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Allerheiligen Rundwanderung Wasserfall

· 3 Bewertungen · Wanderungen · Schwarzwald
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Schwarzwaldverein e.V. Verifizierter Partner 
  • Wasserfälle Allerheiligen
    / Wasserfälle Allerheiligen
    Foto: Anna-Lena Bruder, Nationalparkregion Schwarzwald - Renchtal/Durbach
  • / Klosterruine Allerheiligen
    Foto: Anna-Lena Bruder, Renchtal Tourimsus GmbH
  • / Allerheiligen Ehrenmal des Schwarzwaldvereins
    Foto: Werner Hillmann, Schwarzwaldverein e.V.
  • / Wasserfälle Allerheiligen
    Foto: Anna-Lena Bruder, Nationalparkregion Schwarzwald - Renchtal/Durbach
  • / Wasserfälle Allerheiligen
    Foto: Anna-Lena Bruder, Nationalparkregion Schwarzwald - Renchtal/Durbach
  • / Allerheiligenkapelle
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Bruder Pauli
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein e.V.
  • / Allerheiligen Ehrenmal des Schwarzwaldvereins
    Foto: Werner Hillmann, Schwarzwaldverein e.V.
  • / Wegweisend und bewegend: der Schwarzwaldverein
    Foto: www.schwarzwaldverein.de/wegweisend
m 650 600 550 500 3,5 3,0 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 km Rossgrundhütte Allerheiligen Wasserfälle Engelskanzel Allerheiligen Der Moospfaff
Die höchsten Naturwasserfälle des Schwarzwalds, das Ehrenmal des Schwarzwaldvereins und das Kloster Allerheiligen laden zu einer erlebnisreichen Rundwanderung ein.
leicht
Strecke 3,7 km
1:15 h
114 hm
114 hm

Die Rundwanderung führt vom Kloster Allerheiligen, einem ehemaligen Prämonstratenserkloster aus dem 12.Jh., zu den  wildromantischen Allerheiligen Wasserfällen, den höchsten natürlichen Wasserfällen des Schwarzwalds. Über sieben Stufen fällt der Lierbach insgesamt 83 Meter in die Tiefe.  Die Fälle wurden bereits im 19. Jahrhundert zunächst mit Leitern erschlossen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde dann die auch jetzt noch vorhandene Streckenführung mit Treppen angelegt. Bei Hochwasser bieten diese Wasserfälle ein ganz besonders reizvolles Naturschauspiel. 

 

 

Autorentipp

2 Sagen begleiten unseren Wanderweg: 

Sage von der Engelskanzel

Die dichten Wälder um Allerheiligen dienten gar manchmal in Kriegs-und Notzeiten den Bewohnern umliegender Orte als Schutz und Zuflucht. Das wusste aber auch das Kriegsgesindel, das immer wieder beutelüstern die Waldgebiete durchstreifte.Einst hatten solche Schnapphähne das Versteck eines Mädchens ausgemacht, das sich jedoch dem gierigen Zugriff entziehen konnte und in wilder Flucht davonrannte. Um ihm aber den Weg abzuschneiden, trieben es die Verfolger auf die steilen Schluchten der Wasserfälle zu. Schließlich musste das Mädchen aber seinen leichtfüßigen Lauf auf einen hohen Felsvorsprung abbrechen, denn vor ihm gähnte die schauerliche Tiefe der Schlucht.Während sich hinter ihm das Hohngelächter der Verfolger näherte, deren Rechnung aufgegangen und es zur sicheren Beute zu werden schien, empfahl das Mädchen Gott seiner Seele in einem kurzen Gebet und wagte den Sprung über den sperrigen Abgrund. Und siehe da, Engel trugen die Fliehende sicher und wohlbehalten über die Schlucht auf ein vorstehendes Felsenriff. Jener Felsen aber, von wo aus das Mädchen den rettenden Sprung wagte, erhielt den Namen „ Engelskanzel“ und wird heute noch so genannt.

