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Wanderungen

Lenzkirch aus einer anderen Sicht

Wanderungen · Schwarzwald
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  • Lenzkirch, Rathaus
    / Lenzkirch, Rathaus
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Brunnen in Lenzkirch
    / Brunnen in Lenzkirch
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Geschnitzter Wegweiser in Lenzkirch
    / Geschnitzter Wegweiser in Lenzkirch
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Geopark Lenzkirch
    / Geopark Lenzkirch
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • /
  • Schwarzwaldhaus
    / Schwarzwaldhaus
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Hierakreuz
    / Hierakreuz
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Ausblick auf Lenzkirch vom Sommerberg
    Foto: Harald Fritsche, Schwarzwaldverein Lenzkirch
  • / Kurpark Lenzkirch
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Lenzkirch, Kurhaus und -park
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / St. Nikolaus, Lenzkirch
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
600 750 900 1050 1200 m km 2 4 6 8 10 12 14 Geopark Naturschutzgebiet Ursee Säntisblickhütte Ruine "Schloß Urach" Hierakreuz Sommerberg Lochmühle Kurpark

Die abwechslungsreiche Rundwanderung auf den bewaldeten Höhen um den Heilklimatischen Kurort Lenzkirch führt zu zahlreichen Aussichtspunkten und Sehenswürdigkeiten.
leicht
15,2 km
4:45 h
400 hm
400 hm
Auf die Initiative des Schwarzwaldvereins wurde auf dem Aussichtpunkt in der „Schliecht“ 2006 der „Geo-Park“ angelegt. Die hier aufgestellten Gesteinsbrocken vermitteln die Vielfalt der Lenzkircher Geologie.

Die Ruine von Schloss Urach (Burg Alt-Urach) am westlichen Ortsrand geht auf die kleine Herrschaft Lenzkirch im 13. Jahrhundert zurück. Ihr Mauerwerk wurde 1995/96 durch den Schwarzwaldverein Lenzkirch vor dem Verfall bewahrt. Eine Tafel am Eingang informiert über die Geschichte des ehemaligen Schlosses.

Im Norden steht das außergewöhnliche Hierakreuz, ein im Schwarzwald seltenes sog. „Arma-Christi-Kreuz“. Es erzählt die Passionsgeschichte und stellt dazu neben dem Christuskorpus die Leidenswerkzeuge (Arma = Waffen) bei der Kreuzigung Christi dar.

Die Sommerberganlagen im Nordosten sind ideal für Familienausflüge. Auf dem Themenweg „Lenzkircher Vogelwelt“ beschreiben Informationstafeln mit aus Holz geschnitzten Vögeln die heimischen Vogelarten. Ein Picknickplatz lädt zum Verweilen ein. Von der Aussichtsplattform bietet sich ein herrlicher Blick über Lenzkirch und das Urseetal bis nach Raitenbuch.

Autorentipp

Bei Föhnwetter ist von der Säntisblickhütte der Säntis zum Greifen nahe. Die schöne Aussicht über Lenzkirch hinweg lohnt allein schon den Aufstieg.
outdooractive.com User
Autor
W. Biselli
Aktualisierung: 13.04.2019

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Säntisblickhütte, 975 m
Tiefster Punkt
Lenzkirch, 797 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Hotel-Restaurant Schwörer

Sicherheitshinweise

Die Route verläuft auf unkritischen Wegen.

Ausrüstung

Festes Schuhwerk ist erforderlich.

Weitere Infos und Links

Kur und Touristik Lenzkirch
Am Kurpark, 79853 Lenzkirch
Tel.: 07653 684-0
www.lenzkirch.de

 

Schwarzwaldverein, Ortsgruppe Lenzkirch
www.schwarzwaldverein-lenzkirch.de

 

Geologie-Park in Lenzkirch: Harald Fritsche
Bühlstraße 7, 79853 Lenzkirch, Tel.: 07653/9272

Start

Rathaus Lenzkirch (809 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.868520, 8.201900
UTM
32T 440314 5301995

Ziel

Rathaus Lenzkirch

Wegbeschreibung

Unsere Rundwanderung beginnt beim „Rathaus Lenzkirch (810 m)“ am gleichnamigen Wegweiser. Hier finden wir das Wegsymbol des Schluchtensteiges, der uns zum nächsten Ziel „Bühl“ weist. Am holzgeschnitzten Wegweiser überqueren wir die B 315 und folgen dieser zum Busbahnhof (Haltestelle Kurhaus). Beim Wegweiser „Bühl“ steigen wir die Bühlstraße rechts hinauf zum Aussichtspunkt Schliecht mit schönem Rückblick auf Lenzkirch. „Am Geo-Park“ erfahren wir Vieles über die Lenzkircher Geologie. Metallschildchen auf den Steinen verraten, ob es sich um Haslachgranit, Grauwacken, Buntsandstein oder Porphyr handelt. Eine Informationstafel erläutert die Gesteinsarten sowie den Verlauf der Eiszeiten im Haslach- und Urseetal. Dann biegen wir an einem schönen Schwarzwaldhaus vorbei nach rechts ab. Die Schliechtstraße geht kurz darauf in einen unbefestigten Weg über. Ihm folgen wir aufwärts auf dem Stöcklebergrundweg bis auf 932 m ü. NN. Unterwegs bieten sich immer wieder Ausblicke zwischen den Bäumen hindurch.  

