Tour hierher planen Tour kopieren
Wanderungen empfohlene Tour

Höchenschwand: Schwarzatal und Felsenweg

· 4 Bewertungen · Wanderungen · Schwarzwald
Verantwortlich für diesen Inhalt
Schwarzwaldverein Radolfzell Verifizierter Partner 
  • Höchenschwander Strohskulptur
    / Höchenschwander Strohskulptur
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Ameisenhaufen
    / Ameisenhaufen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Gletschermoräne
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Eisloch
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Kleiner Wasserfall am Eislochweg
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Schwarzasperre
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Bannwald Schwarzhalde
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Bannwald Schwarzhalde
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Blockhalde in der Schwarzaschlucht
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Fohrenbach
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Weschbrunnen
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Pfad in der Schwarzhalde
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Blick in die Schwarzaschlucht
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Wasserfelsen
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Wasserfelsen
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Sicherungen am Felsenweg
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Wegweisend und bewegend: der Schwarzwaldverein
    Foto: www.schwarzwaldverein.de/wegweisend
m 1200 1100 1000 900 800 700 600 500 400 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Höchenschwand Höchenschwand Schwarzhalde Schwarzasperre
Naturerlebniswanderung auf einsamen Pfaden vom Höchenschwander Berg hinab in die Schwarzaschlucht und zurück auf dem romantischen Felsenweg durch den größten Bannwald Baden-Württembergs.
mittel
Strecke 20,1 km
6:30 h
600 hm
600 hm

In 1000 Metern Höhe beginnt diese Heilklimawanderung im „Dorf am Himmel“ - Höchenschwand. Unterwegs begegnen wir den Relikten der letzten Eiszeit. Vor ca. 115.000 Jahren bedeckte während der Würmeiszeit der vom Feldberg kommende Albtalgletscher die Region und hinterließ die noch heute sichtbaren Spuren im Gelände, wie die Gletschermoräne oder das Eisloch. Unterhalb davon hat sich die Schwarza in ein steiles Kerbtal eingeschnitten. Am Stausee Schwarzabruck vorbei wandern wir stetig abwärts auf felsigen und grasigen Wegen durch die einsame Schwarzaschlucht. Eine Wegvariante führt zudem über den neuen Premiumweg Rappenfelsensteig. Steil aufwärts verläuft der Rückweg durch den Bannwald Schwarzahalde, einer der größten Bannwälder Baden-Württembergs. Seit 1970 kann sich hier die Natur nahezu frei entfalten. Der Felsenweg hoch über dem Schwarzatal führt zurück nach Höchenschwand

Weitere Details im "Wanderservice Schwarzwald" des Schwarzwaldvereins: www.wanderservice-schwarzwald.de/r/17811336

Autorentipp

Bei guter Fernsicht lohnt es sich, den Rothaus-Zäpfle-Turm zu besteigen. Nach Einwurf einer Ein-Euro-Münze öffnet sich das Drehkreuz.
Profilbild von Walter Biselli
Autor
Walter Biselli
Aktualisierung: 29.09.2021
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.004 m
Tiefster Punkt
510 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Die Wanderung auf schmalen Felsenpfaden entlang der steil abfallenden Schwarzhalde erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Exponierte und ausgesetzte Wegabschnitte sind durch Drahtseile gesichert. Bei feuchter Witterung ist die Wanderung nicht zu empfehlen. Dann können die Wege rutschig sein.

Weitere Infos und Links

Dies ist keine offizielle Tourenbeschreibung des Wegebetreibers, vielmehr der rein private Wandervorschlag des Autors. Für die Aktualität der Informationen kann daher keine Gewähr übernommen werden.