Sage vom Studentenfelsen

Junker Joseph von Wessenburg in Straßburg, der Sprössling eines edlen Patriziergeschlechtes, war ehemals auch nach Allerheiligen gesandt worden zum Besuche der dortigen berühmten Klosterschule. Er verliebte sich in das bildschöne Mädchen Erda, der Tochter eben eines Zigeuners und gedachte sie auch zu ehelichen, wenn sie zuvor die Lehre des Kreuzes annehme. Als Kleinod war dem Junker ein kostbarer Ring zu Eigen, von dessen Besitz das Glück des Trägers abhing. Diesen verehrte er seinem geliebten Mädchen, das ihn darum auch anfangs treu behütete. Eines Abends saß Erda voll seligen Glücks an einem wohl beschirmten Platz zwischen den Felsen und weidete ihr Auge an dem kostbaren Schmucke. Sie bemerkte nicht, wie über ihr in den dunklen Tannen ein Rabenpaar sich ihr näherte. Ehe sie sich versah, hatte einer der frechen Schwarzröcke in seinem diebischen Hange ihr den Schmuck entwendete und ihn in das Nest hoch oben im Felsen verschleppt. Tränenden Auges erzählte die Unglückliche den Vorfall Ihrem Geliebten. Dieser entschloss sich rasch das Kleinod wieder zu überbringen. Als er sich durch zwei Helfer an einem Seile zum Nest hochziehen wollte und bereits schon das Nest, das die Vögel ängstlich umkreisten, erreicht hatte, brach der Strang und Josef stürzte aus schwindelnder Höhe in die Tiefe, wo sein Körper an dem Felsen zerschellte. Erda hatte sich inzwischen freudigen Herzens in Erwartung der nun abzuschließenden Trauung den Brautstaat angelegt und wartete lange vergebens auf die Rückkehr Ihres Bräutigams. Endlich ging sie auch hinaus auf die Höhe des Felsens, um nach ihrem Josef zu spähen. Mit den Armen umklammerte Sie einen Baumstamm, um desto sicherer ihr suchenden Auges schweifen zu lassen. Da wich die Besinnung von ihr, sie stürzte über die Felsenriffe hinab in das tosende Wasser, das ihren Leichnam begrub. Der Felsen heißt heut der Studentenfelsen.  

             (aus SAGEN DES RENCHTALS von Willi Keller)

Profilbild von Anton Hoferer / Werner Hillmann
Autor
Anton Hoferer / Werner Hillmann
Aktualisierung: 02.09.2021
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
628 m
Tiefster Punkt
515 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Keine besonderen Maßnahmen erforderlich

Weitere Infos und Links

Tourismusinformationen zum gesamten Renchtal: Renchtal - Tourismus; Bahnhofstrasse 16; 77704 Oberkirch;

info@renchtal-tourismus.de ; www.renchtal-tourismus.de

Schwarzwaldverein, Ortsgruppe Oppenau: www.schwarzwaldverein-oppenau.de

Start

Klosterruine Allerheiligen (620 m)
Koordinaten:
DD
48.537662, 8.194038
GMS
48°32'15.6"N 8°11'38.5"E
UTM
32U 440506 5376375
w3w 
///schraube.wintersport.liefert

Ziel

Klosterruine Allerheiligen

Wegbeschreibung

Ausgehend von der Klosterruine, wandern wir ca. 30 m die Teerstraße abwärts zum Wegweiserstandort "Allerheiligen Klosterhof". Von hier gehen wir rechts vorbei an einem quer stehenden Gebäude (ehemaliger Pferdestall) dann auf breitem Fußweg, der talseitig mit alten Alleebäumchen begrenzt ist, später auf schmalem Fußweg und erreichen nach 900 m den Standort "Engelskanzel" (Sage von der Engelskanzel). Hier befinden wir uns oberhalb der Wasserfälle und haben einen wunderschönen Blick ins Lierbachtal und auf die gegenüberliegende Felswand, den Studentenfelsen (Sage von einem Klosterschüler und einer Zigeunerin). Gemütlich wandern wir weiter auf dem Renchtalsteig bergab zum Standort "Wasserfall-Parkplatz". Von hier gehen wir durch das Wasserfallportal, auf dem leicht ansteigenden Weg, zu den Wasserfällen. Wir überqueren auf einer schmalen Brücke den Bach und steigen, teils auf Stufen teils auf schmalen, an die Felswand geschmiegten, mit Geländer gesicherten Pfad, durch die Wasserfälle. Nach jeder Wegbiegung zeigen sich neue grandiose Bilder, die, oben angekommen, wie ein wunderschöner Film vor unserem geistigen Auge vorbeiziehen. Von hier überqueren wir den Bach und wandern auf breitem gepflegtem Weg, rechts des munter dahin fließenden Lierbachs, zum Standort "Am Zierteich" und nehmen den Aufstieg zum Ehrenmal des Schwarzwaldvereins. Kurz ist nun die letzte Strecke zum Ausgangspunkt, wieder vorbei am ehemaligen Pferdestall, in dessen Kellergewölbe eine Ausstellung mit Modellen über die Geschichte des ehemaligen Prämonstratenklosters informiert. Diese Wanderung kann wohl in beiden Richtungen durchgeführt werden, die beschriebenen Variante hat den Vorteil, die Wasserfälle bergauf zu durchwandern.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Bahnhof Oppenau ( TGO-Tarifverbund Ortenau ) www.ortenaulinie.de;  DB: www.reiseauskunft.bahn.de

