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Kandel - Berg der Kräfte

· 4 Bewertungen · Wanderungen · Zweitälerland
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    Video: Julia M, Julia Mrozek
  • / Großer Kandelfelsen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Großer Kandelfelsen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Großer Kandelfelsen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Blick vom Großen Kandelfelsen auf Waldkirch
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Blick zur Kastelburg bei Waldkirch
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Thomas-Hütte
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Blick von der Thomas-Hütte in das Elztal
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Kandelpyramide
    Foto: Raimund Schreiber, Schwarzwaldverein e.V.
  • / Blick vom Kandel
    Foto: Raimund Schreiber, Schwarzwaldverein e.V.
  • / Viermärkerstein
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Viermärkerstein
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Nazihofkapelle
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Ziege beim Nazihof
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Sägendobel
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
m 1500 1400 1300 1200 1100 1000 900 800 700 600 16 14 12 10 8 6 4 2 km St. Peter Sägedobel Kandel Gummenhofhütte Kandelhotel Kandelfelsen Felsenhof Rohr
Gemeinsam mit der Hexe „Kandela“ erkunden wir die Besonderheiten des Kandelberglandes und die Vielfalt der Kräfte des Kandels.
mittel
16,4 km
5:30 h
800 hm
800 hm

Der 1.241 m hohe Kandel ist der höchste Berg im Mittleren Schwarzwald und Hausberg der vier Gemeinden Waldkirch, Simonswald, St. Peter und Glottertal. Er wird auch als ein Fürst unter den Schwarzwaldbergen bezeichnet. Wie eine massive Bastion erhebt sich der Kandel 1.000 m über der Rheinebene.

In früheren Zeiten galt er als der „Blocksberg des Schwarzwaldes“. Dem heutigen Besucher sollen unter dem Motto „ Kandel – Berg der Kräfte“ neben den mythischen auch die vielfältigen Kräfte vermittelt werden, die das Kandelbergland prägen oder der Besucher verspürt. Dazu wurden 16 Stelen zu den Themen Geologie, Botanik, Landwirtschaft und Freizeitsport aufgestellt.

Die Tour kann als Streckenwanderung mit 11 km auf ca. 3,5 h verkürzt werden. Nach 250 Hm Auf- und 750 Hm Abstieg geht es bequem mit dem Linienbus zurück.

Autorentipp

Auf unterhaltsame Weise gibt die kleine Hexe „Kandela vom Kandelfels“ als Leitfigur ihr Wissen nicht nur an Kinder weiter.
Profilbild von W. Biselli
Autor
W. Biselli
Aktualisierung: 09.03.2021
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Kandel, 1.240 m
Tiefster Punkt
St. Peter, 733 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Gummenhütte-Fensterliwirt
Berggasthaus Kandelhof
Gasthaus Engel

Sicherheitshinweise

Die Route verläuft auf unkritischen Wegen. Ein Mindestmaß an Trittsicherheit ist jedoch erforderlich.

Weitere Infos und Links

Touristinfo Zweitälerland
Im Bahnhof Bleibach
79261 Gutach im Breisgau
Tel.: 0 76 85 / 19 4 33, Fax: 0 76 85 / 90 8 89 – 89
info@zweitaelerland.de, www.zweitaelerland.de

 

Schwarzwaldverein
www.schwarzwaldverein.de

Tour im Wanderservice des Schwarzwaldvereins: 
www.wanderservice-schwarzwald.de/de/tour/4042300

Ortsgruppe Emmendingen: www.swv-em.de
Ortsgruppe Waldkirch: www.schwarzwaldverein-waldkirch.de

Start

Kandelpasshöhe (1.201 m)
Koordinaten:
DG
48.065040, 8.016270
GMS
48°03'54.1"N 8°00'58.6"E
UTM
32U 426710 5323997
w3w 
///entkam.bauern.spechte

Ziel

Kandelpasshöhe

Wegbeschreibung

Die Streckenwanderung beginnt an der Kandelpasshöhe beim Wegweiser „Kandelwiese (1202 m)“ zwischen Parkplatz und Bushaltestelle. Von hier aus können wir bei entsprechender Thermik Drachen- und Gleitschirmflieger beobachten, die die Kräfte des Windes auf sich wirken lassen. Die erste blaue Stele erzählt mehr zum Thema „Kräftemessen am Berg“. Beim Kandelpassstüble erläutert eine graue Stele die „Gestaltungskräfte im Gebiet“.