Am Pflumberg“ verlassen wir den Schluchtensteig und wandern mit der gelben Raute weiter abwärts zum „Silberbrünnele“ mit einer Wassertretstelle. Beim Wanderparkplatz überqueren wir die L 156 und erreichen auf dem gegenüberliegenden Feldweg die „Urseebachbrücke (631 m)“ im idyllischen Urseetal. Am östlichen Rand des Naturschutzgebietes steigt die „Urseespur“ geradeaus wieder an. Wir überqueren die Grabenstraße (K 4990), folgen dieser noch ca. 60 m nach rechts und steigen dann links rückwärts weiter auf. „Unter der Bergerhalde“ führt der schmale Pfad   zum „Bergerwald“ hinauf.

Geradeaus weist die Raute zum „Prinz-Max-Weg“. Wir können entscheiden, ob wir den direkten markierten Weg oder den aussichtsreicheren Umweg zur Säntisblickhütte wählen. Dieser steigt links weiter auf zur „Bergerhalde“, wo wir rechts abbiegen. Am Ende der folgenden Linkskurve biegen wir ohne gelbe Raute zur Säntisblickhütte hin rechts ab. Links an der Hütte vorbei kommen wir nach ca. 400 zu einer Weggabelung am höchsten Punkt der Tour (975 m), wo ein unscheinbarer Pfad in Serpentinen rechts hinunter nach Lenzkirch führt. Am Binzenrain treffen wir wieder auf den vom „Bergerwald“ kommenden Weg.

Gemeinsam geht es eben weiter zum Wegweiser „Prinz-Max-Weg“ oberhalb des Gewerbegebietes und auf dem Teerweg weiter Richtung „Friedhof“ und an der Friedhofkapelle (830 m) vorbei. Linkerhand liegt das Lenzkircher Freibad.

Der markierte Wanderweg führt mit der gelben Raute daran vorbei zum Wegweiser „Schwimmbad“, umrundet dieses im Halbkreis nach links und an der B 315 entlang.

Da wir auf direktem Weg zur Ruine „Schloss Urach“ wollen, können wir schon 50 m hinter der Friedhofkapelle über den Schwimmbadparkplatz hinunter zum Schwimmbad gehen. Vor dem Schwimmbadeingang und zwischen der Bundesstraße führt ein schmaler Pfad hinauf zur Ruine.

Nach der Besichtigung der Mauerreste überqueren wir die Bundesstraße und folgen wieder der gelben Raute durch den Wald in Richtung Holzschnitzerei. Nach ca. 100 m erreichen wir die Schloss-Urachstrasse, gehen dort nach Norden weiter zum „Bahnholzweg“, dann rechts ab und steil aufwärts.

Beim Hierakreuz“ lohnt sich ein kurzer Abstecher zum nördlich gelegenen Wegkreuz.

Ein kurzes Wegstück folgen wir wieder dem Mittelweg nach Süden. Dann sind wir „Beim Hertiehaus (925 m)“ oberhalb der Georg-Karg-Anlage angekommen. In aussichtsreicher Lage hoch über der Haslach schlummert heute das ehemalige Erholungsheim des Hertie-Warenhauskonzernes im Dornröschenschlaf.

Hier biegen wir mit der gelben Raute nach links ab in Richtung „Kappler Straße“. Der sanft abfallende Weg knickt nach 500 m rechts ab und fällt dann auf 850 m Höhe steil ab.

Bei den Sommerberganlagen treffen wir auf den Themenweg „Lenzkircher Vogelwelt“. Der schmale Waldweg führt aufwärts zu einer Aussichtsplattform. Wieder abwärts wandern wir durch den Wald zur „Kappeler Straße“ und müssen am Ortsende von Lenzkirch die L 156 (Schwarzwaldstraße) zwischen Lenzkirch und Kappel überqueren.

Dann geht es auf dem Fahrweg hinauf zum Strohberg. Aussichtsreich wandern wir weiter in Richtung „Lochmühle“. Dort angekommen, folgen wir der Wegmarkierung des Schluchtensteiges nach rechts an der Straße „Im Niederdorf“ entlang zum „Kurpark“.

An der Pfarrkirche St. Nikolaus vorbei erreichen wir wieder den Ausgangspunkt beim „Rathaus“.

 

(Tourenvorschlag zum Deutschen Wandertag 2010 von Matthias Klott, Schwarzwaldverein Ortsgruppe Lenzkirch)

Öffentliche Verkehrsmittel

Bushaltestelle „Lenzkirch Kurpark“. Anfahrt ab Bahnhof Neustadt (Schwarzwald) mit SBG-Buslinie 7258 Richtung Bonndorf. Ab Titisee Bahnhof mit SBG-Bus 7257 (SBG SüdbadenBus Gesellschaft mbH: www.suedbadenbus.de; Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de)

Anfahrt

B31 in Richtung Titisee-Neustadt, Ausfahrt B317/B500 Richtung Basel/Feldberg/Waldshut/Schluchsee, am Titisee entlang zur nächsten Ausfahrt in Richtung Saig/Lenzkirch, auf B 315 nach Lenzkirch

Parken

Wanderparkplatz "Kino": Im Höfle,79853 Lenzkirch (UTM 32U 440203 5301944
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte des Schwarzwaldvereins W258 Titisee-Neustadt, Maßstab 1:25 000, ISBN 978-3-86398-484-7, Ausgabe 2018. Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg


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Schwierigkeit
leicht
Strecke
15,2 km
Dauer
4:45 h
Aufstieg
400 hm
Abstieg
400 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Geheimtipp

Statistik

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