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Bärenthal: Rundweg Roter Bär

· 1 Bewertung · Wanderungen · Obere Donau · geöffnet
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Schwarzwaldverein Radolfzell Verifizierter Partner 
  • Bärenthal: Ortskirche St. Johannes d. Täufer
    Bärenthal: Ortskirche St. Johannes d. Täufer
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
m 900 800 700 600 8 6 4 2 km Gnadenweiler Felsentor Schlösslemühle Ensisheim
Rund um Bärenthal erkunden wir die Naturschönheiten des Heubergs und erfahren einiges über die früher beschwerlichen Lebensbedingungen der ländlichen Bevölkerung.
geöffnet
leicht
Strecke 9 km
2:30 h
250 hm
250 hm
888 hm
663 hm

Die Rundwanderung im unteren Bäratal führt zu bizarren Felsformationen wie dem Felsentor.Christliche Symbole kennzeichnen den schluchtartigen Felsenweg „Am Täle“, die ursprüngliche Verbindung zwischen Bärenthal und Gnadenweiler. Der Weiler verdankt seinen Namen der Gnade des Hohenzollernfürsten aus Sigmaringen, der 1832 seinen Bärenthaler Untertanen die Errichtung eines neuen Weilers zubilligte. 175 Jahre später wurde auf dem „Gnadenweiler“ die sehenswerte Kapelle „Maria, Mutter Europas“ erbaut.

Auf dem Heuberg waren die Bauern stets „steinreich“. Mit den Lesesteinen errichteten sie Steinriegelhecken an ihren Gemarkungsgrenzen und schufen so neue Lebensräume für die Natur. Der Heckenlehrpfad Vogelbühl informiert über die typischen Straucharten der Steinriegelhecken und deren heilende Wirkung.

Eine historische Sehenswürdigkeit ist die 900 Jahre alte Schlösslemühle im Ortsteil Ensisheim. Sie besaß von 1911 bis 1963 das größte oberschlächtliche Wasserrad aus Holz in Europa (12 Meter Durchmesser).

Weitere Details im Portal „Donau-Heuberg“:
https://regio.outdooractive.com/oar-donau-heuberg/de/r/15074076

Autorentipp

Der Donaubergland Tourismus bewirbt den Rundweg als Wanderempfehlung für das Jahr 2021 nachdem er ihn wieder zugänglich gemacht und seine Markierung optimiert hat
Profilbild von Walter Biselli
Autor
Walter Biselli
Aktualisierung: 30.07.2021
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Vogelbühl, 888 m
Tiefster Punkt
Bära, 663 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 18,16%Schotterweg 41,25%Naturweg 30,85%Pfad 8,75%Straße 0,95%
Asphalt
1,6 km
Schotterweg
3,7 km
Naturweg
2,8 km
Pfad
0,8 km
Straße
0,1 km
Höhenprofil anzeigen

Einkehrmöglichkeiten

Café Kapellenblick

Sicherheitshinweise

Für den steilen Abstieg ins Bäratal ist Trittsicherheit von Vorteil. Nach Regenfällen können die Naturwege schmierig und rutschig sein

Weitere Infos und Links

Kapelle: maria-mutter-europas.de, de.wikipedia.org/wiki/Wallfahrtskapelle_Maria,_Mutter_Europas

Gemeinde: www.baerenthal.de, www.gnadenweiler.de

Tourismus: www.donaubergland.de/wandern

Start

Bärenthal, Rathaus (665 m)
Koordinaten:
DD
48.073333, 8.927163
GMS
48°04'24.0"N 8°55'37.8"E
UTM
32U 494574 5324453
w3w 
///einsteigen.beherbergt.knie
Auf Karte anzeigen

Ziel

Bärenthal, Rathaus

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt der Rundwanderung ist die Bushaltestelle „Bärenthal Rathaus“ bzw. der Wanderparkplatz an der L440 bei Anfahrt mit dem PKW.

Beim Wegweiser „Bärenthal Ortsmitte“ des Schwäbischen Albvereins biegen wir Richtung „Felsentor“ in die Bergstraße ein. Durch die Gnadenweiler Straße verlassen wir den Ort am Rand des Naturschutzgebiets Hüttenberg. Hier werden wieder Schafe und Ziegen als Landschaftspfleger eingesetzt, um die Magerrasen der Wacholderheide zu erhalten. Weiter aufwärts steigen wir geradeaus durch das „Am Täle“ genannte Felsental zum Näherinnenfels am Felsentor hinauf. „Am Sauwegle“ vorbei begleiten uns auf dem Weg nach Gnadenweiler christliche Kleindenkmale. Sie hat Adam Biselly hier her gebracht hat, um seine Trauer über den Tod seines Vaters Johannes zu bekunden, der 1870 im deutsch-französischen Krieg fiel.