Start

Bushaltestelle „Kurhaus Höchenschwand“ (1.002 m)
Koordinaten:
DD
47.735221, 8.166052
GMS
47°44'06.8"N 8°09'57.8"E
UTM
32T 437473 5287208
w3w 
///krähe.danach.begangen

Ziel

Bushaltestelle „Kurhaus Höchenschwand“

Wegbeschreibung

Wir starten diese Wanderung bei der Bushaltestelle „Kurhaus Höchenschwand“ (1004 m) in unmittelbarer Nähe zur Tourist-Information. Bei guter Fernsicht lohnt es sich, zuvor den Rothaus-Zäpfle-Turm zu besteigen. Der Terrain-Kurweg TK1 weist die Richtung.

Von der Bushaltestelle aus gehen wir durch die Bürgermeister-Huber-Straße und biegen nach dem Hotel Nägele rechts ab. Zunächst folgen wir dem Terrainkurweg 4 aus dem Ort, dann geht es links ab durch den Wald zum Dreherhäusleweiher. Vom gleichnamigen Wegweiserstandort folgen wir den Holzschildern zur Gletschermoräne. Zurück bei der letzten Weggabelung gehen wir den breiten Waldweg weiter nach rechts hinab ins Eisloch. So wird auch eine unscheinbare kleine Höhle am rechten Wegrand genannt, an der wir nicht achtlos vorbeigehen sollten. Eiskalte Luft strömt aus den Hohlräumen zwischen den Felsblöcken und sorgt dafür, dass die Umgebung um 2° C abgekühlt wird.

Wir gehen die kurze Strecke auf dem Eislochweg zurück und dann geradeaus, in der Kurve des Wirtschaftsweges rechts haltend zum Taubachparkplatz mit Schutzhütte und Grillplatz. Von hier aus folgen wir der gelben Raute zur Schwarzasperre des Stausees, der von der Schwarza aus dem Schluchsee gespeist wird. Zwischen dem Windgfällweiher und dem Hochrhein bei Albbruck nutzen die Pumpspeicherwasserkraftwerke der Werksgruppe Schluchsee die Fallhöhe der Schwarzwaldbäche von bis zu 620 m zur ökologischen Stromerzeugung. Über den Damm der Staumauer führt der Wanderweg weiter Richtung Leinegg.

Bei der Weggabelung „Zainenbühl“ können wir weiter auf dem Schwarzatalweg bleiben oder den oberhalb davon verlaufenden Felsenpfad über den Rappenfelsen wählen.

Der Schwarzatalweg und der neue Premiumweg Rappenfelsensteig treffen sich beim Standort „Muckenlochhütte“ mit zwei Sitzgruppen. Die Schutzhütte liegt auf der gegenüberliegenden Seite der Schwarza. Über die Holzbrücke kann der Rückweg nach Höchenschwand bei Bedarf um 7 km abgekürzt werden.

Nach drei Kilometern in der Schwarzaschlucht passieren wir das Kraftwerk Eichholz. Bei der Schwarzabrücke verlassen wir den bis dahin 7 km langen Schwarzatalweg am tiefsten Punkt der Wanderung (510 m) und folgen dem Wegweiser Richtung Höchenschwand (8 km).

Ein kurzes Wegstück geht es am Fohrenbach entlang zum Grillplatz an der Leinegg. Dann müssen wir 900 m auf der betonierten Schwarzatalstraße gehen. Sie wird nur für den gelegentlichen Werksverkehr und als Radweg genutzt. Nebenan auf der Leinegger Halde steht im Sommer ein Kinderzeltlager.

