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Ostweg Etappe 2: Bad Liebenzell - Oberhaugstett

· 1 Bewertung · Wanderungen · Schwarzwald
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Schwarzwaldverein e.V. Verifizierter Partner 
  • Start Bad Liebenzell Kurhaus
    Start Bad Liebenzell Kurhaus
    Foto: Peter Grotz, Schwarzwaldverein e.V.
m 700 600 500 400 300 200 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Aussichtspunkt Gimpelstein Bad Teinach/Rathaus Hirsau/Aureliuskloster Schinderbach Wolfschlucht
Neben dem Naturerlebnis begegnen uns auf der zweiten Etappe entlang der Markierung mit der schwarz-roten Raute zwei bekannte Thermen, ein Kloster und ein großer Schriftsteller. Die Etappe startet im Thermalbadeort Bad Liebenzell, führt über Hirsau mit seiner beeindruckenden Klosteranlage und Calw, der Heimatstadt Hermann Hesses hinauf zum Städtle Zavelstein. Von dort geht es hinab ins Tal in den Thermalbadeort Bad Teinach und von dort wieder hinauf nach Oberhaugstett. 
mittel
Strecke 21,8 km
6:39 h
775 hm
517 hm
626 hm
313 hm
Die Etappe beginnt  in Bad Liebenzell, berühmt auch für seine Thermalquellen, die seit dem 15.Jahrhundert bekannt sind und vom Arzt und Naturforscher Paracelsus besucht und gerühmt wurden, und die im Zeitalter des Wellness eine neue Blüte erleben. Wir kommen am Kurhaus vorbei, durchwandern den gepflegten Kurpark und gehen Nagold aufwärts bis nach Hirsau. Hier begegnen wir mit der Klosteranlage von St.Peter und Paul einem im 11. und 12.Jahrhundert bedeutenden Zentrum des Benediktinerordens. Es gehörte zu der vom burgundischen Cluny ausgehenden Reformbewegung und war zur damaligen Zeit das größte Reformkloster in Deutschland. Ein Abstecher in das Klostermuseum bei der St.Aurelius-Kirche und ein Besuch der Überreste der Klosteranlage sind unbedingt lohnenswert.

Weiter Nagold aufwärts erreichen wir Calw, Heimatstadt von Hermann Hesse, der 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde.  Hesses Geburtshaus am Marktplatz Nr. 6 und das Hermann-Hesse-Museum am Marktplatz 30 liegen unmittelbar an unserem Weg. Überhaupt bietet Calw ein sehenswertes Ensemble bestens erhaltener Fachwerkhäuser. Die Stadt war durch Tuch- und Salzhandel sowie durch Flößerei zur ehemals reichsten Stadt in Württemberg geworden. 

Von Calw geht es stetig bergauf bis auf die Hochebene von Zavelstein, berühmt für seine im Frühjahr in voller Blütenpracht stehenden Krokuswiesen . Der Ostweg führt mitten in das Zentrum von Zavelstein, einem Städtle, das sich entlang eines Bergsporns in Richtung auf die Burg erschließt, die im 12. Jahrhundert von den Staufern gegründet wurde. Zavelstein erhielt 1367 vom württembergischen Grafen Eberhardt das Stadtrecht und war bis zur Gemeindereform im Jahre 1975 die kleinste Stadt in Deutschland. Vom Burgturm, der von der Ortsgruppe Zavelstein des Schwarzwaldvereins gepflegt wird, hat man grandiose Rundsicht. Der Ostweg führt vorbei an der Ruine der Burg, hinunter nach Bad Teinach, einem weiteren, überregional bekannten Thermalbadeort im Nordschwarzwald mit einem beeindruckenden Gebäudeensemble aus Badehaus, Trinkhalle und Hotel. Der letzte Teil der Etappe führt uns hinauf nach Oberhaugstett, einem Ortsteil von Neubulach. Neubulach war im Mittelalter die führende Bergwerksstadt im Nordschwarzwald und bietet heute seinen Besuchern einen faszinierenden Einblick in die Welt unter Tage.

