, einem weiteren Ort jener Fernstraße, bis hier herauf 400 Höhenmeter auf kurzer Distanz zu überwinden.

Im weiteren Verlauf der Etappe wandern wir hinter Zollhaus ein Stück entlang der alten Grenze zwischen Baden und Württemberg entlang. Sichtbar wird dies durch Grenzsteine, die auf der einen Seite das württembergische, auf der anderen Seite das badische Wappen tragen.  

In Aichhalden, dessen Ortsgeschichte eng mit der Schrambergs verbunden ist,  lädt die Mariengrotte dazu ein, einen Moment inne zu halten, bevor wir nach dem Paradiesberg den Abstieg nach Schramberg beginnen.

Schramberg  entstand in der Folge der Besiedlung des östlichen Schwarzwalds durch die Klöster in Alpirsbach und St.Georgen. Durch seine Lage am Ausgang von 5 Tälern erlangte der Ort rasch eine strategische Bedeutung, die durch den Bau von Burgen gesichert werden musste. Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert begann der Aufschwung von Schramberg. Der Ort erlangte durch die Uhrenfabrik Junghans weltweite Bekanntheit. Ein Besuch im Uhrenmuseum ErfinderZeiten  ist unbedingt empfehlenswert. 

 

Route verläuft über weite Strecken im Wald mit einigen schönen Aussichtspunkten. Es gibt zwei längere Anstiege vom Kinzigtal bis Adelsberg und vom Naturfreundehaus bis zum Weiler Brandsteig. Steiler Abstieg nach Schramberg. 

Autorentipp

Einkehrmöglichkeiten in Alpirsbach, Naturfreundehaus Holzebene (am Wochenende bewirtschaftet), Aichhalden, Schramberg.

 

Wer in die Geschichte der Familie Junghans eintauchen möchte, dem sei eine eine Übernachtung in der Villa Junghans (http://www.villa-junghans.de/de/Home) empfohlen.

Profilbild von Peter Grotz
Autor
Peter Grotz
Aktualisierung: 13.05.2021
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
741 m
Tiefster Punkt
411 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 38,13%Schotterweg 31,82%Naturweg 23,27%Pfad 4,66%Straße 2,10%
Asphalt
7,7 km
Schotterweg
6,4 km
Naturweg
4,7 km
Pfad
0,9 km
Straße
0,4 km
Höhenprofil anzeigen

Einkehrmöglichkeiten

Alpirsbach/Löwen Post
Brauereigasthof Löwen-Post
Naturpark-Wirt Brauereigasthof Löwen-Post
Naturfreundehaus Holzebene

Weitere Infos und Links

Alpirsbach

 Stadt-Information Alpirsbach 

Rathaus Alpirsbach

Marktplatz 2 72275 Alpirsbach

Telefon: 0 74 44 - 95 16-0        Fax: 0 74 44 - 95 16-218

E-Mail: stadt@alpirsbach.de

 

Schramberg

Bürgerservice und Tourist-Information im Rathaus

Hauptstraße 25

78713 Schramberg

Telefon 07422 29-215

info@schramberg.de

Schwarzwaldverein Schramberg e.V.  http://www.schwarzwaldverein-schramberg.de/de/Home

 

Auto- und Uhrenmuseum ErfinderZeiten

Öffnungszeiten

Sommer: 15.03. bis 31.10. Dienstag bis Sonntag: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Winter: 01.11. bis 14.03. Dienstag bis Sonntag: 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Letzter Einlass 1 Stunde vor Schließung.

 

Stadtmuseum mit Burgenabteilung

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Samstag: 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Sonntag und Feiertag: 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Montags geschlossen

Eintritt frei

Start

Alpirsbach Rathaus 32 U 455750 5354885 (433 m)
Koordinaten:
DD
48.345338, 8.402963
GMS
48°20'43.2"N 8°24'10.7"E
UTM
32U 455761 5354856
w3w 
///zwecken.erlös.oktoberfest
Auf Karte anzeigen

Ziel

Schramberg Rathaus 32 U 454304 5341572

Wegbeschreibung

Wir starten in Alpirsbach vor dem Rathaus am Wegpunkt Alpirsbach/Löwen Post, überqueren die Bahngleise und die Bundesstraße und gehen die Marktstraße abwärts. Über die Kinzigbrücke weiter, dann rechts einbiegen in den Gutleutweg . Am Wegpunkt Rötenbach / Oberer Weg links halten und an der Bundesstraße auf der linken Straßenseite entlang gehen Richtung Friedhofweg. Bei Hausnummer 135 links abbiegen und auf Fußgängerweg weiter gehen. Beim Wegpunkt Rötenbach Friedhofweg überqueren wir die Straße und gehen an der Friedhofskapelle vorbei steil den Berg hinauf. Beim Wegpunkt Adelsberg (Aussichtspunkt) biegen wir rechts in einen Wiesenpfads ein und gehen weiter über den Wegpunkt Müllerswald zum Wegpunkt Holzebene, vorbei an stattlichen Höfen. 

