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Wanderungen

Naturparadiese an Thur und Hochrhein

Wanderungen · Schwarzwald
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Schwarzwaldverein Radolfzell Verifizierter Partner 
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    Foto: FOTO_DANNER
  • Naturschutzgebiet Nacker Mühle
    / Naturschutzgebiet Nacker Mühle
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Mühlstein der Nacker Mühle
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Wanderweg am Ufer des Hochrheins
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Alter Rhein - Nationales Auengebiet Eggrank-Thurspitz
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Buchberger Fischteiche
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Seitenarm des Rheins unterhalb der Buchberger Fischteiche
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Biberspuren am Alten Rhein
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Untere Insel
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Buchberg und Rüdlingen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Rheinbrücke Rüdlingen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Infotafel: Sowjetische Generalstabskarte von 1988
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Naturzentrum Thurauen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Biberspuren
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  • / Thur-Mündung
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  • / Bohlenweg beim Thurspitz
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Auenwald
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  • / Aussichtsplattform
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  • / Froschteich
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  • / Teichfrosch
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  • / Ausguck zur Naturbeobachtung
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Ellikon
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  • / Fachwerkhaus in Ellikon
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Fähre Ellikon-Nack
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
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m 700 600 500 400 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Rheinbrücke Rüdlingen Naturzentrum Thurauen Alter Rhein Fähre Ellikon

Die Rundwanderung führt durch die idyllische Auenlandschaft entlang des Hochrheins. Höhepunkt sind die revitalisierten Thurauen zwischen Flaach und Ellikon.
mittel
21,3 km
5:30 h
150 hm
150 hm

Bei der Rheinkorrektur von 1897 wurde der Alte Rhein durch einen Längsdamm vom Rhein abgetrennt um die Erosion des Ufers zu vermindern. In den Seitenarmen entstand so ein bedeutender Lebensraum für gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Er ist als Nationales Auengebiet Eggrank-Thurspitz unter Schutz gestellt.

Einen bedeutenden Rheinübergang bildete schon immer die Rheinbrücke Rüdlingen. Ihre strategische Bedeutung ging über den Kalten Krieg hinaus. Die für die Befahrung mit Panzern charakteristischen Daten der Brücke sind in einer 1988 neu aufgelegten Sowjetischen Generalstabskarte erfasst.

Mit dem Projekt „Hochwasserschutz und Auenlandschaft Thurmündung“ will der Kanton Zürich die Thurauen im Bereich der Mündung revitalisieren, um die Hochwassergefahr künftig zu vermindern und die Auen zu schützen. Neue Wege und Einrichtungen wie Feuerstellen, Beobachtungshütten und Aussichtsplattformen wurden für Besucher errichtet. Zu ihrer Information eröffnete 2011 das Naturzentrum Thurauen als Tor zum größten Auenschutzgebiet des Schweizer Mittellandes.

Autorentipp

Die Tour kann nur während der Betriebszeiten der Rheinfähre Ellikon vom 1. April bis 15. Oktober unternommen werden.
outdooractive.com User
Autor
Walter Biselli
Aktualisierung: 14.06.2020

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
444 m
Tiefster Punkt
344 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Naturzentrum Thurauen
Restaurant zum Bahnhof

Sicherheitshinweise

Bei Hochwasser ist der Uferweg zu den Inseln im Alten Rhein aus Sicherheitsgründen gesperrt; eine Umleitung ist markiert

Weitere Infos und Links

Naturzentrum Thurauen
Steubisallmend 3
CH-8416 Flaach
Tel. +41 52 355 15 55
info@naturzentrum-thurauen.ch
www.naturzentrum-thurauen.ch

 

www.faehre-ellikon-nack.ch 

 

Dies ist keine offizielle Tourenbeschreibung des Wegebetreibers, vielmehr der rein private Wandervorschlag des Autors. Für die Aktualität der Informationen kann daher keine Gewähr übernommen werden.

Start

Haltepunkt Lottstetten (443 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.625734, 8.567087
UTM
32T 467473 5274794

Ziel

Haltepunkt Lottstetten

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt der Tour ist der Haltepunkt Lottstetten (D). Vom Wegweiser „Bahnhof“ folgen wir kurz dem Hochrhein-Höhenweg des Schwarzwaldvereins in Richtung „Nacker Mühle“ zum „Weisshaarplatz“. Hier erinnert eine Informationstafel am Gasthaus Engel an den Gastwirt Joseph Weißhaar, der 1848 die „Hochrheinkolonne“ des Revolutionärs Friedrich Hecker anführte. Mit der gelben Raute gehen wir anschließend durch die Nacker Straße. Bei der fünffachen Gabelung geht es halb links auf dem Hardtweg über die B27, rechts ab an den Hardtweghöfen vorbei und nach 300 Metern hinter der Waldecke durch die Wiese auf das bereits sichtbare Schild des Naturschutzgebietes Nacker Mühle zu. Durch den Wald hindurch erreichen wir die ehemalige Gaststätte „Nacker Mühle“ und folgen der gelben Raute weiter nach Nack zum „Zollamt“, dort links ab über die Nacker Steige zur „Fähre Ellikon“. Der Grenzstein mit der Nummer 1 markiert hier die Landesgrenze zwischen dem ehemaligen Großherzogtum Baden (GB) und dem Kanton Schaffhausen (CS). Gegenüber liegt der idyllische Schweizer Ort Ellikon mit schmucken Fachwerkhäusern.