Die Etappe hat zwei längere Anstiege von Calw hinauf zum Gimpelstein und am Ende der Etappe von Bad Teinach auf die Höhe nach Liebelsberg.

Autorentipp

Lohnend ist ein Abstecher bei den Krokuswiesen am Wegweiser Schnappenrad ins nahe gelegene und ganzjährig bewirtschaftete Wanderheim des Schwarzwaldvereins zu einer Stärkung vor dem letzten Abschnitt der Etappe.
Profilbild von Peter Grotz
Autor
Peter Grotz
Aktualisierung: 08.03.2022
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
626 m
Tiefster Punkt
313 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeiten

Wanderheim Zavelstein

Weitere Infos und Links

 

Wer sich für Kultur und Natur entlang der drei Schwarzwälder Höhenwege interessiert, dem sei das Buch von Peter Gürth: Die Schwarzwälder Höhenwege. Stuttgart (Silberburg) 2011. empfohlen.

erhältlich im Online-Shop des Schwarzwaldvereins

 

Bad Liebenzell

Freizeit und Tourismus Bad Liebenzell GmbH

Kurhausdamm 2-475378 Bad Liebenzell

Telefon: 07052/ 408 - 0;    Fax: 07052/ 408 - 108

E-Mail: info@bad-liebenzell.de

  

Klostermuseum Hirsau

Calwer Straße 6

75365 Calw-Hirsau

Öffnungszeiten:

April bis Oktober: Dienstag bis Freitag 13:00 bis 16:00 Uhr und Samstag/Sonntag von 12:00 bis 17:00 Uhr.

November bis März ist geschlossen.

http://www.calw.de/klostermuseum

 

Calw

Stadtinformation Calw

Sparkassenplatz 2

75365 Calw

Telefon: 07051 167-399 Fax: 07051 167-398

E-Mail: stadtinfo@calw.de

 

Hermann Hesse-Museum

Marktplatz 30

75365 Calw

Öffnungszeiten:

April bis Oktober: Dienstag bis Sonntag 11:00 bis 17:00 Uhr

November bis März: Dienstag bis Donnerstag 11:00 bis 16:00 Uhr und Samstag/Sonntag von 11:00 bis 16:00 Uhr

http://www.calw.de/Hermann-Hesse-Museum

 

Bad Teinach- Zavelstein

Teinachtal-Touristik Bad Teinach-Zavelstein

Rathausstraße 5

75385 Bad Teinach-Zavelstein

Telefon: 07053 9205040    Fax: 07053 9205044

E-Mail: info@teinachtal.de

 

Neubulach und Oberhaugstett

Stadt- und Kurverwaltung

Marktplatz 3

75387 Neubulach

Telefon: 07053 9695-0    Fax: 07053 6416

E-Mail: stadtverwaltung@neubulach.de

 

Besuchsbergwerk Neubulach

Stollengemeinschaft der historischen Bergwerke Neubulach e.V.

75387 Neubulach

Waldecker Straße 55

Telefon: 07053-7346, 07053-7899 oder 0171-3026812.

E-Mail stollen@online.de

Homepage: http://www.bergwerk-neubulach.de/index.php/startseite

 

Mineralienmuseum in der Bergvogtei Neubulach

Bergvogtei Neubulach, Marktplatz 1, 75387 Neubulach,

Telefon: 07053- 969526

E-Mail: info(@)neubulach.de

http://www.marktplatz-cw.de/vereine/mineralienverein-neubulach/

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag (vormittags auf Anfrage): 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Samstag, Sonn- und Feiertag: 11.00 bis 17.00 Uhr

Start

Bad Liebenzell UTM 32 U 480488 5402215 (315 m)
Koordinaten:
DD
48.772085, 8.733803
GMS
48°46'19.5"N 8°44'01.7"E
UTM
32U 480440 5402154
w3w 
///volk.hilfsmittel.energische