Dort links abbiegen in Richtung Naturfreundehaus (am Wochenenende bewirtschaftet) und über den Wegpunkt Brandsteig weiter zum Wegpunkt Brandsteig Schänzle. Dort biegen wir  rechts ab und erreichen nach wenigen Metern links im Wald die Überreste der römischen Kontrollstation. Von dort geht es über den Wegpunkt Neuhaus geradeaus weiter zum Wegpunkt Zollhaus (schöne Aussicht), dann links auf schmalem Waldpfad bergauf Richtung Aichhalden. Vorbei an Grenzsteinen zur Markierung der alten Landesgrenze zwischen Baden und Württemberg erreichen wir über die Wegpunkte Breitreute, Aichhalden/Alter (Aussichtspunkt) und Aichhalden im Dörfle  die Ortsmitte beim Wegpunkt Aichhalden Rathaus. An der Kirche rechts abbiegen und über die Wegpunkte Aichhalden Auf der Angst, Wanne Riesen, Waldeslust (Einkehrmöglichkeit am Wochenende) weitergehen. 

Vom Wegpunkt Paradiesberg geradeaus weiter Richtung Schramberg Talstadt. Nun geht es abwärts und wir erreichen über den Wegpunkt Am Waldfriedhof eine Treppe, die uns weiter abwärts zum Wegpunkt Schramberg/Paradiesplatz führt. Durch die Hauptstraße (Fußgängerzone) erreichen wir das Rathaus von Schramberg, das Ziel der Etappe. Sehenswert dort ist die astronomische Uhr, die neben der Zeitangaben noch eine Vielzahl astronomischer Erscheinungen wie Mondphasen oder Sonnenauf- und -untergänge zu bieten hat.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Alpirsbach ist über die Ortenau-S-Bahn an das Netz der Deutschen Bahn angeschlossen.

Fahrplanauskunft  

 

Schramberg ist von Schiltach (Haltestelle der Ortenau-S-Bahn) mit dem Bus erreichbar.

Fahrplanauskunft 

Anfahrt

Alpirsbach ist über die B294 von Freudenstadt oder von Offenburg erreichbar.

Anfahrtsplaner 

Parken

In der Umgebung des Bahnhofs von Alpirsbach sind Parkplätze vorhanden.

Koordinaten

DD
48.345338, 8.402963
GMS
48°20'43.2"N 8°24'10.7"E
UTM
32U 455761 5354856
w3w 
///zwecken.erlös.oktoberfest
Auf Karte anzeigen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Karte des Schwarzwaldvereins "Grüne Serie" Kinzig bis Neckar M 1:35 000 ISBN 978-3-89021-812-0 Erhältlich im Online-Shop des Schwarzwaldvereins: www.swvstore.de

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe; Wanderstöcke sind hilfreich

