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Auenwaldreservat im Wutachtal

Wanderungen · Regionaler Naturpark Schaffhausen
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Schwarzwaldverein Radolfzell Verifizierter Partner 
  • Blick auf die Reformierte Kirche Schleitheim
    Blick auf die Reformierte Kirche Schleitheim
    Foto: Walter Biselli, CC BY-ND, Schwarzwaldverein Radolfzell
m 600 500 400 14 12 10 8 6 4 2 km Weizener Steg
Die abwechslungsreiche Rundwanderung entlang der renaturierten Wutach und durch ihren Auenwald ist ein idealer Familienausflug. Unterwegs können wir zwei Steinbrüche erkunden und einen Bergwerksstollen besichtigen.
mittel
Strecke 15,6 km
4:30 h
350 hm
350 hm
628 hm
451 hm

Die Wutach zwischen Stühlingen und Schleitheim bildet die natürliche Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz. In den Jahren 2010 bis 2021 haben die beiden Anrainerstaaten den Fluss aufwändig renaturiert, in die ursprüngliche dynamische Auenlandschaft zurückverwandelt und so neue Lebensräume geschaffen. Das schon zuvor ausgewiesene Auenwaldreservat Seldenhalde wird bei Hochwasser überschwemmt und dient als Rückhaltebecken. Märzenbecher blühen hier im Frühjahr. Im Bannwald werden keine Bäume gefällt und nur die Wanderwege verkehrssicher unterhalten. Wer diese verlassen will um auf Naturpfaden den Auenwald zwischen der Wutach und den offiziellen Wegen zu durchstreifen, muss sich den Naturgewalten unterordnen, herabfallende Äste oder umstürzende Bäume sowie einstürzende Pfade akzeptieren.

Auf dem Rundweg ab Schleitheim können geologisch Interessierte zudem zwei ehemalige Steinbrüche erforschen.

Weitere Details im "Wanderservice Schwarzwald" des Schwarzwaldvereins:
https://www.wanderservice-schwarzwald.de\de\tour\22852800

Autorentipp

Am ersten Sonntag im Monat kann das Gipsmuseum mit Bergwerksstollen im Rahmen einer Führung nachmittags besichtigt werden. Es liegt direkt am Wanderweg.
Profilbild von Walter Biselli
Autor
Walter Biselli
Aktualisierung: 13.04.2022
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
628 m
Tiefster Punkt
451 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 5,22%Schotterweg 4,25%Naturweg 48,31%Pfad 38,82%Straße 3,37%
Asphalt
0,8 km
Schotterweg
0,7 km
Naturweg
7,5 km
Pfad
6 km
Straße
0,5 km
Höhenprofil anzeigen

Sicherheitshinweise

Auf den markierten Wanderwegen sind keine besonderen Gefahrenstellen vorhanden. Dagegen muss auf den Pfaden durch den Auenwald mit herabfallenden Ästen gerechnet werden, in den Steinbrüchen zudem mit Steinschlag.

Der nicht markierte Wegabschnitt vom Seebi Steinbruch über den Rastplatz Holzrüttenen zum Auenwaldreservat Seldenhalde erfordert gutes Orientierungsvermögen.

Weitere Infos und Links

Video Wutach Revitalisierung - Ein Fluss wird befreit: https://player.vimeo.com/video/319085063

Gipsmuseum Schleitheim http://museum-schleitheim.ch/gipsmuseum.htm

Start

Schleitheim, Adlerstrasse (474 m)
Koordinaten:
SwissGrid
2'678'502E 1'289'284N
DD
47.749423, 8.485431
GMS
47°44'57.9"N 8°29'07.6"E
UTM
32T 461429 5288578
w3w 
///helfer.hecke.erzeugte
Auf Karte anzeigen

Ziel

Schleitheim, Adlerstrasse

Wegbeschreibung

Direkt bei der Bushaltestelle "Schleitheim, Adlerstrasse" finden wir den Wegweiser "Schleitheim", der die Richtung "Stauffebärg" vorgibt. Auf dem mit der Nr. 901 markierten Randenweg steigen wir gleich durch die Tüüfegass steil hinauf und biegen am Ende des Hohlweges rechts ab zum Grillplatz Staufenberg. Von hier bietet sich ein großartiger Blick über Schleitheim und den Randen, bei guter Sicht bis zu den Alpen. Vom Rastplatz und der Schutzhütte Ländli sind es noch ca. 600m zum Abzweig Lachenbruch am Waldrand. Über einen meist zugewachsenen Stichweg kann der ehemalige Gipssteinbruch erkundet werden. Danach gehen wir auf dem Randenweg weiter bis dieser links in den Wald abzweigt, ohne Markierung geradeaus an einer Aroniaplantage vorbei und wieder auf dem Randenweg links zum Seebi-Steinbruch. Hier wurde u.a. Schilfsandstein abgebaut. Der Stubensandstein erhielt seinen Namen durch die Verwendung zum Fegen der Holzböden der "guten Stuben". 600 m nach dem Wegweise Seebi (626 m) verlassen wir den Randenweg beim Richtungsweiser und gehen ohne Markierung rechts auf dem Naturpfad weiter, über die grüne Grenze zum Rastplatz Holzrüttenen auf deutscher Seite. Links am Waldrand haltend, erreichen wir das Auenwaldreservat Seldenhalde und passieren nach links wieder die Landesgrenze über einen Holzsteg. Abenteuerlustige können danach auf eigene Gefahr den Weg verlassen um durch das Dickicht des Auenwalds den Pfad durch diesen zu suchen. Beim Wiizemer Steg überqueren wir die Wutach und folgen dem Schluchtensteig flussabwärts zum Gasthaus "Deutscher Hof" in Stühlingen. Er befindet sich direkt am Grenzübergang D/CH. Zum letzten Mal passieren wir die Wutach und biegen links ab zum Gipsmuseum am Fuss der Flüelihalde (Öffnungszeiten beachten). Am orographisch linken Ufer der Wutach wandern wir weiter und folgen dann dem "Tar da da"-Weg hinauf zum historischen Traubenwächterunterstand. Auf dem schon bekannten Weg kehren wir zurück nach Schleitheim.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Bus 21 ab Schaffhausen bis Schleitheim, Adlerstrasse

Anfahrt

Ziel: Schleitheim Gemeindehausplatz

Parken

wenige Parkmöglichkeiten in Schleitheim

Koordinaten

SwissGrid
2'678'502E 1'289'284N
DD
47.749423, 8.485431
GMS
47°44'57.9"N 8°29'07.6"E
UTM
32T 461429 5288578
w3w 
///helfer.hecke.erzeugte
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte des Schwarzwaldvereins im Maßstab 1:25.000 (Neue Serie):

W267 Stühlingen (Randen, Wutachschlucht, Schaffhausen). ISBN 978-3-86398-493-9.

erhältlich im Buchhandel sowie der Hauptgeschäftsstelle des Schwarzwaldvereins in Freiburg:

www.schwarzwaldverein.de E-Mail: verkauf@schwarzwaldverein.de (Sonderpreis für Mitglieder!)

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe mit gutem Profil, evtl. Teleskopstöcke; ausreichende Verpflegung und Getränke für unterwegs, dazu eine gute Wanderkarte bzw. GPX-Track.

Ausweis zur Grenzüberquerung nicht vergessen.

 


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
15,6 km
Dauer
4:30 h
Aufstieg
350 hm
Abstieg
350 hm
Höchster Punkt
628 hm
Tiefster Punkt
451 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Geheimtipp

Statistik

  • Inhalte
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Funktionen
Karten und Wege
  • 11 Wegpunkte
  • 11 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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