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Bärenthal: Rundweg Grüner Bär

· 7 Bewertungen · Wanderungen · Obere Donau
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Schwarzwaldverein Radolfzell Verifizierter Partner 
  • Bärenthal: Michaelsplatz mit Pfarrhaus
    Bärenthal: Michaelsplatz mit Pfarrhaus
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
m 900 800 700 600 7 6 5 4 3 2 1 km Kreuzfelsen Scheidheilefels Kreuzfelsen Lengenfelshöhlen Bärenthal Rathaus
Hoch über dem Bäratal, einem Seitental der Oberen Donau, erkunden wir imposante Höhlen, Felsentore und eine romantische Schlucht. Inmitten der abwechslungsreichen Landschaft des Heubergs inspiriert uns die moderne Kapelle „Maria Mutter Europas“.
mittel
Strecke 7,7 km
2:30 h
350 hm
350 hm
855 hm
651 hm

Die aussichtsreiche Rundwanderung im unteren Bäratal führt über die Lengenfelshöhle (36 m Länge) zur Ruine Lengenfels aus dem 12./13. Jahrhundert. Die Lengenfelsdurchgangshöhle (20 m Länge) war vermutlich Teil der Vorburg .

Östlich von Bärenthal liegt der Aussichtspunkt Scheidheilefels. Er wird auch Paterfels genannt, weil hier die Patres früher auf dem Ritt von Beuron nach Bärenthal Halt gemacht haben, um die schöne Aussicht zu genießen.

Bizarre Felsformationen wie das Felsentor und christliche Symbole kennzeichnen das „Täle“, einen schluchtartigen Weg von Bärenthal hinauf nach Gnadenweiler.

Der Weiler verdankt seinen Namen der Gnade des Hohenzollernfürsten aus Sigmaringen, der 1832 seinen Bärenthaler Untertanen die Errichtung eines neuen Weilers zubilligte. 175 Jahre später wurde auf dem „Gnadenweiler“ die sehenswerte Kapelle „Maria, Mutter Europas“ erbaut.

Weitere Details im Portal „Donau-Heuberg“:
https://regio.outdooractive.com/oar-donau-heuberg/de/r/15073927

Autorentipp

Mit einem kleinen Umweg können wir die Zwischeneinkehr im Café Kapellenblick mit dem Besuch der beeindruckenden Kapelle „Maria Mutter Europas“ verbinden.
Profilbild von Walter Biselli
Autor
Walter Biselli
Aktualisierung: 03.06.2021
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Scheidheilefels, 855 m
Tiefster Punkt
Bäratal, 651 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 15,32%Schotterweg 34,01%Naturweg 30,38%Pfad 18,08%Straße 2,19%
Asphalt
1,2 km
Schotterweg
2,6 km
Naturweg
2,3 km
Pfad
1,4 km
Straße
0,2 km
Höhenprofil anzeigen

Einkehrmöglichkeiten

Café Kapellenblick

Sicherheitshinweise

Die Route verläuft auf unkritischen Wegen.

Weitere Infos und Links

Kapelle: maria-mutter-europas.de, de.wikipedia.org/wiki/Wallfahrtskapelle_Maria,_Mutter_Europas

Gemeinde: www.baerenthal.de, www.gnadenweiler.de

 

Dies ist keine offizielle Tourenbeschreibung des Wegebetreibers, vielmehr der rein private Wandervorschlag des Autors. Für die Aktualität der Informationen kann daher keine Gewähr übernommen werden.

Start

Bärenthal, Rathaus (666 m)
Koordinaten:
DD
48.073429, 8.927267
GMS
48°04'24.3"N 8°55'38.2"E
UTM
32U 494582 5324464
w3w 
///codierte.zeitalter.folgt
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Ziel

Bärenthal, Rathaus

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt der Rundwanderung ist die Bushaltestelle „Bärenthal Rathaus“ bzw. der Wanderparkplatz am Ortsende bei Anfahrt mit dem PKW.

Beim Wegweiser „Bärenthal Ortsmitte“ des Schwäbischen Albvereins biegen wir in die Beuroner Straße ein und kommen am Wanderparkplatz vorbei zur Kreisstraße 5908. Dieser folgen wir 100 m nach links und gehen dann rechts hinunter Richtung Kläranlage und weiter an der Bära entlang. An der „Zugangsstelle Bära“ steigen wir nach links durch den Wald hoch zur viel befahrenen Kreisstraße Bärenthal – Beuron. In den Sommermonaten ist diese vor allem bei Bikern beliebt. Daher ist besondere Vorsicht beim Überqueren angesagt!.

In der Kurve ist auf der gegenüberliegenden Seite ein kleiner Rastplatz. Im Wald folgen wir dem „Bär“ nach links und erreichen nach ca. 100 m die von Fledermäusen bewohnte Lengenfelshöhle. Etwa 50 m nördlich davon, stehen wir vor der beeindruckenden Lengenfelsdurchgangshöhle. Hinter dem Felsentor steigen wir links von der Doline steil hinauf zu den spärlichen Resten der Burg Lengenfels.