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Bewertungen

4,0
(2)
Matthias Gräser
14.05.2022 · Community
Geprägt wird diese Etappe durch kleinste Siedlungen, starke Höhenunterschiede, aber auch duch eine oft an Straßen orientierte Wegführung. Dies bekommt man auch glech zu Beginn mit, wenn man nach Überquerung des Flusslaufes an den Ausläufern Alpirsbachs sich auf nach Rötenbach macht. Eine Straße am Hang verbindet die dort gelegenen wenigen Häuser mit der Zivilisation, wobei die Straße so eng ist, dass, wenn hier ein Auto vorbei will, was mehrfach passierte, man im Zweifel zurück zu wenigen Einbuchtungen laufen muss, damit diese passieren können. Ist man in den Nachbarort wieder hinabgestiegen, bahnt man sich einen Weg zum Friedhof, an dem der erste starke Anstieg auf die über dem Ort gelegenen Wiesen führt. Einige Meter geht es im Gras entlang zum Wald und mit leichteren Aufstiegen hin zum Dachsloch mit ein paar Kühen und dem Fräulinsberg auf einer größeren Freifläche, bei dem man etwas Acht wegen des Hofhundes haben muss. Kurz darauf erlebt man mit dem Damwildgehege des Hofes nebst einem Bildstock einen kleinen Höhepunkt der Tour. Tendenziell aufwärts führend geht es auf Waldwegen duch hohe Fichten zu weiteren kleinen Gehöften und schönen Ausblicken auf deren Freiflächen, ehe man zu Beginn der sich weit streckenden Kleinsiedlung Holzebene, sich mit dem Straßenrand begnügen muss. Ab hier zieht die Steigung auch wieder an. Als Einkehrmöglichkeit im oberen Ortsteil scheint sich ein Naturfreundehaus anzubieten, auch wenn es hier an jenem Tag nach Bauarbeiten dort aussah. Weiter der Straße entlang auf einem kleinen Sandstreifen, kämpft man sich aufwärts zum Brandsteig. Auf der Höhe or den paar Häusern sind Reste einer römischen Poststation ausgestellt. Minimal aufwärts geht es noch in dem kleinen Waldstück dahinter, ehe man auf der Freifläche vor Aichhalden herauskommt und in das unattraktivste Teilstück der Tor eintritt. Entlang der Straße geht es durch seelenlose Neubausiedlungen, ein Ortszentrum, dessen Cafés zur Mittagszeit zu machen, und auch danach an den Ausläufern weiter der nun auch noch seitlich abfallenden Straße entlang, sodass das Gehen extra unangenehm gemacht wird. Auch weit hinter dem Ort, entlang von Wegkreuzen und Höfen muss man der Straße folgen, erst zu Beginn des Abstieges nach Schramberg ändert sich etwas an diesem Umstand. Ab hier giebt es einen schönen, wenn auch steil abfallenden, Waldpfad, dem man folgt. Ein letzter kurzer Blick ergibt sich noch, vermutlich zum Paradieshof mit einer schmucken Minikapelle. Der Weg führt auf immer kleineren Pfaden bis zum oberen Rand des Schramberger Friedhofs. Ab hier muss sich der Wanderer wieder auf Beton unter den Füßen einstellen. Weiter steil abfallend geht es den Hang herunter. Auch innerorts setzt sich der Abstieg etwas fort, ehe man ebenerdig ins Zentrum Schrambergs geführt wird und das Ende der Etappe erreicht. Insgesamt eine etwas der fordernderen Etappen des Ostwegs, bei der einige schöne Austiege und Blicke auf bewaldete Hänge geboten werden. Insbesondere an stürmischen Tagen wie jenem der Wanderung gerät man dabei etwas in Ehrfurcht. Großes Manko sind jedoch die langen Passagen entlang von Straßen, oder, in Ermangelung eines Seitenstreifens oder Gehwegs, auf ebenjenen. Auch die Passage in Aichhalden gehört definitiv nicht zu den Highlights. Insbesondere bei schwererem Gepäck bei Durchwanderung des Ostwegs, empfiehlt es sich hier aus eigener Erfahrung, einen Tag apuse einzulegen oder nicht die volle Etappe nach Villingen am nächsten Tag zu wandern, da hier einige Stücke doch ziemlich auf die Knochen gehen.
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Gemacht am 21.10.2021
Foto: Matthias Gräser, Community
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Sigrid Böhringer
30.05.2019 · Community
Der Weg durch Aichhalden zieht sich (mind. 3 km auf asphaltierten Straßen durch diverse Wohngebiete). Auf dem Wegstück von Breitreute bis zum Gasthof Waldeslust ist viel Sonne und wenig Schatten. Kurz vor dem Gasthof im Weiler Buz sind zudem derzeit Straßenbauarbeiten, so dass auch mal ein Wegzeichen fehlt. Ansonsten gut beschildert und wunderschöne Wanderung.
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Gemacht am 30.05.2019

Fotos von anderen

+ 42

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
20,1 km
Dauer
5:45 h
Aufstieg
454 hm
Abstieg
459 hm
Höchster Punkt
741 hm
Tiefster Punkt
411 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Von A nach B kulturell / historisch

Statistik

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Funktionen
Karten und Wege
  • 39 Wegpunkte
  • 39 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
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Tiefster Punkt  Hm
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