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Hoch zum Toten Mann

· 2 Bewertungen · Wanderungen · Schwarzwald
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  • Toter Mann Blick zum Kandel
    Toter Mann Blick zum Kandel
    Foto: Klaus Gülker, Schwarzwaldverein e.V.
m 1400 1300 1200 1100 1000 900 800 700 10 8 6 4 2 km
Auf schmalen Pfaden zu schönen Almen mit fantastischen Aussichten: Das zeichnet diese Tour auf den "Toten Mann" aus.
mittel
Strecke 10,1 km
3:28 h
555 hm
559 hm
1.315 hm
809 hm
Start ist ganz hinten im Tal von St. Wilhelm. Es geht aufwärts auf den Hüttenwasen und noch höher hinaus zum Toten Mann, dann in einer weiten Runde zur Erlenbacher Hütte und auf schmalen Pfaden wieder bergab ins Wilhelmer Tal.

Autorentipp

Die Erlenbacher Hütte sollte im November 2021 wieder geöffnet werden.
Profilbild von Klaus Gülker
Autor
Klaus Gülker 
Aktualisierung: 05.11.2021
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.315 m
Tiefster Punkt
809 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Steiniger Aufstieg bis zum Hüttenwasen!

Weitere Infos und Links

Woher kommt der Name "Toter Mann"? Man erzählt sich, dort oben habe ein Holzarbeiter seine Hand in einen Stamm eingeklemmt. Er konnte sich nicht befreien und kam auch nicht an die Axt heran, mit der er sich die Hand hätte abhacken können. So starb er, und seither sagt man, wenn man von diesem Platz spricht: "Oben am Toten Mann".

https://erlenbacher-huette.info/

Zu St. Wilhelm:

https://www.oberried.de/eip/pages/st-wilhelm.php

Zum Gasthaus Linde Napf:

http://linde-napf.de/

Start

Talschluss St. Wilhelm (Napf) (813 m)
Koordinaten:
DD
47.888465, 7.968274
GMS
47°53'18.5"N 7°58'05.8"E
UTM
32T 422872 5304418
w3w 
///bestellte.zwecks.zustimmen
Auf Karte anzeigen

Ziel

Talschluss St. Wilhelm (Napf)

Wegbeschreibung

In St. Wilhelm, ganz weit hinten

Ist der Start sehr leicht zu finden:

Links das Wirtshaus liegen lassen!

Jetzt den Weg ins Auge fassen,

Napfmatte als erstes Ziel.

Nun geht’s aufwärts, und zwar viel.

Immer weiter, stets nach oben!

Steinig zwar und doch zu loben,

ist des Pfades Zick-Zack-Spur

Durch die liebliche Natur.

Lieber plaudern? Lieber schweigen?

Ja, man schnauft schon sehr beim Steigen.

An der Hüttenwasen-Hütte

Führt der Weg knapp links der Mitte,

Direkt auf die grüne Matte,

Die seit je her Zauber hatte:

Wieviel bunte Blumen blühn!

Fast schon wirkt es hier alpin.

 

(Wer unterwegs nach Zeichen schaute:

Verlasst euch auf die gelbe Raute.)

 

Am Ziel vom Wasenwiesenweg

Steigt man links hoch auf schönem Steg,

Und wer sich nun nach hinten dreht:

Im Blick ganz dick der Feldberg steht.

Bald weiter oben, schon im Walde

(Wegzeichen: Ob der Hauseckhalde)

Biegt man nicht ab. Nicht rechts, nicht links!

Denn gradeaus geht’s. Allerdings:

Der kleine Weg ist nicht beschildert.

Egal, es geht auch unbebildert!

Bald steht man an des Forstes Rand:

Dann liegt es da, das weite Land.

Hier oben, auf dem Toten Mann,

Da zeigt der Schwarzwald, was er kann.

So grün die Täler, stolz die Höhen -

Kaum kann man dort ganz satt sich sehen.

Der Kandel, Belchen und - bekannt -

Direkt da vorn der Schauinsland.

Links abwärts, quer nun durch die Wiese

(Man schone bitte sorgsam diese),

Verläuft ein Weg, der ziemlich bald

Noch auf der Weide (vor dem Wald)

In einen andren mündet. Und

Dem folgt man nun im Viertels-Rund

Noch mal leicht aufwärts und dann rechts.

Wer nun ruft: „Durst! Oh ja, ich lechz

Nach einer Pause mit Getränken!“

- Man kann sich das ja plastisch denken -

Der sieht nun auch von weitem schon

Die wunderbare Raststation,

Gelegen in der Weiden Mitte:

Bekannt als Erlenbacher Hütte.

Hier säuft das Vieh, hier trinkt der Gast.

Ein jeder halt, wie's zu ihm passt!

(Derzeit zwar zu. Im Brunnen stehen

Jedoch Getränke, gut zu sehen.

Nur bitte: Zahlen nicht vergessen.

Und mitgebrachte Stullen essen.)

 

Direkt hier durch den Hof der Hütte

Und dann durch einer Wiese Mitte

Geht’s nun bergab. Auf solchen Pfaden

Trainiert man köstlich seine Waden!

Bald kommt ein Bachlauf in den Blick:

Man schrecke nicht davor zurück,

Hier nun ein bisschen Mut zu fassen:

Den Rauten-Weg (gelb) zu verlassen,

Den Bach mit kühnem Sprung zu queren!

Blöd, wenn da keine Steine wären.

Nun einfach weiter abwärts gehen,

Manch Felsen ist im Wald zu sehen,

Und schließlich kommt der Wandersmann

Ganz unten auf dem Talweg an.

(Das gilt auch, nimmt man es genau,

Selbstredend für die Wandersfrau.)

Den Talweg links: Nochmal bergauf...

Vorm Ziel nimmt man das gern in Kauf:

Dort ist ein Gasthaus! Wie bekannt,

Weil es beim Start ja schon da stand.

 

Nach dieser Tour zum Toten Mann

Fühlt man sich sehr lebendig an.

Man ahnt - schon weil’s der Dichter spricht:

Der Weg ist einfach ein Gedicht!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Roadbook

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Leider keine. Der Bus Kirchzarten-Todtnau hält am Abzweig nach St. Wilhelm, von dort sind's auf dem Talweg rund 4 km bis zum Napf.

Anfahrt

Kirchzarten-Oberried-St. Wilhelm bis ganz ans Ende des Tals.

Parken

Rechts am Weg in Höhe des Gasthauses rund 15 Parkplätze, weitere etwa 200 Meter weiter vorn an der Straße. Dort auch ein sehr schöner Picknickplatz mit Bänken und Tischen.

Koordinaten

DD
47.888465, 7.968274
GMS
47°53'18.5"N 7°58'05.8"E
UTM
32T 422872 5304418
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe, vielleicht auch Stöcke für den Auf- und Abstieg.

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Bewertungen

5,0
(2)
Britta Zepf
31.10.2020 · Community
Wirklich eine tolle Wanderrunde mit phantastischen Ausblicken! vielen Dank für die poetische Wegbeschreibung 😉 wir konnten uns gut daran orientieren! Vielen Dank für en tollen Wandertipp!
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Gemacht am 31.10.2020

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
10,1 km
Dauer
3:28 h
Aufstieg
555 hm
Abstieg
559 hm
Höchster Punkt
1.315 hm
Tiefster Punkt
809 hm
Rundtour aussichtsreich Gipfel-Tour

Statistik

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