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Wanderungen

Natur und Kultur in Freiamt begegnen

· 1 Bewertung · Wanderungen · Schwarzwald
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Schwarzwaldverein e.V. Verifizierter Partner 
  • Ruine Keppenburg
    / Ruine Keppenburg
    Foto: Peter Klüber, Schwarzwaldverein e.V.
  • Soldatengräber 1814
    / Soldatengräber 1814
    Foto: ehem. OG Ottschwanden- Freiamt e.V., Schwarzwaldverein e.V.
  • /
  • / Kurhaus
    Foto: pk-Verlag, P. Klüber, pk-Verlag, P. Klüber
  • / Gläserne Bücherei
    Foto: Tourist-Information Freiamt, Tourist-Information Freiamt
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    Foto: Tourist-Information Freiamt
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    Foto: Tourist-Information Freiamt
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    Foto: Tourist-Information Freiamt
  • / Schild der Grubenwirtschaft
    Foto: Peter Klüber, pk-Verlag
  • / Waldglas (Sandgrube)
    Foto: Peter Klüber, pk-Verlag
m 500 400 300 200 16 14 12 10 8 6 4 2 km Sandgrube Am Herrwald Tennenbach/Parkplatz Läger schöne Aussicht Wanderparkplatz Tennenbach

Eine Wanderung durch die schöne Natur mit herrlichen Aussichten und interessanten kulzurellen Entdeckungen. 

mittel
16,9 km
4:45 h
381 hm
381 hm

Schöne interessante Wanderung zu historischen Stätten in der Umgebung von Freiamt  die ehem. Burg Keppenbach , die Reste ded Zisterzienserklosters Tennenbach und die Sodatengräber im Ortsteil Glasig aus dem 19. Jh. Herrlichen Aussichten zum Kaiserstuhl und die Vogesen begleiten den  Wanderer auf weiten Strecken.

Autorentipp

Die Burg Keppenbach

1161 wurde Hartmut von Keppenbach als Ministerialer der Zähringer erwähnt und wurde Stammsitz der Herren von Keppenbach. Spätestens ab 1336 war die Burg Keppenbach eine Ganerbenburg , d. h. eine Burg, die von mehreren Familien bewohnt und verwaltet wurde. Am Ende des 14. Jahrhunderts wurde die Burg durch Habsburger zerstört, die ihren Machtbereich auf den Breisgau und über Freiburg im Breisgau ausgedehnt hatten. Sie wurde durch die Herren von Keppenbach Anfang des 15. Jahrhunderts wieder aufgebaut 1525 im Bauernkrieg zerstört. Von der ehemaligen Burganlage sind noch erhebliche Mauerreste erhalten. Funde aus der Burg sind im Heimatmuseum im Ortsteil Ottoschwanden zu besichtigen.  

Kloster Tennenbach

Das Kloster Tennenbach ist eine ehemalige Zisterzienserabtei , (von ca. 1160 bis 1807). Nach seiner Gründung entwickelte sich das Kloster zu einem der bedeutendsten Klöster im südwestdeutschen Raum. Das Zisterzienserkloster Tennenbach – zunächst Porta Coeli (Himmelspforte) genannt – wurde wahrscheinlich 1158 gegründet. Zwölf Mönche unter ihrem Abt Hesso übersiedelten damals vom bernischen Kloster Frienisberg. Von der alten Klosteranlage existiert heute nur noch ein ehemaliges Ökonomiegebäude, das heutige Gasthaus Engel und der Chor der gotischen Krankenkapelle. Nach Einführung der Reformation in Baden (1556) diente die Kapelle bis 1836 als Pfarrkirche für die ca. 25 Handwerkerfamilien, die in Diensten des Klosters standen. Die Bauweise mit gotischen Bögen zeigt, dass sie aus dem 13. Jahrhundert stammt.  

Soldatengräber

Bei den Soldatengräbern im Wald zwischen der ehemaligen Klosteranlage Tennenbach und dem Ortsteil Glasig bei Freiamt handelt es sich um ein Massengrab aus dem frühen 19. Jahrhundert. Nach der Schließung der Klosteranlage im Jahr 1806 und vor deren Abriss ab dem Jahre 1820 war in den Jahren 1813/14 in den ehemaligen Klostergebäuden ein Lazarett mit 1200 Betten für bayerische und österreichische Soldaten eingerichtet worden. Im Spätjahr 1813 breitete sich über ganz Deutschland das Fleckfieber – damals auch als Lazarettfieber bezeichnet – aus. Auch die Soldaten im Lazarett bei Tennenbach waren davon massenhaft betroffen.

Profilbild von Gunter Schön
Autor
Gunter Schön
Aktualisierung: 20.10.2018
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
447 m
Tiefster Punkt
261 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Keine besonderen Maßnahmen erforderlich

Weitere Infos und Links

Tourist-Information: www.freiamt.de Tourist-Information Freiamt, Badstraße 1 , 79348 Freiamt , Telefon: 07645/91 03 - 0

Start

Kurhaus Freiamt (412 m)
Koordinaten:
DG
48.179447, 7.901770
GMS
48°10'46.0"N 7°54'06.4"E
UTM
32U 418361 5336828
w3w 
///knolle.erscheinende.zufahrt

