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Wanderungen

Allerheiligen Rundwanderung Wasserfall

· 1 Bewertung · Wanderungen · Schwarzwald
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Schwarzwaldverein e.V. Verifizierter Partner 
  • Die Allerheiligenfälle lohnen einen Abstecher.
    / Die Allerheiligenfälle lohnen einen Abstecher.
    Foto: Joerg74, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Outdooractive Redaktion
  • Wasserfälle Allerheiligen
    / Wasserfälle Allerheiligen
    Foto: Anna-Lena Bruder, Renchtal Tourismus GmbH
  • Klosterruine Allerheiligen
    / Klosterruine Allerheiligen
    Foto: Anna-Lena Bruder, Renchtal Tourimsus GmbH
  • Allerheiligen Ehrenmal des Schwarzwaldvereins
    / Allerheiligen Ehrenmal des Schwarzwaldvereins
    Foto: Werner Hillmann, Schwarzwaldverein e.V.
  • Wasserfälle Allerheiligen
    / Wasserfälle Allerheiligen
    Foto: Anna-Lena Bruder, Renchtal Tourismus GmbH
  • Wasserfälle Allerheiligen
    / Wasserfälle Allerheiligen
    Foto: Anna-Lena Bruder, Renchtal Tourismus GmbH
Karte / Allerheiligen Rundwanderung Wasserfall
300 450 600 750 900 m km 0.5 1 1.5 2 2.5 3 3.5 Allerheiligen Wasserfälle

Vorschlag für eine Rundwanderung anlässlich der Abschlusskundgebung des Schwarzwaldvereins am Samstag, den 25.10.2014 am Ehrenmal Allerheiligen.

Die höchsten Naturwasserfälle des Schwarzwalds, das Ehrenmal des Schwarzwaldvereins und das Kloster Allerheiligen laden zu einer erlebnisreichen Rundwanderung ein.

leicht
3,6 km
1:19 h
123 hm
123 hm

Die Rundwanderung führt  vom Ausgangspunkt Kloster Allerheiligen, einem ehemaligen Prämonstratenserkloster aus dem 12.Jh., zu den  wildromantischen Allerheiligen Wasserfälle , die höchsten natürlichen Wasserfälle des Schwarzwalds. Über sieben Stufen fällt der Lierbach insgesamt 83 Meter in die Tiefe.  Die Fälle wurden bereits im 19. Jahrhundert zunächst mit Leitern erschlossen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde dann die auch jetzt noch vorhandene Streckenführung mit Treppen angelegt. Bei Hochwasser bieten diese Wasserfälle ein ganz besonders reizvolles Naturschauspiel. 

 

 

Autorentipp

2 Sagen begleiten unseren Wanderweg:

Sage von der Engelskanzel

Die dichten Wälder um Allerheiligen dienten gar manchmal in Kriegs-und Notzeiten den Bewohnern umliegender Orte als Schutz und Zuflucht. Das wusste aber auch das Kriegsgesindel, das immer wieder beutelüstern die Waldgebiete durchstreifte.Einst hatten solche Schnapphähne das Versteck eines Mädchens ausgemacht, das sich jedoch dem gierigen Zugriff entziehen konnte und in wilder Flucht davonrannte. Um ihm aber den Weg abzuschneiden, trieben es die Verfolger auf die steilen Schluchten der Wasserfälle zu. Schließlich musste das Mädchen aber seinen leichtfüßigen Lauf auf einen hohen Felsvorsprung abbrechen, denn vor ihm gähnte die schauerliche Tiefe der Schlucht.Während sich hinter ihm das Hohngelächter der Verfolger näherte, deren Rechnung aufgegangen und es zur sicheren Beute zu werden schien, empfahl das Mädchen Gott seiner Seele in einem kurzen Gebet und wagte den Sprung über den sperrigen Abgrund. Und siehe da, Engel trugen die Fliehende sicher und wohlbehalten über die Schlucht auf ein vorstehendes Felsenriff. Jener Felsen aber, von wo aus das Mädchen den rettenden Sprung wagte, erhielt den Namen „ Engelskanzel“ und wird heute noch so genannt.

Sage vom Studentenfelsen

Junker Joseph von Wessenburg in Straßburg, der Sprössling eines edlen Patriziergeschlechtes, war ehemals auch nach Allerheiligen gesandt worden zum Besuche der dortigen berühmten Klosterschule. Er verliebte sich in das bildschöne Mädchen Erda, der Tochter eben eines Zigeuners und gedachte sie auch zu ehelichen, wenn sie zuvor die Lehre des Kreuzes annehme. Als Kleinod war dem Junker ein kostbarer Ring zu Eigen, von dessen Besitz das Glück des Trägers abhing. Diesen verehrte er seinem geliebten Mädchen, das ihn darum auch anfangs treu behütete. Eines Abends saß Erda voll seligen Glücks an einem wohl beschirmten Platz zwischen den Felsen und weidete ihr Auge an dem kostbaren Schmucke. Sie bemerkte nicht, wie über ihr in den dunklen Tannen ein Rabenpaar sich ihr näherte. Ehe sie sich versah, hatte einer der frechen Schwarzröcke in seinem diebischen Hange ihr den Schmuck entwendete und ihn in das Nest hoch oben im Felsen verschleppt. Tränenden Auges erzählte die Unglückliche den Vorfall Ihrem Geliebten. Dieser entschloss sich rasch das Kleinod wieder zu überbringen. Als er sich durch zwei Helfer an einem Seile zum Nest hochziehen wollte und bereits schon das Nest, das die Vögel ängstlich umkreisten, erreicht hatte, brach der Strang und Josef stürzte aus schwindelnder Höhe in die Tiefe, wo sein Körper an dem Felsen zerschellte. Erda hatte sich inzwischen freudigen Herzens in Erwartung der nun abzuschließenden Trauung den Brautstaat angelegt und wartete lange vergebens auf die Rückkehr Ihres Bräutigams. Endlich ging sie auch hinaus auf die Höhe des Felsens, um nach ihrem Josef zu spähen. Mit den Armen umklammerte Sie einen Baumstamm, um desto sicherer ihr suchenden Auges schweifen zu lassen. Da wich die Besinnung von ihr, sie stürzte über die Felsenriffe hinab in das tosende Wasser, das ihren Leichnam begrub. Der Felsen heißt heut der Studentenfelsen.  

