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Wanderungen

Auf der Vorderen Höri – Rundwanderung von Bankholzen über Schienen

· 2 Bewertungen · Wanderungen · Bodensee in Baden-Württemberg
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Schwarzwaldverein e.V. Verifizierter Partner 
  • Torkel Bankholzen
    / Torkel Bankholzen
    Foto: Atelier Vobiller, Atelier Vobiller
  • Bülle
    / Bülle
    Foto: Atelier Vobiller, Atelier Vobiller
  • /
  • Blick in die Bohlinger Schlucht
    / Blick in die Bohlinger Schlucht
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Mauerreste der ehemaligen Schrotzburg
    / Mauerreste der ehemaligen Schrotzburg
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Hegaublick von der Kapelle „Maria auf Schrotzburg“
    / Hegaublick von der Kapelle „Maria auf Schrotzburg“
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Genesius
    / Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Genesius
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Schienen, Wallfahrtskirche St. Genesius
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Romanische Kirche St. Genesius
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Uhr von St. Genesius
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • /
  • / St. Michaelskapelle in Schienen
    Foto: Maier, Schienen, Maier, Schienen
  • / Miniaturnachbildung der ehem. Bankholzer Mühle
    Foto: Walter Biselli, Walter Biselli
  • / Dorfbrunnen mit Dummlerhaus
    Foto: Atelier Vobiller, Atelier Vobiller
300 450 600 750 900 m km 2 4 6 8 10 12 14 Bohlingen Schrotzburg St. Genesius Hof Ferdinandslust

Die abwechslungsreiche Rundwanderung von Bankholzen über den Schienerberg zum Bergdorf Schienen bietet herrliche Ausblicke in den Hegau und auf die Alpen. Kulturelle Höhepunkte sind die ehemalige Schrotzburg und die romanische Wallfahrtskirche St. Genesius.

leicht
14,8 km
4:00 h
400 hm
400 hm

Der Ausgangsort Bankholzen, ein Teilort der Gemeinde Moos, liegt auf der Halbinsel Höri über dem Zeller See des Bodensees. Erstmals 1050 urkundlich erwähnt, kam er Mitte des 15. Jahrhunderts unter die Herrschaft Bohlingen. Von der ehemaligen Burg Schlossbühl sind keine Reste mehr erhalten. Die Bohlinger Bürger verwendeten sie wahrscheinlich für den Häuserbau.

Das traditionsreiche Dorf Bohlingen an der Hegauer Aach war vermutlich eine der größten Alemannensiedlungen im Bodenseegebiet. Später wurde Bohlingen fürstbischöflicher Amtssitz und Gerichtsort. Der „Galgenberg" nördlich des Dorfes weist auf diese Vergangenheit hin. Das Gasthaus „Krone" war einst das fürstbischöfliche Amtshaus.

Beim Hof Oberschrotzburg lohnt sich für Burgenfreunde ein Abstecher zur Ruine Schrotzburg, die im 13. Jh. Sitz einer Reichenauer Dienstmannenfamilie war. Der Name der Burg erinnert an den Grafen Scrot – kaiserlicher Statthalter in Florenz. Graf Scrot hatte schon um 800 aus Italien wertvolle Reliquien des heiligen Genesius mitgebracht.

Die Geschichte des Dorfes Schienen ist eng verknüpft mit der Schrotzburg. In der Folge entstand hier eine Benediktinerabtei, zuerst als Eigenkloster, später als Propstei des Klosters Reichenau. Sehr sehenswert ist die über 1000 Jahre alte Pfarr- und Wallfahrtskirche „St. Genesius“. Die dreischiffige romanische Basilika birgt in ihrem rechten Seitenaltar das Gnadenbild „Maria mit dem Jesuskind“ (um 1430) – Mittelpunkt der Jahrhunderte alten Marienwallfahrt. Recht eigenartig ist die Kirchturmuhr – eine der ältesten in Deutschland – mit zwei Zifferblättern. Das obere zählt die Minuten, das untere die Stunden.

Autorentipp

Sehenswert ist der Kapellen-Kreuzgarten - der "Garten Eden" - oberhalb der Wallfahrtskirche in Schienen

outdooractive.com User
Autor
Walter Biselli
Aktualisierung: 01.05.2017

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Schienerberg, Ferdinandslust, 700 m
Tiefster Punkt
Bohlingen, 400 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Kühler Brunnen
Gasthaus Hirschen

Sicherheitshinweise

Für den Aufstieg über den Stationenweg ist etwas Kondition erforderlich. Die Normalroute verläuft auf unkritsichen Wegen. In der Bohlinger Schlucht besteht dagegen ein erhöhtes Sicherheitsrisiko durch Absturz und Steinschlag.

