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Mühlhausener Wacholderheide und Schwenninger Moos

Wanderungen · Schwenninger Moos
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Schwarzwaldverein Radolfzell Verifizierter Partner 
  • Setzebrünnele
    / Setzebrünnele
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Grenzstein an der ehemaligen Landesgrenze
    / Grenzstein an der ehemaligen Landesgrenze
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Herrliche Blumenwiese auf dem Guckenbühl mit Blick zur Schwäbischen Alb
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Blick auf Mühlhausen mit Kirche St. Georg und Wacholderheide
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Mühlhausen, Altes Pfarrhaus
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Göpelhausplatz
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Naturschutzgebiet Mühlhausener Halde
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Teufelsloch
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Muselursprung
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Schwenninger Moos
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Holzsteg durch das Schwenninger Moos
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Der Neckarursprung im Schwenninger Moos
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Beile, Schwerter, Moorgötter
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Stadtpark Möglingshöhe
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Neckargarten
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
m 1000 900 800 700 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km NSG Mühlhausener Halde Neckarursprung Abschnittsburg Türnleberg Teufelsloch Stille Musel Neckargarten
Auf dieser aussichtsreichen Rundwanderung erkunden wir zahlreiche Naturschönheiten der Baden-Württembergischen Doppelstadt Villingen-Schwenningen.
mittel
19,1 km
5:00 h
250 hm
250 hm

Vom Bahnhof Schwenningen aus führt der Rundweg zum 791 m hohen Türnleberg, dem Hausberg der Stadt. Auf ihm war einst eine sogenannte Abschnittsburg, die vermutlich von einem Stammesfürsten der Hallstattzeit (750-400 v.Chr.) erbaut wurde. Vom Hochplateau aus schweift der Blick auf die Gipfel der Südwestalb vom Lemberg über den Dreifaltigkeitsberg bis zu den naheliegenden Zeugenbergen Hohenkarpfen und Lupfen. Dazwischen liegt das Naturschutzgebiet Mühlhauser Wacholderheide direkt am Wanderweg oberhalb des Schwenninger Ortsteils Mühlhausen. Sehenswert im schmucken Ortsbild sind das Heimatmuseum, unterhalb der Kirche das Alte Pfarrhaus und der Göpelhausplatz mit Backhaus, Göpelhaus und Moste.

Am Ursprung der „Stillen Musel“ vorbei führt der Rückweg zum Schwenninger Moos mit dem Neckarursprung.

Die Route folgt zum Teil dem Schwenninger Geschichts- und Naturlehrpfad mit seinen informativen Tafeln am Wegrand.

Autorentipp

Mitten im Naturschutzgebiet lohnt sich nach links ein kulinarischer Abstecher zum Restaurant Waldeslust mit Schweizer Küche.
Profilbild von Walter Biselli
Autor
Walter Biselli
Aktualisierung: 03.08.2020
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Türnleberg, 793 m
Tiefster Punkt
677 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Restaurant Waldeslust
Reiterstüble

Sicherheitshinweise

Es gibt keine sicherheitskritschen Wegabschnitte

Weitere Infos und Links

Tourist-Info im Bahnhof Schwenningen
78054 Villingen-Schwenningen
Tel. 0 77 20 / 82 12 08

www.tourismus-vs.de

 

www.freundeskreis-dorf-muehlhausen.de

Start

Bahnhof Schwenningen(Neckar) (693 m)
Koordinaten:
DG
48.060224, 8.535731
GMS
48°03'36.8"N 8°32'08.6"E
UTM
32U 465407 5323098
w3w 
///messen.gute.unschuldig

Ziel

Bahnhof Schwenningen(Neckar)

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt dieser Rundwanderung ist der Bahnhof Schwenningen (685 m ü. NN.). Davor finden wir einen Wegweiser, der mit der gelben Raute des Schwarzwaldvereins und dem rotem Kreuz des Schwäbischen Albvereins zum Zwischenziel „Türnleberg 3,0 km“ zeigt. Durch die Unterführung queren wir geradeaus das Gelände der Landesgartenschau 2010 über einen Steg zur Fußgängerampel. Weiter geht es durch die Quergasse, links in die Werastraße, rechts die Paulusstraße hoch, über Treppen zur Pauluskirche, vor ihr links hoch und im Wald nach rechs auf den Panoramaweg (710 m ü. NN.). Am Waldrand entlang blicken wir zurück auf Schwenningen und steigen dann die Frühlingshalde über die langgezogene „Knieschnappertreppe“ weiter aufwärts. Unter der B27 hindurch gehen wir vor dem AOK Trimmpark nach rechts und „Beim Waldeck“ den Pfad nach links hoch zum „Setzebrünnele“. Ab hier folgen wir gleichzeitig auch dem Schwenninger Geschichts- und Naturlehrpfad (GNL). Am Hang des Burgrains steigen wir die Stufen hinauf zum Grenzweg, der ehemaligen Grenze zwischen Baden und Württemberg. Links am Weg steht ein alter Grenzstein von 1860 mit den württembergischen Geweihstangen und dem Zeichen „GB“ für Großherzogtum Baden. Mit der blauen Raute gehen wir auf dem schmalen Pfad weiter zum Türnleberg. An seinem Fuß informieren zwei Tafeln des GNL über die Abschnittsburg und den südlich davon gelegenen Grabhügel eines Burgherrn.