Bei guten Sichtverhältnissen lohnt sich noch vor Beginn der eigentlichen Tour ein kurzer Abstecher zum gegenüberliegenden Berggasthof Kandelhof mit der Kandelkapelle. Von hier aus genießen wir die Aussicht auf die Ostabdachung des Schwarzwaldes.

Zurück beim „Kandelhotel“, steht uns vor dem Aufstieg zum Gipfel erst ein Abstieg von 180 Hm bevor. An der Wegkreuzung informiert eine grüne Stele über die „Anpassungskraft der Natur“. Zum folgenden Standort „Serpentine“ wählen wir den steilen Serpentinenpfad am Nordhang des Kandels und erreichen nach links den Wegweiser „Großer Kandelfelsen (1040 m)“ am Fuß des Hauptfelsens.

Von hier aus lohnt sich ein Abstecher mit nur 80 Hm Aufstieg zum Gipfel, wo uns die Hexe „Kandela" zunächst auf einer violetten Stele die „Kraft der Mythen“ schildert. Beim Gipfel informiert wieder eine graue Stele über die geologischen Besonderheiten des Kandelfelsens. Ausgerechnet in der Walpurgisnacht 1981 brach der obere Teil, die Teufelskanzel, ab. Vom Gipfel aus genießen wir die weite Sicht auf die ca. 35 km entfernte Rheinebene; davor liegen Emmendingen (13 km) und rechts davon Waldkirch (5 km). Oberhalb von Waldkirch ist die Kastelburg zu erkennen.

Nach diesem Zwischenanstieg beginnt der eigentliche Aufstieg zum Kandelgipfel, den wir jedoch zunächst auf der Westseite zur Thomashütte hin umgehen. „Bei der Thomashütte“ wandern wir noch 150 m nach Westen zur Schutzhütte (1070 m), die den Namen des ehem. Freiburger Universitätsprofessors Dr. Emil Thoma trägt. Er war ein Pionier der Wanderwegerschließung und -markierung im Schwarzwald und von 1905 bis 1920 Präsident des Schwarzwaldvereins, seit 1920 dessen Ehrenpräsident. Von der Hütte am Westhang des Kandels schweift unser Blick ins Glottertal.

Mit der blauen Raute wandern wir jetzt auf dem „Präsident Thoma-Weg“ weiter zum Kandelgipfel. Über die Stationen „Hoschgetkreuz“, „Ahornmättle“ und „Über den Felsen“ erreichen wir die „Kandel-Pyramide (1241 m)“ mit einer Aussichtskanzel auf dem Gipfel des Kandel. Hier bietet sich wieder eine herrliche Aussicht über Freiburg (15 km) und bis Emmendingen, im Süden zum Feldberg (21 km), links davon nach St. Peter (5 km), im Nordosten zur Passhöhe mit dem Berghotel.

Nach der Hälfte der Wanderstrecke beginnt jetzt der gleichmäßige Abstieg über die Südflanke des Kandels mit 500 Hm nach St. Peter.