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe, evtl. Teleskopstöcke

Weitere Infos und Links

Tourist-Information Moos
Im Rathaus
Bohlinger Str. 18
78345 Moos
Tel. 0 77 32 / 99 96 17, Fax: 0 77 32 /99 96 20
info@moos.de, http://www.moos.de

 

Schwarzwaldverein e.V.
www.schwarzwaldverein.de

www.wanderservice-schwarzwald.de

Schwarzwaldverein Öhningen-Höri e.V,
www.schwarzwaldverein-oehningen.de/

Start

Bankholzen, Kirche (427 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.707930, 8.929710
UTM
32T 494727 5283841

Ziel

Bankholzen, Kirche

Wegbeschreibung

Die Rundwanderung startet in der Ortsmitte von Bankholzen am Wegweiserstandort „Kirche (430 m)“ und folgt der Schienerbergstraße nach Norden, wobei wir am Landgasthaus Sternen und der Bushaltestelle „Post“ vorbei kommen. An der Kreuzung mit der Hegaustraße (Gasthaus Kühler Brunnen) folgen wir der gelben Raute nach links in Richtung Bohlingen zum Standort „Bankholzen Mühlweg (416 m)“. Nach weiteren 250 m geht es auf dem Ziegelweg rechts ab und über den „Ziegelhof“ in die „Ledergasse (401 m)“ von Bohlingen. Kurz vor dem Ortsausgang Richtung Schienen biegen wir links ab in die Straße „Zum Stationenweg“. „Am Heerenweg (419 m)“ gehen wir an einem schönen Feldkreuz vorbei zum Waldrand, wo der Wallfahrtspfad beginnt. Im steilen Aufstieg auf den Schienerberg geht es „Am Kastenbühl (548 m)“ vorbei. Auf halber Höhe lohnt sich hier für geologisch Interessierte ein Abstecher zur sehenswerten Bohlinger Schlucht – aber nur für trittsichere Wanderer mit gutem Schuhwerk! Der nicht markierte ebene Schoosenweg führt nach links zum Einstieg.

Ab dem Standort „Schrotzburg/Stationenweg (650 m)“ begleitet uns die Wegmarkierung „grüne Raute auf gelbem Grund“ des Fernwanderweges „Schwarzwald – Jura – Bodensee“ des Schwarzwaldvereines. Vom „Hof Oberschrotzburg (662 m)“ aus gehen wir in südlicher Richtung leicht bergan zu der in 690 m Höhe liegenden Kapelle „Maria auf Schrotzburg“ und genießen von dort aus einen herrlichen Blick in den Hegau. Abwärts wandernd, erreichen wir nach kurzer Zeit über den „Weiheracker (650 m)“ das gastliche Dorf Schienen. Am „Gasthaus Hirschen (605 m)“ und dem „Forsthaus“ vorbei, kommen wir zur Wallfahrtskirche „St. Genesius“.

Links vom Pfarrhaus, dem ehemaligen Konventsgebäude, gehen wir wieder bergaufwärts, vorbei am Wasserhochbehälter zum „Hof Ferdinandslust (686 m)“. Dort lädt ein Rastplatz mit Grillfeuerstelle zum Verweilen ein. Und bei klarer Sicht bietet sich ein überwältigendes Alpenpanorama. Auf einem gepflegten, schattigen Waldweg erreichen wir über den „Maßholder Schorengrabenweg (685 m)“ den „Hof Langenmoos“. Wir wandern durch den Hof, später rechts ab zum „Waldrand“. Dort verlassen wir den Fernwanderweg und gehen links weiter über den „Firstweg“ auf dem Schlossbühl abwärts zum „Löchle“. An der „Friedenslinde (480 m)“  zweigt der Weg nach links ab durch das reizvolle Mühlbachtal mit der Miniaturausgabe der ehemaligen Bankholzer Mühle. Wenig später sind wir zurück in Bankholzen.

 

(Tour des Deutschen Wandertages 2010: Schwarzwaldverein Öhningen-Höri e.V., Zita Muffler)

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

SBG-Bus ( www.suedbadenbus.de ) von Radolfzell über Moos nach Bankholzen, Haltestelle „Bankholzen Post

Anfahrt

Radolfzell - Moos - Bankholzen

Parken

Parkplätze an der Schienerbergstraße/L193:

(1) bei der Kirche (UTM 32U 494718 5283865)

(2) am südlichen Ortsausgang, 32 (UTM 32U 494646 5283637),  ca. 300 m südlich der Kirche

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte des Schwarzwaldvereins 1:35 000 (grüne Serie): WWB Westlicher Bodensee (2017), ISBN 978-3-86398-420-5. Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg


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Bewertungen

3,0
(2)
Thomas Alti
23.10.2018 · Community
Nein - diese Tour ist nicht TOP! Man sollte erwarten dürfen, auf einer Anhöhe über den Bodensee auch einen Ausblick auf den selbigen zu haben. Ferner verläuft die Rundwanderung meist auf asphaltierten Wirtschaftswegen - für die Füße keine Wohltat - und am Anfang von Bankholzen über trostlose insektenfeindliche Agrarwüsten. Erst ab dem Aufstieg zur Schrotzburg - über einen lieblosen Stationenweg - kommt man im Wald der Natur näher. Die Schrotzburg selbst konnte ich nicht besuchen, da der ansässige Landwirt seine Rinder ohne Rücksicht auf den Zugang für Wandere eingezäunt hatte. Auf der Anhöhe selbst gibt es dann Aussichtsmöglichkeiten zu den Hegauvulkanen und bei entsprechender Wetterlage auch sicherlich zu den Alpen. (Allerdings gibt es dafür besser Aussichtsplätze!) Am Schluss - kurz vor dem Start/Ende gibt es in der Ebene einen kurzen unspektakulären Blick auf den See. Also: Für alle die am Bodensee wandern möchten - sucht Euch eine andere Strecke!!
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Gemacht am 21.10.2018

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
14,8 km
Dauer
4:00 h
Aufstieg
400 hm
Abstieg
400 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch

Statistik

: h
 km
 Hm
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
 Hm
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