Ziel

Oberhaugstett 32 U 476083 5388930

Wegbeschreibung

Wir starten am Bahnhof in Bad Liebenzell, gehen auf der Regulastraße in Richtung Nagoldbrücke  und biegen nach rechts auf die Brücke ab.  Am Ende der Brücke halten wir uns links Richtung Kurhaus, an dessen linker Seite wir am Wegweiser Bad Liebenzell/Kurpark den Ostweg auf dem Uferweg der Nagold erreichen. Am Ende des Kurparks erreichen wir den Wegweiser am Thermenhotel, das wir links seitlich passieren. Am Wegweiser Köhlerei  biegt unser Weg links ab Richtung Wolfsschlucht und führt steiler bergauf. An der Abzweigung Wolfsschlucht biegen wir  nach rechts Richtung Hirsau ab. Auf einem Waldpfad gelangen wir zum Wegweiser Ottenbronner Berg und weiter zur Fahrstraße aus Ottenbronn. Von hier haben wir einen schönen Blick auf Hirsau mit seiner ehemals mächtigen Klosteranlage. 

In Hirsau überqueren wir die Bundesstraße und erreichen am Wegweiser Hirsau/Aureliuskloster die Ortsmitte von Hirsau. 

Wir folgen der Straße nach Wildbad über die Nagoldbrücke und biegen nach einem Kreisverkehr am Wegweiser Hirsau links in den Altburger Weg ein und folgen der Markierung Richtung Calw.  Bei der Abzweigung der Panoramastraße bleiben wir rechts auf dem Altburger Weg. Nach kurzer Strecke biegt der Ostweg am Wegweiser Altburger Weg links ab und führt steil hinauf in den Wald. Vorbei an einem Pavillion führt der Weg oberhalb des Nagoldtals weiter. Am Wegweiser Schinderbach halten wir uns links Richtung Calw und gelangen über Stufen hinab auf einen Wegabschnitt, der uns an den Ortsrand von Calw führt. In der Ortsmitte von Calw biegt der Ostweg rechts in die Biergasse ab, geradeaus bergauf haben wir die  Ev.Stadtkirche im Blick. Vor der Kirche biegen wir links in den Marktplatz ein.  

Wir queren den Marktplatz Richtung Rathaus, dort biegen wir rechts in die Salzgasse ein. Der Weg führt nun steiler bergauf zum Wegweiser Stadtgarten, wo wir der Markierung Richtung Zavelstein folgen und über Treppen rasch an Höhe gewinnen.

 Am Wegweiser Schießbach biegen wir links ab und gelangen über eine Brücke auf einen weiter ansteigenden Waldweg. Der Ostweg verläuft jetzt ein Stück entlang des Wasser- Wald- und Wiesenpfads. Über Treppen geht es weiter bergauf, bis wir am Wegweiser Annabuchen schließlich den Aussichtspunkt Gimpelstein erreichen. Hier öffnet sich der Blick weit hinüber zur benachbarte Talseite. Am Ende des Anstiegs erreichen wir eine Waldfahrstraße, die wir queren,  geradeaus weitergehen und bald das Calwer Schafott erreichen. An der nächsten Abzweigung folgen wir den Wegweisern Wildgehege  und Wölflesbrunnen Richtung Zavelsteiner Brückle. Nach einiger Zeit biegt der Wasser- Wald- und Wiesenpfad nach links ab, der Ostweg führt geradeaus weiter in Richtung Zavelsteiner Brückle. Am Wegweiser Tannenbusch   erreichen wir eine Fahrstraße, biegen links ab und folgen der Fahrstraße auf dem Pfad entlang der linken Straßenseite bergab. Wir gehen links über das Zavelsteiner Brückle überqueren dabei den Rötelbach, und folgen nach der Brücke dem Waldweg bergauf über Stufen und Wurzeln. Nach kurzem Anstieg der Abzweigung links Richtung Zavelstein folgen. Wir queren eine Fahrstraße und gehen weiter am Waldrand entlang der Krokuswiesen von Zavelstein, vorbei an den Wegweisern Unterer Waldacker und Oberer Waldacker. Am Wegweiser Schnappenrad folgen wir der Markierung Richtung Zavelstein auf dem Spinnerin-Kreuz-Weg bergab und erreichen am Wegweiser Zavelstein/Schulstraße den Marktplatz von Zavelstein. 