Ziel

Kurhaus Freiamt

Wegbeschreibung

Vom Kurhaus in Freiamt (430 m) geht es die Straße aufwärts bis zur nächsten Straße "Am Herrwald", in die man rechts einbiegt. An der Einmündung der Langestraße wendet man sich nach links, genießt aber zuerst rechts den sehr schönen Blick über den Bus bis hin zu den Vogesen. Die Wiesenstraße wandert man aufwärts bis zu einer Feldwegeinbiegung (Schranke). Diesem Feldweg folgt man mit der gelben Raute bis zum Rathaus von Freiamt. Auf diesem Wegstück hat man eine schöne Fernsicht zum Kaiserstuhl und auch zu den Vogesen. Beim Rathaus überquert man die Straße und wandert den Schlosswaldweg aufwärts mit der gelben Raute bis zur Burgruine Keppenbach (455 m). Anschließend folgt man weiter der gelben zum Wegweiser "Läger" und hier rechts abbiegen der blauen Raute folgen zum Standort "Glasig /Sandgrube" bis zu den Soldatengräbern. Auf dem ausgeschilderten Weg wandert man durch einen schönen Wald, vorbei an einer der höchsten Douglasien der Gegend, bis zum Waldparkplatz Tennenbach. Hier bietet sich eine Rast für die Mittagspause an. Sehenswert ist hier die noch erhaltene Kapelle vom ehemaligen Kloster Tennenbach (260 m). Der Schlüssel ist im Gasthaus Engel erhältlich. Vom Parkplatz aus geht es ein kleines Stück die Straße weiter. Man folgt der  Beschilderung in Richtung Emmendingen und biegt nach etwa 150 m rechts in die Lange Au ein. Diesen schönen Talweg wandert man weiter bis zu einer Wegkreuzung. Hier verlässt man den ausgeschilderten Weg und geht den Bruderhausdobelweg immer leicht aufwärts bis zum Bruderhäusle und weiter aufwärts bis an den Fahrweg zum Wegweiser "Stilzerfritz"   (ab dem Bruderhäusle ist der Weg bis zur Bank nicht mehr ausgeschildert). Auf diesem geteertem Weg geht es links bis zum Waldrand. Eine Bank lädt zu einem Panoramablick ein auf die Schwarzwaldberge, vom Kandel bis zum Blauen und bei entsprechender Sicht bis in den Schweizer Jura. Nun folgt man auf dem schmalen Waldweg wieder der gelben Raute bis zum Schirmer und wandert weiter auf dem Panoramaweg bis Freiamt-Mußbach . Der gelben Raute folgend gelangt man beim Gasthaus Sonne in Freiamt-Ottoschwanden zurück zum Kurhaus Freiamt. 

Wegweiserfolge: Kurhaus Freiamt - Am Herrwald - Freiamt Sägplatz - Ruine Keppenbach - Läger - Sandgrube - Tennenbach Parkplatz - Gasthaus Engel - Lange Au - Petersgraben - Stilzerfritz - Schirmer - Mußbach Siedlung - Ottoschwanden Sonne - Kurhaus Freiamt

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Emmendingen Bahnhof Bus 211 + 213 nach Freiamt   www.bahn.de   ;      www.efa-bw.de

Anfahrt

Denzlingen L 110 - bis Freiamt Bus L113 bis Kurhaus

Parken

Parkplatz Kurhaus Freiamt  UTM 32 U 418460 5336872

Koordinaten

DG
48.179447, 7.901770
GMS
48°10'46.0"N 7°54'06.4"E
UTM
32U 418361 5336828
w3w 
///knolle.erscheinende.zufahrt
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Karte des Schwarzwaldvereins "Grüne Serie" Breisgau - Kaiserstuhl M 1: 35 000  ISBN 978-3-89021-785-7

erhältlich im Buchhandel , der Touristinfo, sowie der geschäftsstelle des Schwarzwaldfereins e.V. in Freiburg Kontakt: verkauf@schwarzwaldverein.de    

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, Wander- und Wettergerechte Kleidung, Getränk für unterwegs.


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Bewertungen

3,0
(1)
Vroni Ziegler 
26.09.2015 · Community
Die Wegbeschreibung ist sehr ausführlich, die Realität sah leider anders aus. Nach einer Stunde waren wir daher wieder am Anfang, d.h. wir sind mangels Ausschilderung im Kreis gelaufen. Ein freundlicher Anwohner klärte uns dann auf, dass es ein Stück nach dem Wald links über eine Wiese runtergeht in Richtung Freiämter Rathaus. Den Wiesenweg konnte man nur erahnen, wenn man es wußte, dass er da sein soll. Anschl. kamen wir wieder in den Wald und wir suchten vergeblich nach gelben Rauten, d.h. an wichtigen Stellen waren sie nicht vorhanden. Zum Glück trafen wir unterwegs eine Ortskundige, die uns weiterhalf. Nie hätten wir gedacht, dass ein halbverwilderter Trampelpfad oberhalb des Freiämter Rathauses zum selbigen führt (da gehört zumindest ein Schild RATHAUS FREIAMT hin). Von da an ging es dann einigermaßen. Beim Soldatendenkmal wäre es auch hilfreich gewesen, wenn dort stehen würde, dass direkt hinter dem Denkmal es im Wald weitergeht. Für alle weiteren Wanderer: direkt vor dem Denkmal RECHTS WEG, dann geht man direkt auf die blaue Raute zu. Ja, man muss manchmal schon sehr genau schauen, um die Rauten zu finden :-/ So sahen wir uns öfters fragend im Wald an und gingen manchen Meter zuviel. Heute sind wir gute 20 km gewandert (anstelle den angegebenen 16,3 km) und waren 7 Stunden unterwegs. Die Wanderung war zu 90 - 95% im Wald.
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Gemacht am 26.09.2015

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
16,9 km
Dauer
4:45h
Aufstieg
381 hm
Abstieg
381 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch familienfreundlich geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

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