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Wanderungen

An Hochrhein und Aare von Albbruck nach Waldshut

Wanderungen · Aargau
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Schwarzwaldverein Radolfzell Verifizierter Partner 
  • Kiesenbacher Felsen
    / Kiesenbacher Felsen
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Kiesenbacher Felsen
    / Kiesenbacher Felsen
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Kiesenbacher Felsen
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Vogelschutzgebiet Rheininsel
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Raue Rampe des Rheinkraftwerks Albbruck-Dogern
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Obere Aue zwischen Wasser- und Atomkraftwerk Leibstadt
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Infanteriebunker Fullfeld - Rhein
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Blick über den Rhein nach Waldshut
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Naturwaldreservat Gippinger Grien
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Wanderweg auf der Eisenbahnbrücke über die Aare
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Koblenzer Giriz
    Foto: Walter Biselli, CC BY-SA, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Rheinschiffahrt Waldshut
    Foto: Thomas Bichler, www.seeundberge.de
  • /
m 600 500 400 300 16 14 12 10 8 6 4 2 km Koblenzer Giriz Full Fähre Kiesenbacher Felsen

Die grenzüberschreitende Wanderung verläuft auf überwiegend naturnahen Wegen durch mehrere Naturschutzgebiete entlang des Hochrheins zur Mündung der Aare.
mittel
16,7 km
4:00 h
35 hm
20 hm

Flüsse und Auen prägen das abwechslungsreiche Landschaftsbild im Kanton Aargau, an dessen nördlicher Grenze wir durch das „Land am Wasser“ (= alemannisch für Aare-Gau) wandern. Über 70% der gesamten Wassermenge der Schweiz fließen durch den Aargau ab. Der 1997 entstandene Auenschutzpark Aargau soll die noch vorhandenen Überreste der ehemals großflächigen Auenlandschaften entlang von Aare und Rhein renaturieren. Im FFH-Schutzgebiet der Rheininsel beeindrucken die „Kiesenbacher Felsen“: die Strudellöcher (Gletschermühlen) entstanden durch Flusserosion während der Eiszeit. Sie sind nur bei niedrigem Wasserstand des Hochrheins sichtbar.

Der Hochrhein dient auch der ökologischen Stromerzeugung. Das zwischen 1930 und 1933 erbaute Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern (RADAG) liefert anteilig Strom an die Rheinanlieger Deutschland und Schweiz. Auch das durch seine Wasserdampfwolke landschaftsprägende Kernkraftwerk Leibstadt nutzt den Hochrhein - zur Kühlung seines Siedewasserreaktors.

Autorentipp

In den Sommermonaten kann die Tour mit dem Fährschiff von Full nach Waldshut auf die Hälfte der Strecke abgekürzt werden.

 

Profilbild von Walter Biselli
Autor
Walter Biselli
Aktualisierung: 03.08.2020

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
340 m
Tiefster Punkt
302 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Restaurant Linde
Restaurant Rheinperle

Sicherheitshinweise

Die Route verläuft auf unkritischen Wegen.

Weitere Infos und Links

Tourist-Information Waldshut-Tiengen

Wallstr. 26,  79761 Waldshut-Tiengen

Telefon +49 (0) 7751 - 833200 Fax +49 (0) 7751 - 822 97199

Webseite http://www.waldshut-tiengen.de  E-Mail tourist-info@waldshut-tiengen.de

Start

Haltepunkt Albbruck (322 m)
Koordinaten:
DG
47.592265, 8.132293
GMS
47°35'32.2"N 8°07'56.3"E
UTM
32T 434764 5271348
w3w 
///dortige.bemannt.tanzschule

Ziel

Bahnhof Waldshut

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt der Tour ist der Bahnhaltepunkt im deutschen Ort Albbruck. Von hier weist die gelbe Raute des Schwarzwaldvereins zum „Rheinkanal“, dem Werkkanal des Rheinkraftwerks Albbruck-Dogern. Ein verlassenes Zollhäuschen auf der Auinsel markiert den Grenzübergang auf dem Schwaderlocher Steg. Davor biegen wir links auf den Rheinuferweg zur "Gletschermühle" hin ab: die im Vogelschutzgebiet der Auinsel liegenden Kiesenbacher Felsen stellen eine geologische Besonderheit dar. Auf dem Damm zwischen dem Aubecken und dem Hochrhein erreichen wir das Stauwehr der RADAG.

Auf Schweizer Seite treffen wir auf die ViaRhenana, den Kulturweg entlang des Hochrheins. Er ist durchgängig mit der Nummer 60 markiert. Ein ufernaher Pfad führt auf den Damm unterhalb des Kernkraftwerks Leibstadt und weiter zum Infanteriebunker Fullfeld – Rhein. Mit dem Blick auf das gegenüberliegende Waldshut folgen wir der Rheinschleife zum Standort „Full Fähre“, wo in den Sommermonaten Fährschiffe nach Waldshut verkehren.

Unterhalb des Bahnhofs „Felsenau“ bleiben wir an der Mündung der Aare weiter auf der Route 60 und folgen dem Ufer des Flusses bis zum Eisenbahnviadukt. Vor uns liegt das Naturwaldreservat Gippinger Grien. Direkt nach der Brücke biegen wir scharf links zum anderen Ufer der Aare hinab und folgen dem Pfad am Rand der Koblenzer Giriz, einem Altlauf mit ausgedehnter Weichholzaue. Vor der Aarebrücke zweigt der Pfad rechts ab nach Koblenz. Sein Name Confluentes (deutsch die Zusammenfließenden) leitet sich von der Lage der Kleinstadt an der Mündung der Aare in den Rhein ab.

Auf jetzt asphaltiertem Weg müssen wir vor dem Bahnhof Koblenz kurz nach links gehen, verlassen den befestigten Weg aber hinter dem Lokschuppen und vor den ersten Häusern von Koblenz, das wir schließlich in „Koblenz Dorf“ erreichen. Hier verlassen wir die ViaRhenana nach links und überqueren den Hochrhein nach Waldshut. Auf der linken Seite des Zolls leitet ein unscheinbarer Pfad beim Wegweiserstandort "Rheinübergang Koblenz" zurück zum Hochrhein. Immer am Waldshuter Ufer entlang erreichen wir den Wohnmobilpark und das Freibad. Nach 700 Metern führen rechts Treppenstufen zum Bahnhof Waldshut hinauf.

Wer noch genügend Zeit hat, folgt dem Rheinweg zur Schiffsanlegestelle und steigt dort rechts hoch zur sehenswerten Altstadt mit zahlreichen Einkehrmöglichkeiten.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Hinfahrt zum Haltepunkt Albbruck

Rückfahrt vom Bahnhof Waldshut.

Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de

Anfahrt

Über A98 und B34 bis Albtalstraße 14, 79774 Albbruck

Parken

Parkplatz beim Bahnhof Albbruck

Koordinaten

DG
47.592265, 8.132293
GMS
47°35'32.2"N 8°07'56.3"E
UTM
32T 434764 5271348
w3w 
///dortige.bemannt.tanzschule
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte des Schwarzwaldvereins W266 Waldshut-Tiengen, Maßstab 1:25 000, ISBN 978-3-86398-492-2, Ausgabe 2019. Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe mit gutem Profil; ausreichende Verpflegung und Getränke für unterwegs; Kamera und Fernglas zur Naturbeobachtung. Gültige Ausweispapiere

Fragen & Antworten

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
16,7 km
Dauer
4:00h
Aufstieg
35 hm
Abstieg
20 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

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