Auf dem Weg zum „Kreuzacker“ kennzeichnet ein Viermärker-Grenzstein die Gemarkungsgrenzen der vier Gemeinden des Hausberges. Beim „Parkplatz Kaibeloch“ biegen wir rechts ab zur „Gummenhofhütte“. Am Stecklebächle entlang wandern wir nach Süden, durch offene Landschaft und bäuerliche Siedlungen. Orangefarbene Stelen informieren unterwegs über die „kräftefordernde Landwirtschaft“. „Oberhalb Dilgerhäusle“ steigen wir weiter geradeaus abwärts über die Standorte „Neubauern Ebel“ und „ Neubauernhof “ nach „Rohr“. Hier geht es links ab über den „Nazihof“ (eigentlich Ignatius-Hof) zum „Felsenhof“ und weiter zum Endpunkt der Wanderung, dem Ortsteil Sägendobel der Gemeinde St. Peter. Vom Standort „Säge“ kommen wir Richtung „Haldenhof“, wo wir nach ca. 11 km die Tour bei der Bushaltestelle „Sägedobel“ abkürzen können.

Wer inzwischen genügend Kräfte getankt hat, wählt den Kandelhöhenweg zurück zum Ausgangspunkt.

 

(Tour des Deutschen Wandertages 2010 der Schwarzwaldverein Ortsgruppen Emmendingen, Waldkirch und St. Peter; Ratold Moriell)

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Hinfahrt mit SBG-Bus Linie 7205. (nur) Samstag und Sonntag von Denzlingen Bahnhof nach Kandel Rasthaus

Rückfahrt ab Bushaltestelle Sägedobel, St. Peter im Schwarzwald

(SBG SüdbadenBus Gesellschaft: www.suedbadenbus.de; Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de)

Anfahrt

von Waldkirch auf der L 186 zur Kandelpasshöhe oder von Denzlingen und Glottertal auf der L 112 und der L 186 zur Kandelpasshöhe

Parken

Parkplatz Kandelpasshöhe (UTM 32U 426692 5324057)

Koordinaten

DG
48.065040, 8.016270
GMS
48°03'54.1"N 8°00'58.6"E
UTM
32U 426710 5323997
w3w 
///entkam.bauern.spechte
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte des Schwarzwaldvereins 1:35 000 (grüne Serie):
WTF ZweiTälerLand Triberg Furtwangen, ISBN 978-3-86398-413-7
Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg.

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe mit gutem Profil, evtl. Teleskopstöcke; ausreichende Verpflegung und Getränke für unterwegs

Fragen & Antworten

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Bewertungen

5,0
(4)
Julia M
08.03.2021 · Community
Sehr schöne Schleifenrunde mit vielen Highlights und ein paar knackigen Höhenmetern :) Man startet oben am Berg, bei uns war es bei 5° und Wind Anfang Oktober ein bisschen ungemütlich. Wir sind zuerst die große Schleife im Uhrzeigersinn gegangen. Hier geht man erst bergab ins Tal runter, die Wege durch den Wald sind super schön. Im Tal sind wir in Sägendobel in der Gaststätte Engel erstmal für Kuchen und Kaffee eingekehrt, bei nun schönem Wetter konnte man super auf der Terasse sitzen. Danach geht es konstant aufwärts, immer wieder mit schönen Aussichten, teils über Asphalt, teils über Wirtschaftswege und zum Schluss über einen Weidepfad zum Fensterliwirt, wo wir die nächste Einkehr gemacht haben. Auch die hat sich bei einer tollen Aussicht absolut gelohnt. Zum Schluss kam dann die kleinere Kandelfels-Schleife, wieder mit tollen Aussichten, einer kurzen Kletterei am Kandelfelsen und anschließend einem knackigen Aufstieg über Serpentinenpfade zurück zum Parkplatz.
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Video: Julia M, Julia Mrozek
Marvin Marqua
28.06.2020 · Community
Toller Rundweg mit viel Abwechslung. Neben schmalen Pfaden auch viel Weidewege. Das Ende auf dem Höhenweg fordert nach einem gelassenen Abstieg nochmals etwas mehr Kraft.
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Gemacht am 28.06.2020
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Fotos von anderen

Kandelfelsen

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
16,4 km
Dauer
5:30 h
Aufstieg
800 hm
Abstieg
800 hm
Hin und zurück Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

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