Weiter geht es durch den Wald, bis wir auf die Hochebene treffen. Am Hochsitz weiter geradeaus (Richtung Beuron). Links ab weisen Infotafeln auf die Steinriegelhecken hin, welche die mühsame Bewirtschaftung von Äckern auf der rauen Alb dokumentieren. Geradeaus kommen wir zum Scheidheilefelsen und genießen die Aussicht auf Bärenthal.

Bei der Weggabelung „Oberhalb Felsentor“ steigen wir den Hohlweg nach links hinab und blicken dabei auf das erste Felsentor. Noch imposanter sind das eigentliche Felsentor und der Näherinnenfels. Durch das „Am Täle“ genannte Felsental steigen wir aufwärts bis zur Gabelung „Am Sauwegle“. Auf dem steinigen „Wegle“ begleiten uns christliche Kleindenkmale, die Adam Biselly aus Gnadenweiler hier her gebracht hat, um seine Trauer über den Tod seines Vaters Johannes zu bekunden, der 1870 im deutsch-französischen Krieg fiel.

Ein schmaler Pfad leitet uns steil nach links hinauf zur Hochfläche von Gnadenweiler. Hier steht die im Jahre 2007 erbaute Kapelle „Maria Mutter Europas“, der wir über einen lohnenden Umweg auf jeden Fall einen Besuch abstatten sollten. Wer zuvor im Café Kapellenblick einkehren will geht rechts zum Trafohäuschen und im Linksbogen weiter zur Kapelle. „Beim Rabenfelsen“ ist der Rundweg wieder erreicht.

Der direkte Weg auf dem Hüttenberg führt nach links durch das Naturschutzgebiet zur Gabelung „ Beim Kreuzfelsen“. Hier können wir einen Abstecher hinab zum Kreuzfelsen unternehmen. Seine Aussichtplattform bietet den Blick über Bärenthal auf das Bäratal.

An der Hangkante entlang kommen wir zum Neugotischen Kreuz und schließlich zur Fahrstraße. „Beim Rabenfelsen“ haben wir nach rechts eine weitere Zugangsmöglichkeit zur Kapelle. Links vom Sendemasten können wir zudem einen kurzen Abstecher zum Aussichtspunkt Rabenfels machen. Nun führt die alte Steige den Wald hinunter. Wir kürzen den Fahrweg ab und passieren beim Wasserbehälter das Naturschutzgebiet Hüttenberg. Hier werden wieder Schafe und Ziegen als Landschaftspfleger eingesetzt, um die Magerrasen der Wacholderheide zu erhalten.

Die Bergstraße führt uns wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Hinfahrt mit dem RE Donaueschingen - Ulm zum Bahnhof Fridingen (bei Tuttlingen); weiter mit Bus 315 zur Haltestelle Bärenthal Rathaus

Fahrplanauskunft:

Nahverkehr Baden-Württemberg: www.efa-bw.de
Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de

Anfahrt

Über die L440 Fridingen – Nusplingen zum Wanderparkplatz, 78580 Bärenthal

Parken

Wanderparkplatz an der L440

Koordinaten

DD
48.073429, 8.927267
GMS
48°04'24.3"N 8°55'38.2"E
UTM
32U 494582 5324464
w3w 
///codierte.zeitalter.folgt
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte des Schwäbischen Albvereins 1:25 000 (grüne Serie): W251 Albstadt – Obere Donau (Mitte), Inzigkofen (Okt 2020), ISBN 978-3-86398-477-9

Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg

www.lgl-bw.de/unser-service/article/Albstadt-W251

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe, evtl. Teleskopstöcke

Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,7
(7)
Kurt Kreiner
12.07.2020 · Community
Sehr empfehlenswert und abwechslungsreich, werde ihn wieder machen
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Gemacht am 12.07.2020
Sebastian Höfinger
15.03.2020 · Community
Nicht schön aber selten. Für einen Nachmittag ganz ok. Die Kategorie „leicht“ finde ich etwas untertrieben.
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Klaus Gölz
06.01.2020 · Community
Wunderschöne Tour mit schönen landschaftlichen Höhepunkten. Wir sind die Wanderung entgegen der hier beschriebenen Richtung gegangen. Die Abstiege zu den Felsentoren und von der Ruine Lengenfels waren wegen der Laubdecke und dem schmierigen Boden rutschig. Die Beschreibung als "leicht" ist zumindest für diese Wegabschnitte untertrieben. Mit den vielen möglichen Abstechern zu Aussichtspunkten etc. ist die Strecke auch etwas länger als hier angegeben. Auf jeden Fall sehr empfehlenswert.
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Gemacht am 06.01.2020
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
7,7 km
Dauer
2:30 h
Aufstieg
350 hm
Abstieg
350 hm
Höchster Punkt
855 hm
Tiefster Punkt
651 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Geheimtipp

Statistik

  • Inhalte
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Funktionen
Karten und Wege
  • 28 Wegpunkte
  • 28 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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