In der Ortsmitte von Zavelstein biegen wir in die Straße Im Städtle ein, an deren Ende sich die Ruine der Burg Zavelstein  befindet. Der Turm der Ruine bietet einen großartigen Rundblick über das Teinach- und das Nagoldtal. 

Der Ostweg führt links am Eingang der Ruine vorbei auf einen Waldweg, auf dem wir über Treppen steil bergab in Richtung Bad Teinach gelangen. Wir gehen bei den Wegweisern Weihreute  und Bad Teinach/Uhlandstraße auf dem markierten Weg weiter bergab Richtung Ortsmitte von Bad Teinach. Am Wegweiser Bad Teinach/Rathaus biegen wir rechts in die Untere Talstraße ein und gelangen zu den  Kuranlagen mit der Mineraltherme von Bad Teinach. Am Ende des Kurparks geht es steil bergauf und am Wegweiser Bad Teinach/Dr.Wurm-Stein über Treppen weiter bergauf Richtung Liebelsberg. Auf der Höhe am Wegweiser Liebelsberg/Wasserturm halten wir uns rechts Richtung Liebelsberg Ortsmitte. Am Wegweiser Liebelsberg folgen wir der Markierung Richtung Oberhaugstett. Über den Wegweiser Wöllhäuser, bei dem wir rechts abbiegen, erreichen wir Oberhaugstett und die Turnhalle, das Ziel dieser Etappe.

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Bad Liebenzell ist Haltepunkt der Regionalbahn von Pforzheim nach Nagold

Fahrplanauskunft

Von Oberhaugstett (Haltestelle Molkerei) besteht werktags eine Busverbindung nach Calw

Fahrplanauskunft

Anfahrt

Bad Liebenzell ist von Pforzheim und Nagold über die B463 erreichbar.

Anfahrtsplaner

Parken

Am Bahnhof Bad Liebenzell stehen Parkplätze zur Verfügung.

Koordinaten

DD
48.772085, 8.733803
GMS
48°46'19.5"N 8°44'01.7"E
UTM
32U 480440 5402154
w3w 
///volk.hilfsmittel.energische
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Wer sich für Kultur und Natur entlang der drei Schwarzwälder Höhenwege interessiert, dem sei das Buch von Peter Gürth: Die Schwarzwälder Höhenwege. Stuttgart (Silberburg) 2011. empfohlen. erhältlich im Online-Shop des Schwarzwaldvereins www.store.de

Kartenempfehlungen des Autors

Karte des Schwarzwaldvereins "Grüne Serie" Unteres Nagoldtal M 1:35 000 ISBN 978-3-89021-790-1 Erhältlich im Online-Shop des Schwarzwaldvereins: www.swvstore.de

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe; Wanderstöcke sind hilfreich