www.efa-bw.de

Anfahrt

A5, Ausfahrt Appenweier, dann B28 nach Oppenau, dann K 5370 bis Parkplatz Allerheiligen.

Parken

Wanderparkplatz Allerheiligen   UTM 32 U 440682 5376463 

 

Koordinaten

DD
48.537662, 8.194038
GMS
48°32'15.6"N 8°11'38.5"E
UTM
32U 440506 5376375
w3w 
///schraube.wintersport.liefert
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Sinnliche Wanderungen im Schwarzwald: Quellen, Bäche, Wasserfälle (Deutsch) Taschenbuch – 13. Februar 2020,  von Annette Maria Rieger (Autor) 

Verlag: Belser; Auflage: 1 (13. Februar 2020) ISBN-10: 3763028471;  ISBN-13: 978-3763028474

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte des Schwarzwaldvereins "Grüne Serie" Renchtal Ortenau; 1:35.000. ISBN 978-3-89021-736-9 im Buchandel, der Touristinfo sowie der Hauptgeschäftsstelle des Schwarzwaldvereins in Freiburg www.schwarzwaldverein.de E-Mail: verkauf@schwarzwaldverein.de 

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe, gegebenenfalls Wanderstöcke.

Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,7
(3)
Heike Böhringer 
30.12.2020 · Community
Schöne kurze Wanderung, sowohl landschaftlich als auch kulturell. Wir waren im Winter dort. Die Wege sind gut zu gehen.Die Treppen an den Wasserfällen mit etwas Vorsicht auch gut zu bewältigen. Und auch im Winter hat diese Wanderung Charme.
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Gemacht am 30.12.2020
Foto: Heike Böhringer, Community
Foto: Heike Böhringer, Community
Foto: Heike Böhringer, Community
Tatjana Argiriu
07.11.2020 · Community
Tolle abwechslungsreiche Wanderung durch den Wald. Wir sind in Richtung "Sagenrunde" gelaufen so dass das Highlight die Wasserfälle den Abschluss bilden. Eine schöner Platz für eine Pause bietet das Areal um die Klosterruine Allerheiligen. Weiter geht es am Hirschgehege und am Schwarzwaldverein Denkmal vorbei. Nun führen uns tolle Wege zu den sehr beeindruckenden Naturwasserfällen. Im Herbst bei Sonnenschein einfach eine herrliche Wanderung !!
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Pilze auf dem Weg der "Sagenrunde"
Foto: Tatjana Argiriu, Community
Klosterruine Allerheiligen
Foto: Tatjana Argiriu, Community
Treppe zu den Wasserfällen
Foto: Tatjana Argiriu, Community
Naturwasserfälle
Foto: Tatjana Argiriu, Community
Hirschgehege
Foto: Tatjana Argiriu, Community
Eingang zu den Wasserfällen
Foto: Tatjana Argiriu, Community
Richard .
06.08.2017 · Community
Sonntag, 6. August 2017 1
Foto: Richard ., Community
Sonntag, 6. August 2017 2
Foto: Richard ., Community
Sonntag, 6. August 2017 3
Foto: Richard ., Community
Sonntag, 6. August 2017 4
Foto: Richard ., Community

Fotos von anderen

Verwunschene Wege
+ 11

Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
3,7 km
Dauer
1:15 h
Aufstieg
114 hm
Abstieg
114 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

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Funktionen
Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
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Tiefster Punkt  Hm
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