             (aus SAGEN DES RENCHTALS von Willi Keller)

outdooractive.com User
Autor
Anton Hoferer / Werner Hillmann
Aktualisierung: 19.01.2017

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
628 m
Tiefster Punkt
515 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe, gegebenenfalls Wanderstöcke.

Weitere Infos und Links

Tourismusinformationen zum gesamten Renchtal: Renchtal - Tourismus; Bahnhofstrasse 16; 77704 Oberkirch;

info@renchtal-tourismus.de ; www.renchtal-tourismus.de

Schwarzwaldverein, Ortsgruppe Oppenau: www.schwarzwaldverein-oppenau.de

Start

Klosterruine Allerheiligen (620 m)
Koordinaten:
Geographisch
48.537655, 8.194028
UTM
32U 440505 5376374

Ziel

Klosterruine Allerheiligen

Wegbeschreibung

Ausgehend von der Klosterruine, wandern wir ca. 30 m die Teerstraße abwärts zum Wegweiserstandort "Allerheiligen Klosterhof". Von hier gehen wir rechts vorbei an einem quer stehenden Gebäude ( ehemaliger Pferdestall ) dann auf breitem Fußweg, der talseitig mit alten Alleebäumchen begrenzt ist, später auf schmalem Fußweg und erreichen nach 900 m den Standort "Engelskanzel". (Sage von der Engelskanzel) Hier befinden wir uns oberhalb der Wasserfälle und haben einen wunderschönen Blick ins Lierbachtal und auf die gegenüberliegende Felswand, dem Studentenfelsen. (Sage von einem Klosterschüler und einer Zigeunerin). Gemütlich wandern wir weiter auf dem Renchtalsteig, bergab zum Standort "Wasserfall-Parkplatz".   Von hier gehen wir durch das Wasserfallportal, auf dem leicht ansteigenden Weg, zu den Wasserfällen. Wir überqueren auf einer schmalen Brücke den Bach und steigen, teils auf Stufen teils auf schmalen, an die Felswand geschmiegten, mit Geländer gesicherten Pfad, durch die Wasserfälle. Nach jeder Wegbiegung zeigen sich neue grandiose Bilder, die, oben angekommen, wie ein wunderschöner Film vor unserem geistigen Auge vorbeiziehen.   Von hier überqueren wir den Bach und wandern auf breitem gepflegtem Weg, rechts des munter dahin fließenden Lierbachs, zum Standort "Am Zierteich". Da wir an der Feierstunde teilgenommen haben, ersparen wir uns den Aufstieg zum Ehrenmal des Schwarzwaldvereins. Kurz ist nun die letzte Strecke zum Ausgangspunkt, wieder vorbei am ehemaligen Pferdestall, in dessen Kellergewölbe eine Ausstellung mit Modellen über die Geschichte des ehemaligen Prämonstratenklosters informiert. Diese Wanderung kann wohl in beiden Richtungen durchgeführt werden, die beschriebenen Variante hat den Vorteil, die Wasserfälle bergauf zu durchwandern.

Öffentliche Verkehrsmittel

Bahnhof Oppenau ( TGO-Tarifverbund Ortenau ) www.ortenaulinie.de;  DB: www.reiseauskunft.bahn.de

www.efa-bw.de

Anfahrt

A5, Ausfahrt Appenweier, dann B28 nach Oppenau, dann K 5370 bis Parkplatz Allerheiligen.

Parken

Wanderparkplatz Allerheiligen   UTM 32 U 440682 5376463 

 

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte des Schwarzwaldvereins "Grüne Serie" Renchtal Ortenau; 1:35.000. ISBN 978-3-89021-736-9 auch im Shop des Schwarzwaldvereins erhältlich www.schwarzwaldverein.de/shop


Fragen & Antworten

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Bewertungen

5,0
(1)
Richard .
06.08.2017 · Community
Sonntag, 6. August 2017 1
Foto: Richard ., Community
Sonntag, 6. August 2017 2
Foto: Richard ., Community
Sonntag, 6. August 2017 3
Foto: Richard ., Community
Sonntag, 6. August 2017 4
Foto: Richard ., Community

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
3,6 km
Dauer
1:19 h
Aufstieg
123 hm
Abstieg
123 hm
Rundtour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

: h
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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