Nach dem langen Abstieg gehen wir wieder auf felsigen Pfaden steil hinauf zum Schwarzahangweg und müssen unterwegs einige von der Natur geschaffene Hürden im Bannwald überwinden. Beim Standort „Glockenblumenweg“ haben wir den Mittelweg des Schwarzwaldvereins (Markierung: rote Raute mit weißem Balken) und zugleich den Felsenweg erreicht. Immer wieder öffnet sich der Blick auf die tief eingeschnittene Schwarzaschlucht. Auf der gegenüberliegenden Anhöhe liegt der Ort Brenden. Hinter der Schutzhütte Harzerhäusle überschreiten wir beim Weschbrunnen das Bachbett. Dann queren wir nochmals den Schwarzahangweg zu den Wasserfelsen. Dahinter motiviert ein kleiner Rastplatz zu einer kurzen Pause. An exponierten Stellen ist jetzt der Pfad mit Drahtseilen und einer Holzbrücke gesichert. Im 200 m tiefer liegenden Tal erkennen wir das Kraftwerk Eichholz. Am Ende des Bannwaldes queren wir den breiten Herrgottsholzweg und kommen schließlich am Waldrand zum Wanderparkplatz Kreuzstein, wo der Felsenweg endet.

Der kürzeste Rückweg nach Höchenschwand führt von hier auf dem Mittelweg entlang der Panoramastraße. Alternativ können wir die Richtung „Neuer Friedhof“ einschlagen, um am Höchenschwander Moor vorbei den Ausgangspunkt durch den Kurpark zu erreichen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Höchenschwand liegt an der Buslinie 7322 zwischen Waldshut und St. Blasien

Hinfahrt zur Haltestelle Kurhaus, Höchenschwand

 

Fahrplanauskunft:

SüdbadenBus Gesellschaft (SBG): www.suedbadenbus.de

Nahverkehr Baden-Württemberg: www.efa-bw.de

Deutsche Bahn AG: www.diebahn.de

Anfahrt

Höchenschwand liegt an der B 500 zwischen Schluchsee und Waldshut

Parken

Kostenlose Parkplätze beim Haus des Gastes: Dr.-Rudolf-Eberle-Straße 2, 79862 Höchenschwand

Koordinaten

DD
47.735221, 8.166052
GMS
47°44'06.8"N 8°09'57.8"E
UTM
32T 437473 5287208
w3w 
///krähe.danach.begangen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte des Schwarzwaldvereins W258 Titisee-Neustadt, Maßstab 1:25 000, ISBN 978-3-86398-484-7, Ausgabe 2018. Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg

Ausrüstung

Wanderschuhe mit gutem Profil, evtl. Teleskopstöcke, genügend Proviant und Getränke

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

4,8
(4)
Markus Branke
14.06.2020 · Community
Geniale Wanderung auf einsamen Wegen und Pfaden abseits von Lärm und Trubel. Wandergefühl pur! Tipp: Bei guter Fernsicht nach dem Wanderparkplatz Kreuzstein am Höchenschwander Friedhof die Straße querren und auf der Himmelsliege dort die Aussicht auf die Alpen genießen
mehr zeigen
Gemacht am 12.06.2020
Marie Huber
02.05.2020 · Community
Hammer Strecke auch bei schlechtem Wetter. Schöne abwechslungsreiche Route mit entspannten Teilen und auch sehr anspruchsvollen. Gefallene Bäume auf dem Weg und zugewachsene Wege machen die Tour zu einem richtigen Abenteuer.
mehr zeigen
Gemacht am 01.05.2020
Günter Hopfinger
12.05.2019 · Community
Eine wunderschöne Wanderung, welche wir in umgekehrter Richtung gegangen sind. Der Felsenweg ist allerdings aktuell an mehreren Stellen sehr schwer passierbar durch umgestürzte Bäume. Das machte für uns die Sache besonders interessant. Aktuell ist der Wanderweg vom Schwarzatal zur Schwarza-Staumauer gesperrt - es sind aber zwei Vorschläge zum Umgehen angeschrieben.
mehr zeigen
Gemacht am 12.05.2019
Alle Bewertungen anzeigen

Fotos von anderen

Monday, 26. June 2017, 15:58

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
20,1 km
Dauer
6:30 h
Aufstieg
600 hm
Abstieg
600 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights Geheimtipp Heilklima

Statistik

  • Inhalte
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
Funktionen
Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.