Rechts davon steigen wir auf einem in Serpentinen ansteigenden schmalen Pfad zu dem Bergvorsprung hinauf, wo einmal die Abschnittsburg stand. Unser Weg führt am Hochbehälter der Bodensee-Fernwasserversorgung vorbei zum „Wanderparkplatz Türnleberg“ auf dem Plateau des Türnlebergs. Von hier oben genießen wir die prächtige Aussicht zum Hang der Mühlhauser Wacholderheide. Am Horizont erheben sich die Gipfel der Südwestalb mit Lemberg (1015 m ü.NN., höchster Berg der Schwäbischen Alb; rechts: Fernmeldeturm Deilingen), Klippeneck (980 m, Gebäude), Dreifaltigkeitsberg (985 m, Kirche), Zundelberg (darunter das Dorf Hausen ob Verena), Hohenkarpfen (912 m, Kegelform) und Lupfen (976 m, Turm).

Bereits mit dem Blick auf den gegenüberliegenden Hang der Mühlhauser Wacholderheide folgen wir links dem Waldrand auf einem schmalen und teils verwachsenen Pfad entlang einer herrlichen Blumenwiese. Dabei orientieren uns an der Markierung des Mühlhauser Rundwegs (Ammonit), der den Guckenbühl  nach rechts quert und wieder links am Waldrand entlang über den „Ortholzweg“ nach Mühlhausen zur Kirche hinab führt. Vor dieser bieen wir links ab zum alten Pfarrhaus. Das malerische Fachwerkhaus wurde 1669 erbaut. Nach rechts zweigt die Straße zum sehenswerten Göpelhausplatz ab. In seiner Mitte steht ein schmucker Brunnen. Ein schreitender Sämann und Relieftafeln mit der Thematik vom Korn zum Brot erinnern an die über Generationen unveränderten Arbeitsvorgänge um das wichtigste Grundnahrungsmittel. Im Göpel­haus steht ein gusseiserner Göpel. Durch Ochsen oder Pferde in Bewegung gehalten, trieb er die Dresch- und Futterschneid­maschinen an. Vor der "Moschte" laden Bänke zur Rast ein.

Danach gehen wir weiter durch den Ort zur Bushaltestelle und biegen nach rechts in den Scheibenweg ab. Mit der gelben Raute steigen wir hinauf zum Naturschutzgebiet „Mühlhauser Halde“, das schönen Rückblick über Mühlhausen zum Türnleberg bietet. Am Ende des hangparallelen Weges müssen wir beim Wegkreuz einen Umweg von 500 m über den Standort „Steineschle“ machen, um sicher die Kreisstraße zwischen Weigheim und Mühlhausen überqueren zu können. Ihr entlang verläuft der Radweg steil abwärts zur Weggabelung „Kohlbrunnen“, wo wir wieder links ins Naturschutzgebiet abbiegen. Wenig später queren wir nach rechts die „Mühlbachfurt“ und kommen zu einem Wegkreuz. Von hier könnten wir einen Abstecher nach links zum Teufelsloch unternehmen. Der markierte Wanderweg führt weiter zu den „Hirschgräben“, über die B523 zum „Hinterbühl“.  Auf dem geschotterten Weg entlang der Bundesstraße zum „Sandspitz“ sehen wir auf der linken Seite die Hinweistafel zur „Stillen Musel“. Sie mündet nach 14 km Lauf direkt in die noch junge Donau beim Zusammenfluss von Brigach und Breg.

Beim „Kugelbühl“ biegen wir rechts ab auf einen samtenen Waldpfad Richtung Schwenninger Moos. „Am Grenzweg“ folgen wir ein kurzes Wegstück der ehemaligen Landesgrenze und der B523 Richtung „Hilben“ und unterqueren „Am Kugelbühl“ die B27. Weiter gehen wir auf dem Ostweg bis zur Weggabelung „Hilben“ und dort links zum „NSG Schwenninger Moos (Ost)“. Ab dem „NSG Schwenninger Moos (West)“ sind wir auf dem Neckarweg unterwegs zum Neckarursprung.

Mitten im Naturschutzgebiet lohnt sich nach links ein kulinarischer Abstecher zum Restaurant Waldeslust mit Schweizer Küche.

Zwischen dem „Neckarursprung“ im Schwenninger Moos und der „historischen Neckarquelle“ am Möglingsee liegen noch 1,5 km vor uns. Durch den Neckargarten kehren wir schließlich zum Bahnhof Schwenningen zurück.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Hinfahrt zum Bahnhof Schwenningen(Neckar)

Fahrplanauskunft:

Nahverkehr Baden-Württemberg: www.efa-bw.de

Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de

Anfahrt

Über A81 AS 35 Villingen-Schwenningen, B27 nach Villingen-Schwenningen, Ausfahrt Richtung VS-Weigheim/VS-Mühlhausen/VS-Schwenningen-Ost zum Bahnhof Schwenningen:

Ziel für Navi: Erzbergerstraße 18, 78054 Villingen-Schwenningen

Parken

Zahlreiche Parkplätze beim Bahnhof Schwenningen

Koordinaten

DG
48.060224, 8.535731
GMS
48°03'36.8"N 8°32'08.6"E
UTM
32U 465407 5323098
w3w 
///messen.gute.unschuldig
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte Schwarzwald-Baar (Villingen-Schwenningen), Maßstab 1:35 000 (grüne Serie); Karte des Schwäbischen Albvereins und des Schwarzwaldvereins; Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg. ISBN 978-3-86398-417-5 (2018).

Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung

Fragen & Antworten

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
19,1 km
Dauer
5:00h
Aufstieg
250 hm
Abstieg
250 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights kulturell / historisch botanische Highlights faunistische Highlights Geheimtipp

Statistik

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