Oberhalb dieses „Täle“ erreichen wir das Sigrist-Kreuz und den Bildstock „Emmaus-Jünger“. Wie beschwerlich die Lebensbedingungen der Bärenthaler im 19. Jahrhundert waren, dokumentiert eine Tafel bei der Gabelung „Ausstieg Täle“. Im Jahre 2007 wurde auf dem Gnadenweiler die Kapelle „Maria Mutter Europas“erbaut. Ihr sollten wir über einen lohnenden Umweg auf jeden Fall einen Besuch abstatten.

Zurück in der Mitte des Weilers biegen wir links ab auf den Heckenlehrpfad Vogelbühl. Auf der Hochfläche „Karlswahl“ stand bis 1968 das gleichnamige Forsthaus im fürstlich-hohenzollerischen Wald. Zuvor gehörte dieser zum Rittergut Ensisheim (1096). Auf dem Weg nach Ensisheim orientieren wir uns am gelben Kreisring als Wegmarkierung und steigen in Serpentinen zum breiten Billionenweg hinab. Während der Inflation im Jahr 1923 stiegen seine Baukosten ins Uferlose. Ab jetzt gilt die Aufmerksamkeit mehr dem Wanderweg, der rechts im Bogen weiter abwärts führt und mangelhaft markiert ist. Den rechts rückwärts führenden Pfad ignorierend, geht es auf einem breiten Weg noch 100 m weiter. Hier befindet auf der linken Seite die in Gehrichtung nicht erkennbare Markierung des Abzweigs ins Bäratal. Auch diesen Pfad hat sich die Natur zwischen 2015 und 2021 wieder einverleibt. Er wurde erst im Mai 2021 wieder freigelegt, ist aber anfangs dennoch nicht als Wanderweg erkennbar. Auf zunächst feuchtem und dann breiterem Naturpfad erreichen wir das Bäratal und nach Überquerung der L440 die historische Schlösslemühle Ensisheim. Sie ist heute in Privatbesitz.

Mit dem Blick auf den Rabenfelsen wandern wir an der Bära zurück zum Rathaus.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Hinfahrt mit dem RE Donaueschingen - Ulm zum Bahnhof Fridingen (bei Tuttlingen); weiter mit Bus 315 zur Haltestelle Bärenthal Rathaus

Fahrplanauskunft:

Nahverkehr Baden-Württemberg: www.efa-bw.de
Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de

Anfahrt

Über die L440 Fridingen – Nusplingen zum Wanderparkplatz, 78580 Bärenthal

Parken

Wanderparkplatz an der L440

Koordinaten

DD
48.073333, 8.927163
GMS
48°04'24.0"N 8°55'37.8"E
UTM
32U 494574 5324453
w3w 
///einsteigen.beherbergt.knie
Auf Karte anzeigen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte des Schwäbischen Albvereins 1:25 000 (grüne Serie): W251 Albstadt – Obere Donau (Mitte), Inzigkofen (Okt 2020), ISBN 978-3-86398-477-9

Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg

www.lgl-bw.de/unser-service/article/Albstadt-W251

 

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe mit gutem Profil, evtl. Teleskopstöcke für den Abstieg

Fragen & Antworten

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Bewertungen

2,0
(1)
Werner Walczak 
30.10.2016 · Community
Eigentlich hatte ich vor auf dem Weg bis zum Forsthaus Karlswahl für diese Tour 4 Sterne zu vergeben. Das hat sich dann schlagartig geändert, nachdem wir aufgrund schwer zu findender Beschilderungen im Unterholz gelandet sind. Erst nach einer Runde und der Befragung anderer Wanderer (die übrigens ebenfalls Schwierigkeiten mit der Beschilderung hatten) haben wir den Serpentinenweg zum Billionenweg gefunden, der ebenfalls keine Freude aufkommen liess. Im Tal angekommen ist der Rückweg nach Bärenthal zwar wieder ganz ok, der Verkehrslärm der nahe gelegenen Straße ist aber sehr unangenehm. Zum Saisonende wurden die Motorräder wohl nochmal voll aufgedreht. Fazit: den "Grünen Bär" werden wir gerne wieder mal machen, den "Roten Bär" nicht mehr.
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Gemacht am 30.10.2016
Gelände oberhalb von Gnadenweiler
Foto: Werner Walczak, Community
Blick zur Kapelle "Maria Mutter Europas"
Foto: Werner Walczak, Community
Herbstliche Spiegelung in der Bära auf dem Rückweg
Foto: Werner Walczak, Community

Fotos von anderen


Status
geöffnet
Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
9 km
Dauer
2:30 h
Aufstieg
250 hm
Abstieg
250 hm
Höchster Punkt
888 hm
Tiefster Punkt
663 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Geheimtipp

Statistik

  • Inhalte
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Funktionen
Karten und Wege
  • 26 Wegpunkte
  • 26 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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