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Bewertungen

5,0
(1)
Matthias Gräser
25.12.2021 · Community
Diese Etappe des Ostwegs hatte auch viel Schönes zu bieten. Angefangen beim Kurpark Bad Liebenzells, über den man die Stadt verlässt, waren auch die weiterführenden Wege nach Hirsau reizvoll und das trotz des geteerten Weges bis kurz vor Ernstmühl. Der morgendliche Herbstnebel, sorgte dabei für recht eindrückliche Blicke zunächst nur in den Wald, später auch von oben über Schafswiesen auf die Vororte von Hirsau und auf die Klosteranlage Peter und Paul auf der anderen Straßenseite. Unerwähnt sollte man auch die Kreuzung der Wolfschlucht nicht lassen, die einen Abenteuercharakter verstrahlt. Hirsau selbst bietet dann bereits einige Highlights mit den Überresten der beiden Klöster, die es definitiv zu besichtigen lohnt. Der Weg nach Calw ist, obwohl arm an Höhenpunkten doch überwiegend ein charmanter Trampelpfad, auch nochmal mit Rinnsalquerung. Kurz vor Calw und zu Beginn in Calw etwas sehr breiter Weg beziehungsweise nicht so reizvolle Durchquerung von Industriegebieten, die dafür aber mit dem anschließenden Durchqueren der Altstadt mit massig Fachwerkhäusern aufgewogen wird. Auf dem Weg nach oben steigerte sich dann auch der Wanderverkehr. Neben einem ambitionierten Anstieg durchquert man beim Anstieg nicht nur den Stadtgarten mit Tafeln mit Werken von Hermann Hesse, sondern es bieten sich nochmal Ausblicke wie etwa vom Gimpelstein zurück auf Stadt und Tal. Dieser Teil bis etwas über das Schaffott ihinaus ist auch wegetechnisch ansprechend. Kleine Pfade, ehe man vorm Wildgehege auf breitere Wege wechselt. Kleines Manko ist auch eine kurze Passage der Straße entlang und der etwas undeutlich ausgeschilderte Wechsel von der Straße zurück auf den Weg, kurz vor den Wiesen über Zavelstein. Das in der Beschreibung erwähnte Wanderheim bietet sich in der Tat zur Rast an und hatte eine coronagerechte Außenbewirtung-Selbstbedienungsstation aufgebaut gehabt. Der Weg nach Zavelstein ist zwar Teer, führt aber durch die Krokuswiesen. Die haben bei dieser konkreten Wanderung nicht geblüht, blühen aber in der Tat sehr zahlreich im Frühjahr aus eigener Erfahrung. Intensive Farben sollte man aber nicht erwarten, die Farbe ist eher blässlich rosa/violett. Zur Mittagszeit machte dann auch kurz der Himmel auf. Im Ort Zavelstein kommt man durch einen verspielten, alten ortsteil vor der Burg, ehe man zur recht gut erhaltenen Burganlage gelangt, die nicht nur in die Höhe, sondern auch in Kellergewölbe lädt. Der anschließende Abstieg nach Bad Teinach geht recht steil zurück ins Tal, sehr geröllhaltig, teilweise in Serpentinen und teilweise mit Stufen auf engem Weg, der auch gut belaufen war. Teilweise ist der Weg bei Stufen nur schon sehr abgespült. Bad Teinach selbst wird recht effizient durchquert sodass man kaum etwas außer dem Zentrum mit Kunstwerk und der Kuranlage mitbekommt. Letztere sind aber sehr ansprechend. Beschilderung durch die Kuranlage könnte aber besser sein. Der Weg nach Liebelsberg beginnt reizvoll indem man den Kurpark über die Wiesen verlässt. Im Wald wird es eher ein breiterer Industrieweg, in dem man ohne weitere Ausblicke nach oben gelangt zur Fläche kurz vor einem Turm (vermtl. Wasserturm). Liebelsberg ist dabei noch recht beschaulich mit Schafherden am Ortsrand, umzäuntem See und altem Agrargerät. Erst am Ausgang wenn es über die Felder nach Oberhaugstett geht kommt etwas mehr Moderne ins Spiel. Das letzte Wegstück ermöglicht weite Blicke die umso besser sind, wenn gerade Regen aufzuziehen scheint, ist aber wegetechnisch recht unspektakulär und führt am Ende teilweise an Industrieanlagen vorbei nach Oberhaugstett. Trotz einiger aufgezählter Mankos definitiv eine sehr gute Wanderung. Nicht nur wegen hochkarätiger Sehenswürdigkeiten, sondern auch der Wege wegen, die überwiegend Erlebniswandern ermöglichen.
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Gemacht am 17.10.2021
Foto: Matthias Gräser, Community
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Foto: Matthias Gräser, Community
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+ 20

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
21,8 km
Dauer
6:39 h
Aufstieg
775 hm
Abstieg
517 hm
Höchster Punkt
626 hm
Tiefster Punkt
313 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights Von A nach B

Statistik

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Karten und Wege
  • 71 Wegpunkte
  • 71 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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