Auf Schweizer Hoheitsgebiet folgen wir jetzt den gelben Wegweisern in Richtung Rüdlingen – immer am Rhein entlang. Nach einem Kilometer gabelt sich der Weg. Bei Hochwasser müssen wir auf dem Hangweg bleiben. Idyllischer ist der abwärts führende Uferweg ins Nationale Auengebiet Eggrank-Thurspitz. Eine Informationstafel am Weg erläutert das Naturschutzgebiet. Mitten auf dem Hochrhein wandern wir auf dem schmalen Weg an den Buchberger Fischteichen vorbei und mit dem Blick auf die gegenüberliegende Thur-Mündung weiter zur Oberen Insel im Alten Rhein. Vor der Unteren Rheininsel führt der Weg hoch zu einem Wanderparkplatz.

Wieder am Rhein entlang wandern wir Richtung Ziegelhütte. Weithin sichtbar ist der Ort Rüdlingen mit prächtigen Fachwerkbauten und die darüber thronende Kirche Buchberg-Rüdlingen. Ihre Lage oberhalb der Weinberge beschert eine prächtige Aussicht auf den Hochrhein und ins Flaachtal. Nach dem Badeplatz und über den Parkplatz erreichen wir die Rüdlinger Brücke. Die strategische Bedeutung des Rheinübergangs wird auf einer Schautafel erläutert. Sie zeigt u. a. eine 1988 neu aufgelegte Sowjetische Generalstabskarte mit kurz zuvor ermittelten Daten für die Befahrung mit Panzern.

Wieder am Rhein entlang erreichen wir Richtung Ziegelhütte den Badeplatz und Parkplatz an der Rüdlinger Brücke. Die strategische Bedeutung des Rheinübergangs wird auf einer Schautafel erläutert. Sie zeigt u. a. eine 1988 neu aufgelegte Sowjetische Generalstabskarte mit kurz zuvor ermittelten Daten für die Befahrung mit Panzern.

Nach der Brücke biegen wir bei der „Ziegelhütte“ links ab zur Weggabelung „Steubis-Allmend“. Hier befindet sich das Naturzentrum Thurauen. Auf einem Pfad zwischen Campingplatz und Rhein wandern wir durch die Kulturlandschaft des Flaacherfelds zum Forspitz. Hier lädt eine Feuerstelle der Schweizer Familie zur Rast ein. Gleich darauf sind wir schon bei der Thur-Mündung am Thurspitz angekommen. Mit den Informationen aus dem Naturzentrum finden wir uns im Auenwald leicht zurecht und können die Exkursion zu den aufgezeigten Beobachtungspunkten auch ausdehnen.

Nachdem wir die Thur überquert haben, geht es im „Thurhau“ links weiter Richtung „Ellikon“ zur „Fähre Ellikon“. Seit dem Jahr 1500 verbindet eine Rheinfähre das deutsche Lottstetten mit dem Zürcher Weinland. Die heutige Seilfähre „Rüedifaar“ wird ausschließlich durch die Strömung des Hochrheins angetrieben. Mit ihr lassen wir uns ans deutsche Ufer übersetzen, wo rechter Hand die Lottstetter Uferwiese Giesse angrenzt. Flusskilometersteine markieren die Rheinkilometer ab der französichen Grenze in Basel aufwärts zum Bodensee und weiter bis zum Zusammenfluss von Vorder- und Hinterrhein. Bis hierher sind es 107 km. Nach dem Wanderparkplatz biegen wir links auf den Schotterweg ab, den wir nach 300 Metern gleich wieder in den Wald nach rechts verlassen. Ab der „Nacker Mühle“ gehen wir auf dem schon bekannten Weg zum Bahnhof Lottstetten zurück.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Der SBB-Haltepunkt Lottstetten (D) liegt an der Bahnstrecke zwischen Schaffhausen (CH) und Eglisau (CH)

Fahrplanauskunft:

Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de

SBB: http://fahrplan.sbb.ch

Anfahrt

Aus Norden über Singen, Schaffhausen (CH), Neuhausen (CH) auf Route 14/Route 4/B27 nach Jestetten (D), weiter nach Lottstetten (D) (mautpflichtig!)

Aus Süden über Zürich (CH), Kloten (CH), Bülach  (CH), Eglisau (CH) Route 4 folgen, B27 nach Lottstetten (mautpflichtig!)

Aus Westen über Waldshut/Tiengen (D), Lauchringen auf B34, Ausfahrt Richtung Jestetten/Grießen; über Dettighofen und Jestetten, B27 nach Lottstetten fahren

Aus Osten auf Route 13 über Schaffhausen (CH) nach Neuhausen (CH);  Route 4/B27 nach Jestetten (D), weiter nach Lottstetten (D) (mautfrei)

Parken

Parkplätze am Bahnhof: Bahnhofstraße 12, 79807 Lottstetten, Deutschland

Alternative: Beim Start ab dem Wanderparkplatz Giesse (Anfahrt über Nacker Mühle) reduziert sich die Tour auf ca. 12 km Länge

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte des Schwarzwaldvereins W266 Waldshut-Tiengen, Maßstab 1:25 000, ISBN 978-3-86398-492-2, Ausgabe 2019. Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg

Ausrüstung

Wanderschuhe mit gutem Profil, ausreichende Verpflegung und Getränke für unterwegs; ggf. Insektenschutzmittel; Kamera, Fernglas

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
21,3 km
Dauer
5:30h
Aufstieg
150 hm
Abstieg
150 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Geheimtipp

Statistik

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